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Seeon (Seeon-Seebruck)

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Seeon
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(584)&title=Seeon 47° 58′ N, 12° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(584) 47° 58′ 29″ N, 12° 26′ 53″ O
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Höhe: 537 m ü. NHN
Einwohner: 584 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 150 (Digitalisat).</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1980
Postleitzahl: 83370
Vorwahl: 08624

Seeon ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Seeon-Seebruck im oberbayerischen Landkreis Traunstein. Seeon war bis 31. Dezember 1979 eine eigenständige Gemeinde.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref> Bei Seeon liegt am Westufer des Seeoner Sees das Kloster Seeon.

Geographie

Datei:Aerial image of Seeon.jpg
Luftbild von Seeon mit dem Kloster Seeon auf der Halbinsel im Klostersee

Das Kirchdorf Seeon (früher: Niederseeon) ist am Ostufer des Seeoner Sees gelegen. Neben dem Kultur- und Bildungszentrum des Bezirkes Oberbayern haben sich in Seeon klein- und mittelständische Betriebe angesiedelt. Der Tourismus spielt in Seeon – abgesehen vom Bildungszentrum im Kloster – nur eine untergeordnete Rolle, dieser ist eher in Seebruck zu finden.

Teile des Klostersees und die umliegenden Wälder und Moore mit weiteren Seen bilden das Naturschutzgebiet Seeoner Seen.<ref>ProtectedPlanet.net: Seeoner Seen – WDPA-ID 165542. Abgerufen am 7. März 2021.</ref>

Die Gemarkung Seeon (099814) umfasst 25,408 km² und hat 1797 Einwohner.<ref>Gemarkung Seeon (Seeon-Seebruck) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 11. Januar 2026.</ref>

Geschichte

Datei:Merian seeon.jpg
Kupferstich in der Topographia Germaniae des Matthäus Merian, um 1644

In Seeon finden sich einige Spuren römischer Besiedlung. Der Ortsteil Bräuhausen war lange vor der Klostergründung der Platz, auf dem ein Marstempel der römischen Besatzung stand.<ref name=":0">Denkmalliste für Seeon-Seebruck (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref> Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 994 mit der Gründung des Klosters Seeon. Das Dorf Niederseeon war Teil der Hofmark Seeon und unterstand dem Kloster.

Das Dorf hatte eine eigene Kirche. Die spätgotische Saalkirche St. Ägidius wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut und im späten 17. Jahrhundert barock umgestaltet.

Das Kloster Seeon wurde 1803 mit der Säkularisation in Bayern aufgelöst. Die Klosterkirche St. Lambert wurde zur Pfarrkirche. 1818 entstand mit dem bayerischen Gemeindeedikt die Ruralgemeinde Seeon.

Zwischen 1852 und 1934 war das zum Schloss umgebaute Kloster Seeon der Familiensitz der Herzöge von Leuchtenberg.<ref>Leuchtenberg. Zeit des Adels in Seeon und Stein. Katalog zur Ausstellung im Kloster Seeon, 10. Mai - 5. Oktober 2008.</ref>

Im Zuge der Gebietsreform kam es am 1. Januar 1980 zum Zusammenschluss der drei Gemeinden Seeon, Seebruck und Truchtlaching zur Gemeinde Seeon-Seebruck.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> Im Zuge dieser Gemeindebildung wurden Seebruck und Truchtlaching aus der Verwaltungsgemeinschaft Chieming und Seeon aus der Verwaltungsgemeinschaft Obing entlassen.<ref>Art. 12 Abs. 1, 3 und 4 des Gesetzes über die Änderung der Zugehörigkeit von Gemeinden zu Verwaltungsgemeinschaften vom 10. August 1979 (GVBl S. 223)</ref>

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Bau- und Bodendenkmäler

In der Liste der Baudenkmäler in Seeon-Seebruck sind für Seeon folgende Baudenkmäler aufgeführt:<ref name=":0" />Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenkopf Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile |}

Museen

Bis 1990 gab es das Museum im Hotel Schanzenberg. Maik Hirschfeld als Inhaber des Hotels betrieb nebenbei ein kleines Automuseum, in dem er etwa 10 Automobile und 20 Motorräder ausstellte. Genannt sind BMW 503, Mercedes-Benz W 186 von 1959, Mercedes-Benz W 111 als Cabriolet von 1967, Maybach SW 38 von 1939, Buick Century von 1936, Daimler DB 18 und NSU Wankel Spider. Es hatte täglich außer montags geöffnet. Die Existenz ist von 1982 über 1985 bis 1990 nachweisbar.<ref>Halwart Schrader: Die Klassiker vom Schanzenberg. In Automobil- und Motorrad-Chronik, Ausgabe 9/1982, S. 24 und S. 42–43.</ref><ref>Automobil- und Motorrad-Chronik, Ausgabe 4/1985, S. 44.</ref><ref>Norbert Albrecht: Museen, Marken und Motoren. Ein Streifzug durch die Automobil- und Motorradmuseen in Deutschland. VF Verlagsgesellschaft, Wiesbaden 1990, ISBN 3-926917-06-7, S. 80–81.</ref>

Literatur

  • Meinrad Schroll (Red.): 1000 Jahre Seeon. Sewa – Seeon, 994–1994. Ein Heimatbuch. Beiträge zur Kloster-, Pfarr- und Ortsgeschichte. Herausgegeben vom Festausschuß Seeon. mediform-Verlag, Seebruck 1994, ISBN 3-9803622-1-3.

Weblinks

Commons: Seeon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Seeon-Seebruck Vorlage:Hinweisbaustein