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Seealpen

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{{#if: erläutert den Gebirgsteil in Frankreich und Italien, zu veraltet Nordamerikanische Seealpen siehe Kaskadenkette.

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}} Vorlage:Infobox Gebirgsgruppe

Die Seealpen oder auch Meeralpen (Vorlage:FrS, Vorlage:ItS) sind eine Gebirgsgruppe der südlichen Westalpen.

Umgrenzung und Einteilung

Anteil an den Seealpen haben

Nördlich schließen sich die Cottischen Alpen und westlich die Provenzalischen Voralpen an. Im Osten werden sie durch den Colle di Tenda von den Ligurischen Alpen getrennt. Nach Süden erstrecken sich die Ausläufer des Gebirges bis an die Küste des Mittelmeers. Höchster Gipfel ist der Vorlage:Höhe hohe Monte Argentera. Mit dem Mont Clapier weisen die Seealpen den südlichsten Dreitausender der Alpen auf.

Der Kernbereich der Seealpen, also die Meeralpen im eigentlichen Sinne, befinden sich im Département Alpes-Maritimes (Region Provence-Alpes-Côte d’Azur). Sie werden auch zentrale Seealpen oder französische Seealpen/Meeralpen genannt. Man findet sie auch unter der italienischen Bezeichnung Vorlage:Lang.

Traditionell, nach der klassischen französisch-italienischen Einteilung (Partizione delle Alpi), werden die Ligurischen Alpen (Vorlage:Lang/Vorlage:Lang, dt. auch italienische Seealpen, ligurische Meeralpen) als Untergruppe zu den Seealpen mitgezählt. Nach der moderneren SOIUSA werden diese eigenständig gezählt, SZ 1 (Vorlage:Lang), und als SZ 2 (Vorlage:Lang). Außerdem werden die Vorlage:Lang, Vorlage:Lang/Vorlage:Lang (‚Voralpen von Nizza‘) teils mitbehandelt, teils eigenständig erwähnt – sonst werden sie auch unter den Provenzalischen Voralpen mitbehandelt.

Die Umgrenzung folgt (gegen den Uhrzeigersinn, von Nordosten ausgehend):

Die Untergliederung ergibt sich:

nach Partizione delle Alpi:
Vorlage:FrSBergmassiv
nach SOIUSA:
Vorlage:ItSBergkette

Natur und Schutzgebiete

  • Große Teile der französischen Seealpen gehören zum 1979 geschaffenen Parc National du Mercantour, dem jüngsten der sechs französischen Nationalparks (im Mutterland). Zwischen 500 und Vorlage:Höhe Höhe gelegen (Cime du Gélas, höchster Gipfel) erstreckt sich die innere, besonders geschützte und unbewohnte Zone des Mercantour mit 68.500 ha vom Col d’Allos im Westen bis fast zum Col de Tende im Osten. Das Gebiet des Nationalparks umfasst große Teile des Vallée de L‘Ubaye, Vallée de la Tinée, Vallée du Var, Vallée du Cians, Vallée de la Vésubie und Vallée de la Roya. Im Nationalpark liegen das wegen Gravuren aus der Bronzezeit bekannte Vallée des Merveilles in der Mont-Bégo-Region und mit dem Lac d’Allos der größte natürliche Bergsee der Alpen auf dieser Höhe (Vorlage:Höhe).
  • Seit 1995 besteht der Parco Naturale delle Alpi Marittime (Seealpen-Naturpark) als Zusammenschluss des Naturparks Argentera und des Schutzgebietes von Palanfré. Mit einer Fläche von 280 Quadratkilometern hat der Naturpark Anteil an den Tälern Gesso, Stura di Demonte und Vermenagna.
  • Der Alpensteinbock wurde ab 1921 erfolgreich wiederangesiedelt, auch der Steinadler ist noch heimisch. Der bis Ende des 19. Jahrhunderts ganz aus den Alpen verschwundene Bartgeier wurde ab 1993 hier wieder ausgewildert; sein erster Bruterfolg war 2008.<ref>Vorlage:Literatur</ref>

Gipfel

Bedeutende Berge (Seealpen im eigentlichen Sinne) sind: Vorlage:Mehrspaltige Liste

Gebirgspässe

Auswahl von Gebirgspässen, die mindestens eine Höhe von Vorlage:Höhe Höhe über dem Meeresspiegel erreichen und für den Straßenverkehr genutzt werden.

Name Lage Höhe Bild
Col de la Bonette JausiersSaint-Étienne-de-Tinée Vorlage:Höhe
Der Passübergang mit der Schleife um die Cime de la Bonette
Der Passübergang mit der Schleife um die Cime de la Bonette
Col de la Moutière Col de la CayolleCol de RestefondSaint-Étienne-de-Tinée Vorlage:Höhe
Aussicht vom Col de la Moutière
Aussicht vom Col de la Moutière
Col de la Lombarde Vinadio – Isola Vorlage:Höhe
Blick über die italienische Nordseite zum Pass Richtung Osten. Im Hintergrund Cima d'Orgials (2647 m) und Cime de la Lombarde (2800 m)
Blick über die italienische Nordseite zum Pass Richtung Osten. Im Hintergrund Cima d'Orgials (2647 m) und Cime de la Lombarde (2800 m)
Col de la Cayolle BarcelonnetteSaint-Martin-d’Entraunes Vorlage:Höhe
In der Nähe der Passhöhe
In der Nähe der Passhöhe
Col d’Allos BarcelonnetteAllos Vorlage:Höhe
Schild auf der Passhöhe
Schild auf der Passhöhe
Col des Champs ColmarsSaint-Martin-d’Entraunes Vorlage:Höhe
Aussicht
Aussicht

Tourismus

Via Alpina

Vorlage:Hauptartikel Die Via Alpina, ein neuer grenzüberschreitender Weitwanderweg, der mit fünf Wegen den gesamten Alpenbogen von Triest bis Monaco durchzieht; er verläuft auf zwei unterschiedlichen Routen auch durch die Seealpen.

  • Der Rote Weg der Via Alpina verläuft mit 12 Etappen aus den Cottischen Alpen kommend zunächst nördlich des Alpenhauptkammes durch die italienischen Seealpen auf zum Teil historischen Saumwegen und Wegen, die – in unterschiedlichen Epochen angelegt – militärischen Ursprung haben, passiert dann über den Pas de Fenestre die Grenze zu Frankreich und verläuft im Parc National du Mercantour weiter bis zum Col de Tende durch die französischen Seealpen.
  • Der Blaue Weg der Via Alpina verläuft für 9 Etappen durch den französischen Teil der Seealpen südlich des Alpenhauptkammes.

Weitere Weitwanderwege

Wintersport

Bekannte Wintersportorte in den Seealpen sind Isola 2000, Auron, Beuil, Valberg, Peira-Cava und Camp d’Argent am Col de Turini auf französischer Seite, Limone Piemonte auf italienischer Seite. Die Seealpen eignen sich auch für Skitouren. Ein Teil der Gipfel ist auch im Winter zu besteigen, auch eine Durchquerung der Gruppe ist möglich. Die Schutzhütten sind zwar geschlossen, besitzen aber zumindest teilweise offene Winterräume.

Klettersteige

Die Seealpen sind eine beliebte Region für Klettersteige. Neben den Klettersteigen La Balma Negra (Roubion), Baus de la Frema (La Colmiane), La Ciappea (La Brigue) und Héretiques (Tende) ist vor allem die Via Ferrata des Canyons de Lantosque (Lantosque) über die Grenzen der Seealpen hinaus bekannt.<ref name="vehslage">Vorlage:Literatur</ref>

Galerie

Literatur

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Normdaten