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Secu (Caraș-Severin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Secu
Sekul
Szék, Kemenceszék
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Gemeinde: Reșița
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(335) 45° 16′ N, 21° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(335) 45° 16′ 7″ N, 21° 58′ 40″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 335 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung in Rumänien 2021 bei citypopulation.de, abgerufen am 13. September 2023.</ref>)
Postleitzahl: 320005
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Resita jud Caras-Severin.png
Lage von Reșița im Kreis Caraș-Severin

Secu (auch Secul; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Kemenceszék) ist ein Ort im Kreis Caraș-Severin in der Region Banat in Rumänien.

Lage

Der Ort gehört verwaltungstechnisch zur Stadt Reșița (Reschitz). Sekul ist ein kleines Bergdorf, das etwa 5 Kilometer südöstlich der Stadt Reschitz liegt, am nördlichen Rand des Anina- und an den Ausläufern des Semenic-Gebirges.<ref name="secul">Sekul – banaterra.eu, Sekul</ref>

Nachbarorte

Reșița Târnova Râul Alb
Doman Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Cuptoare Semenic-Gebirge Văliug

Geschichte

1795 wurde in der Sekuler Gegend (am Sekuler Berg), nahe dem Nachbardorf Cuptoare (Kuptoare) Steinkohle entdeckt. Einige Jahre später, als man anfing diese Kohlevorkommen zu fördern, wurde hier die Kolonie Sekul gegründet. In der Gründungszeit bestand die Kolonie aus wenigen, notdürftig errichteten Hütten. Die ersten Siedler waren Bergmänner aus dem ehemaligen Oberungarn, heute Slowakei.<ref name="secul" />

Der erste Pächter der Sekuler Zeche war der Reschitzaer Georg Herglotz, der die Stollen „Johann Nepomuk“ und „Heiliger Georg“, im Tal „Râul Alb“ eröffnete. Somit kann man Georg Herglotz als Gründer der Bergwerksiedlung Sekul ansehen. Der Berg, an dessen Fuße die Kohlengrube entstand, hat bis in der Gegenwart seinen Namen behalten.<ref name="secul" />

Nach und nach wurde die Siedlung vergrößert, mit weiteren Bergarbeitern aus der Zipser Region (Slowakei, siehe Zipser in Rumänien), aber auch aus der österreichischen Steiermark und aus Südtirol.

Als das Bergwerk später in den Besitz der Wiener StEG-Gesellschaft überging, baute diese für ihre Arbeiter einheitliche Häuser mit jeweils 2 Zimmern. 1870 verteilte die StEG an verdiente, ältere Grubenarbeiter „Plätze“ (Grundstücke), auf denen diese dann ihre eigenen Häuser errichteten.<ref name="secul" />

1862 wurde die Bergwerksiedlung Sekul mit dem Nachbardorf Kuptoare in einer administrativen Einheit verschmolzen: „Kuptore-Szekul“, in ungarischer Sprache.

Das Dorf wurde 1918, nach dem Ersten Weltkrieg und der Auflösung Österreich-Ungarns mit dem Übergang der Region Banat an Rumänien, in Secul (später Secu) umbenannt.

Einzelnachweise

<references />