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Świebodzin

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(Weitergeleitet von Schwiebus)

Vorlage:Infobox Ort in Polen Świebodzin ([[[:Vorlage:IPA]]], deutsch Schwiebus) ist eine Kreisstadt im Powiat Świebodziński in der Woiwodschaft Lebus in Polen. Sie hat etwa 22.000 Einwohner und ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit etwa 30.000 Einwohnern.

Datei:Jezioro Zamecko oraz Świebodzin aerial 2023.jpg
Blick auf die Stadt von Osten

Lage

Die Kreisstadt liegt in der Woiwodschaft Lebus, historisch aber in Niederschlesien, 69 Kilometer östlich von Frankfurt (Oder) und 38 Kilometer nördlich von Zielona Góra (Grünberg). Westlich der Stadt erstreckt sich die Reppener Heide (Puszcza Rzepińska) und in nächster Nähe befinden sich mehrere kleine Seen.

Geschichte

Datei:Posen 1905.png
Schwiebus, westlich der Stadt Posen und nördlich der Städte Züllichau und Grünberg, auf einer Landkarte von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich polnischsprachiger Bevölkerung)

Im 4. Jahrhundert siedelten sich in der Gegend Svevier (Sueben<ref>Historia Świebodzina według Gustava Zerndta. (PDF; 2,5 MB) zbc.uz.zgora.pl, S. 140 im Index, wonach Svevier, Sueben und Sueven dasselbe bezeichnet.</ref>) an, die den Ort Swebyssen gegründet haben sollen. Als Konrad von Masowien im 13. Jahrhundert von den Pruzzen bedrängt wurde und die Johanniter-Kreuzritter um Beistand bitten musste, räumte er ihnen 1228 als Gegenleistung die Ortschaft Schwiebus samt Zubehör ein. Die Ordensritter beeilten sich, die Ortschaft mit einer Stadtmauer zu umgeben.<ref name="RS">F. Wilhelm Riehl, J. Scheu: Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafthum Nieder-Lausitz. 1861, S. 510–512; Vorlage:Archive.org.</ref> Als Stadt wurde Schwiebus in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt.<ref>Samuel Gotthilf Knispel: Geschichte der Stadt Schwiebus, von ihren Ursprüngen an, bis auf das Jahr 1763. Züllichau 1765, S. 4–5 (books.google.de).</ref>

Die Stadt durchlebte in den folgenden Jahrhunderten eine wechselvolle Geschichte. Schwiebus war im 17. Jahrhundert Hauptort eines gleichnamigen Kreises, den Kaiser Leopold I. 1685 dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg als Vergünstigung für die eingezogenen schlesischen Fürstentümer Liegnitz, Brieg und Wohlau übertrug. Der Kaiser ließ sich die Herrschaft Schwiebus jedoch vom Nachfolger des Kurfürsten, Markgraf Friedrich III. von Brandenburg, wieder zurückgeben, um sie 1694 dem Herzogtum Glogau zuzuschlagen, dem sie bis zur Abtretung an Preußen 1742 angehörte.<ref name="RS" />

Ab 1849 war das königliche Kreisgericht Züllichau das zuständige Gericht. In Schwiebus war eine Zweigstelle (Gerichtskommission) eingerichtet. Von 1879 bis 1945 bestand das Amtsgericht Schwiebus.

Um 1910 hatte Schwiebus eine evangelische Pfarrkirche, eine katholische Pfarrkirche und eine Synagoge. An Bildungseinrichtungen bestanden eine Realprogymnasium, eine landwirtschaftliche Winterschule, eine gewerbliche und kaufmännische Fortbildungsschule und eine Fachschule für Maler, Buchbinder und Schmiede. 1935 gab es in Schwiebus unter anderem vier Hotels, sechs Gasthöfe, drei Cafes, fünf Bankgeschäfte, eine Bierbrauerei, drei Buchdruckerein, drei Frühbeetfensterfabriken, sieben Getreidehandlungen, fünf Holzsägewerke, drei Kartoffelgroßhandlungen, eine Mehl- und Getreidegroßhandlung, eine Metallgießerei, zwei Mineralwasserfabriken, acht Möbelfabriken, zwei Molkereien, eine Mühle, eine Leinöl-Fabrik, drei Pferdehandlungen, zwei Seifenfabriken, fünf Tuchfabriken, vier Viehhandlungen, zwei Vulkanisieranstalten, einen Zeitungsverlag und zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.<ref>Klockhaus' Kaufmännisches Handels- u. Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs, Band 1 A, Berlin 1935, Abschnitt Provinz Brandenburg, S. 864–865 (Google Books).</ref>

1945 gehörte Schwiebus zum Landkreis Züllichau-Schwiebus im Regierungsbezirk Frankfurt der Provinz Brandenburg.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs kam es bei der Eroberung der Stadt durch die Rote Armee im Februar 1945 zu erheblichen Zerstörungen. Bald danach unterstellte die Rote Armee die Stadt der Verwaltung der Volksrepublik Polen. Diese begann in Schwiebus nach der vollständigen Vertreibung der Einwohner aus einem 100 bis 200 Kilometer breiten Streifen östlich von Oder und Neiße durch die Polnische Volksarmee im Juni/Juli 1945 auch in Schwiebus mit dessen Neubesiedlung mit Polen.<ref>Zu den „wilden Vertreibungen“ siehe Andreas Kossert: Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945. München 2008, ISBN 978-3-89480-460-2, S. 27. Katarzyna Stokłosa: Polen und die deutsche Ostpolitik 1945-1990. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011, ISBN 978-3-525-30000-8, S. 63.</ref> Schwiebus wurde in Świebodzin umbenannt.

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1617 Vorlage:0Vorlage:0472 Anzahl Bürger vor dem 30jährigen Krieg samt den Vorstädten<ref name="RS1" />
1663 Vorlage:0Vorlage:0107 Anzahl Bürger, davon 43 so geschwächt, dass sie nicht arbeitstüchtig waren<ref name="RS1" />
1802 Vorlage:03009 Stadt<ref name="AAM" >Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z, Halle 1823, S. 376–383, Ziffer 670 (Google Books).</ref>
1810 Vorlage:02580 <ref name="AAM" />
1816 Vorlage:03412 davon 2982 Evangelische und 430 Katholiken<ref name="AAM" />
1821 Vorlage:03466 Stadt mit 428 Privatwohnhäusern sowie 27 Fabriken, Mühlen und Magazinen, lieferte im Jahr 1821 17.269 Stück Tuch, schickt Tücher nach China, der Schweiz und dem Rheingebiet<ref name="AAM" />
1840 Vorlage:04689 in 485 Häusern<ref name="RS1" >F. Wilhelm Riehl, J. Scheu: Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafthum Nieder-Lausitz. 1861, S. 510–512 (books.google.de).</ref><ref>Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungsbezirks Frankfurt a. d. Oder. Aus amtlichen Quellen zusammengestellt. Frankfurt a. d. O. 1844, S. 237 (Google Books).</ref>
1852 Vorlage:05280 Kreisstadt mit Schloss, davon 52 im Rittergut;<ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats (Kraatz, Hrsg.). Berlin 1856, S. 567 (Google Books).</ref> nach anderen Angaben 5218 Einwohner<ref>Güthlein: Topographische Uebersicht des Appellationsgerichts-Departements Frankfurt a/Oder, bei Gustav Harnecker & Co., Frankfurt a/Oder 1856, S. 148 (Google Books).</ref>
1855 Vorlage:05396 darunter 816 Katholiken, keine Juden; 471 Privatwohnhäuser, 97 Fabrik-, Mühlen- und Privatgebäude<ref name="RS1" />
1858 Vorlage:05607 <ref name="RS1" />
1867 Vorlage:07775 am 3. Dezember<ref name="KSB" />
1871 Vorlage:08182 am 1. Dezember, davon 6782 Evangelische, 1383 Katholiken, ein sonstiger Christ und 16 Juden<ref name="KSB" >Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Brandenburg und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871. Berlin 1873, S. 170–171, Ziffer 2 (Google Bookd).</ref>
1875 Vorlage:08087 <ref name="MR">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1880 Vorlage:08296 <ref name="MR" />
1895 Vorlage:08431 am 2. Dezember, davon 6831 Evangelische, 1542 Katholiken ein sonstiger Christ und 75 Juden<ref name=KSB95 >Königliches Statistisches Bureau: Gemeindelexikon für den Stadtkreis Berlin und die Provinz Brandenburg. Auf Grund der Volkszählung vom 2. Dezember 1895 und anderer amtlicher Quellen. Berlin 1898, S. 208, Ziffer 2 (Google Books).</ref>
1905 Vorlage:09321 meist Evangelische, Stadt mit einer evangelischen Kirche, einer katholischen Kirche, einer Synagoge und einem Schloss<ref>Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 18, Leipzig/Wien 1909, S. 211 (zeno.org).</ref>
1910 Vorlage:09332 Stadt mit einer evangelischen und einer katholischen Pfarrkirche, einer Synagoge und einem Schloss<ref name="mgaz" >Schwiebus, Stadt, an der Schwemme, Kreis Züllichau-Schwiebus, Regierungsbezirk Frankfurt, Provinz Brandenburg, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Schwiebus (meyersgaz.org).</ref>
1925 Vorlage:09734 <ref name="MR" />
1933 Vorlage:09876 <ref name="MR" />
1939 10.431 <ref name="MR" />
Diagramm der Einwohnerzahlen

Tabelle der Einwohnerzahlen von Schwiebus in den Jahren 1787–1945 und von Świebodzin anschließend bis 2019:<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Die S. Szulc (Red.): Die allgemeine Zusammenfassung der Bevölkerung 14.II 1946 zszytII. Zentrales Statistisches Amt, Warschau: 1947, S. 50.</ref>

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Gemeinde

Vorlage:Hauptartikel Die Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) Świebodzin erstreckt sich auf einer Fläche von 227,36 km² und gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in 23 Ortschaften mit einem Schulzenamt.

Städtepartnerschaften

Świebodzin pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu den drei deutschen Orten Neuenhagen bei Berlin und Herzberg (Elster) in Brandenburg sowie Friesoythe in Niedersachsen.

Verkehr

Der Berlin-Warszawa-Express (EuroCity) der PKP Intercity und der DB Fernverkehr macht zur Zeit täglich sechsmal Station am Bahnhof Świebodzin, denn die Kreisstadt Świebodzin liegt an der Bahnstrecke Frankfurt (Oder)–Poznań. Außerdem kreuzen sich hier die Landesstraße 2 (droga krajowa 2) von Frankfurt (Oder) nach Posen und die Landesstraße 3 von Stettin nach Zielona Góra.

Sehenswürdigkeiten

  • Christkönig-Statue, übergroße, 36 Meter hohe Christus-Statue, fertiggestellt am 6./7. November 2010 auf einem 16 Meter hohen Hügel, Gesamthöhe von 52,50 Metern. Sie war bis zur Fertigstellung des Cristo Protetor („Christus, der Beschützer“) in Encantado (Brasilien) im April 2022 die höchste Christusstatue weltweit.<ref>Tjerk Brühwiller: Jesus ist der Größte. Eine neue Christusstatue in Brasilien übertrifft alles. In: FAZ, 5. Mai 2022, S. 9.</ref>
  • Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes, ein noch junges Diözesanheiligtum zur Verehrung der Barmherzigkeit Gottes im Gnadenbild vom Barmherzigen Jesus von Adolf Hyła nach den Beschreibungen der Hl. Faustyna. Die Gründungsgeschichte des Sanktuariums geht auf das Jahr 1987 zurück, als Bischof Józef Michalik während einer kanonischen Visitation Pfr. Sylwester Zawadzki – dem damaligen Pfarrer der Gemeinde Świebodzin Maria Königin von Polen – den Bau einer Kirche in der entstehenden Wohnsiedlung Łużyckie beauftragte. 1994 weihte Bischof Adam Dyczkowski den Grundstein der Kirche, der aus dem Petersdom in Rom mitgebracht wurde, und errichtete nach fünf Jahren – nach der Weihe durch den Bischof Paweł Socha – die röm.-kath. Pfarrei Barmherzigkeit Gottes. Sein Nachfolger – Bischof Stefan Regmunt – weihte die Kirche 2008 ein und machte sie gleichzeitig zum Diözesanheiligtum/Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes. Es verweist auf die tausendjährige Geschichte der Kirchenarchitektur in Polen. Das Bild des Barmherzigen Jesus befindet sich im Hauptaltar, im Kirchenschiff befinden sich ein Altar der Hl. Schwester Faustina Kowalska, ihre Reliquien, ein Gemälde der Malerin Jadwiga Streb und die Reliquien der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit – Hl. Johannes Paul I. und Seligen Pfr. Michał Sopoćko – Beichtvater von Hl. Sr. Faustina. In der von Prof. Barbara Bielecka entworfenen Anbetungskapelle brennt – geweiht von Papst Johannes Paul II. – das Feuer der Barmherzigkeit, das aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Łagiewniki gebracht wurde. Im Tempel befindet sich auch eine durch Säulen getrennte Taufkapelle, an deren Wand eine Szene der Taufe Jesu im Jordan zu sehen ist. Die Spitze des zweitürmigen Giebels der Kirche symbolisiert die multikulturelle Geschichte von Świebodzin. Der südliche Turm bezieht sich auf die westliche – hoch aufragende Gotik, während der nördliche – auf die östlichen ovalen Formen der Endstücke der unierten, griechisch-katholischen und orthodoxen Kirchen verweist.
  • Rathaus, um 1550 im Renaissancestil erbaut und mit spätgotischen Elementen versehen, im 19. Jahrhundert markanter Turm angefügt
  • Spätgotische Pfarrkirche Heiliger Erzengel Michael, 1311 erstmals erwähnt, älteste Teile des Backsteinbaus aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, 1541 erweitert, 1850–1858 Westfassade ergänzt um Vorhalle und hohen Giebel mit Turmspitzen
  • Pfarrkirche Heilige Jungfrau Maria, Königin von Polen, 1898–1900 als neogotischer Backsteinbau an Stelle von zwei älteren Fachwerkkirchen errichtet, bauzeitliche Glasfenster erhalten, bis 1945 evangelisch
  • Stadtmauer, Fragmente der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit drei erhaltenen Türmen/Bastionen, errichtet ab dem Ende des 14. Jahrhunderts aus Feldsteinen und später auch aus Backsteinen, Teile des Festungsgrabens sind noch vorhanden und als Parkanlage gestaltet<ref>Grupa Działania „Działaj z nami“: Stadtgeschichte und Denkmäler. In: Świebodzin, Stadtplan, Sygnatura, 2011</ref>
  • Von dem im 16. Jahrhundert erbauten und im 17. und 19. Jahrhundert umgebauten Schloss der Johanniter ist ein älterer Rest des Südostflügels erhalten, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Die Baulichkeiten sind heute in einen Krankenhauskomplex einbezogen.

Persönlichkeiten

Vorlage:Hauptartikel

Literatur

  • Vorlage:MerianTopo
  • Schwiebus, Stadt, an der Schwemme, Kreis Züllichau-Schwiebus, Regierungsbezirk Frankfurt, Provinz Brandenburg, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Schwiebus (meyersgaz.org).
  • W. Riehl, J. Scheu (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande. Berlin 1861, S. 510–512; Vorlage:Archive.org.
  • Samuel Gotthilf Knispel: Geschichte der Stadt Schwiebus, von ihren Ursprüngen an, bis auf das Jahr 1763. Züllichau 1765 (books.google.de).
  • Karl August Müller: Vaterländische Bilder, oder Geschichte und Beschreibung sämmtlicher Burgen und Ritterschlösser Schlesiens beider Antheile und der Grafschaft Glatz. Zweite Auflage, Glogau 1844, S. 216–217 (books.google.de).

Weblinks

Vorlage:Commonscat Vorlage:Wikivoyage

Einzelnachweise

<references />

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