Schwerindustrie
Schwerindustrie ist ein Sammelbegriff für Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie und auch Tagebau sowie die Schwerchemie. Im weiteren Sinne werden damit auch andere Grundstoffindustrien bezeichnet. Gebiete der Schwerindustrie sind gekennzeichnet durch Zechen, Hochöfen, Gießereien, Stahl- und Walzwerke, Kohlehalden, Erzhalden, Verkehrseinrichtungen und große Arbeitssiedlungen.
Der Aufstieg der Schwerindustrie begann mit der industriellen Revolution. Insbesondere der hohe Stahl- und Kohlebedarf der Eisenbahn sowie des Schiffbaus und, im beginnenden 20. Jahrhundert, der Rüstungsindustrie führte zur Blüte der Schwerindustrie vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Aufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg.
Das Sprachrohr der Schwerindustrie, die „Deutsche Volkswirtschaftliche Correspondenz“, forderte im November 1911, als Ergebnis eines Zukunftskrieges, ein {{
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}}, welches im unmittelbaren europäischen Machtbereich liegen müsse. Dieses Land werde benötigt für die wirtschaftliche Unabhängigkeit, für den Export der Industrie, für die Brotversorgung der Massen sowie für die Beschäftigung des ungeheuren Menschenzuwachses von einer Million Menschen jährlich.<ref>Klaus Wernecke: Der Wille zur Weltgeltung. Außenpolitik und Öffentlichkeit im Kaiserreich am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Düsseldorf 1970, S. 101.</ref>
Ein internationales Historiker-Symposium kam zum Schluss, dass die deutsche Schwerindustrie mit dem Angelpunkt des rheinisch-westfälischen Raums, eine Schlüsselstellung innerhalb des gesamten industriellen Sektors und eine ungewöhnlich große Machtstellung innerhalb des politischen Systems der Weimarer Republik eingenommen hat. Es wurde hervorgehoben, dass eine Gruppe von 12 bis 25 Persönlichkeiten, die sich im Stahlhof zum Mittagessen versammelten, zwei Drittel bis drei Viertel der deutschen Eisen- und Stahlerzeugung kontrollierten.<ref>Abschlußsitzung. Methodologische Ansätze und Ergebnisse. In: Hans Mommsen, Dietmar Petzina, Bernd Weisbrod (Hrsg.): Industrielles System und politische Entwicklung in der Weimarer Republik. Düsseldorf 1977, Band 2, S. 952 ff.</ref>
In den 1970er-Jahren verlagerte sich der volkswirtschaftliche Schwerpunkt in den westlichen Industriestaaten in den Bereich der Konsumgüterindustrie und den Dienstleistungssektor. Dies führte in den Zentren der Schwerindustrie, wie z. B. dem Ruhrgebiet, zu erheblichen sozialen Problemen durch die hohe Arbeitslosigkeit wegen der Schließung zahlreicher Betriebe (Stahlkrise).
Bedeutende Zentren der Schwerindustrie sind unter anderem in Deutschland das Ruhrgebiet und das Saarland, in Belgien die Agglomerationen Charleroi und Lüttich, der Raum Esch/Differdingen in Luxemburg und weite Teile des nördlichen Lothringens in Frankreich.
Siehe auch
Literatur
- Oskar Stillich: Eisen- und Stahlindustrie. Nationalökonomische Forschungen auf dem Gebiete der großindustriellen Unternehmung Band 1; Verlag Franz Siemeroth, Berlin 1904.
- Oskar Stillich: Steinkohlenindustrie. Nationalökonomische Forschungen auf dem Gebiete der großindustriellen Unternehmung Band 2; Verlag Jäh & Schunke, Leipzig 1906.
Einzelnachweise
<references/>
Weblinks
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