Schölisch
Schölisch Stadt Stade
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(931)&title=Sch%C3%B6lisch 53° 37′ N, 9° 28′ O
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| Fläche: | 6,73 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Schölisch</ref> | |||||
| Einwohner: | 931<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 138 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 21683 | |||||
| Vorwahl: | 04141 | |||||
Lage von Schölisch in Niedersachsen
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Schölisch ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Stadt Stade im Landkreis Stade in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
Der Kernort von Schölisch schließt nördlich an die Stader Kernstadt an und liegt beiderseits der Schölischer Straße. Ein großer Teil des ehemaligen Gemeindegebiets wird landwirtschaftlich genutzt und reicht im Nordwesten bis zur Stader Rotschlammdeponie. In deren Nähe liegt auch der Weiler Stadermoor.
Geschichte
Schölisch gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Kurfürstentum Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie (Bürgermeisterei) Bützfleth im Departement der Elbmündung.<ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 63 (google.de).</ref> 1814 kam Schölisch zum Königreich Hannover und gehörte dort zunächst zum Amt Wischhafen, dann ab 1852 zu Amt Stade und ab 1859 zum Amt Himmelpforten. 1867 fiel Schölisch mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Kreis Stade. In den 1920er Jahren trat Schölisch ein Größeres Gebietsstück im Westen der Gemeinde an die Stadt Stade ab. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Schölisch am 1. Juli 1972 in die Stadt Stade eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 358 | <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 140 (google.de).</ref> |
| 1871 | 396 | <ref>Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 449 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 458 | <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 562 | <ref>Kreis Stade. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> |
| 1925 | 311 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 292 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 507 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 422 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 647 | <ref name="isys"/> |
Baudenkmale
In Schölisch stehen das Gefallenendenkmal an der Schölischer Straße, die beiden Fachwerkbauten mit Backsteinausfachung Schölischer Straße 37 und Stadermoor 21 sowie der Friedhof an der Freiburger Straße unter Denkmalschutz.
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang
Bützfleth mit Abbenfleth, Bützflethermoor und Götzdorf | Haddorf | Hagen mit Steinbeck | Stade (Kernbereich) mit Barge, Brunshausen, Campe, Hahle, Kopenkamp, Schölisch und Stadersand | Wiepenkathen