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Schweigemarsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Schweigemarsch ist eine Sonderform einer Demonstration. Sie ist, ähnlich wie eine Schweigeminute, die öffentliche Bekundung der Trauer und des Mitgefühls für die Opfer und Hinterbliebenen schwerer Unglücksfälle (z. B. Naturkatastrophen, schwere Verkehrsunfälle, Terroranschläge), aber auch des Gedenkens an die Opfer von Gewaltverbrechen oder beim Tod prominenter Persönlichkeiten.

Rechtlich sind Schweigemärsche gleichzusetzen mit einer Demonstration. In Deutschland ist das Demonstrationsrecht ein Grundrecht, das im {{#switch: juris

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Literatur

  • Theo Jung: Der Schweigemarsch. Emergenz, Verbreitung und Funktionsvielfalt einer Protestpraxis in Europa und den Vereinigten Staaten (ca. 1870–1925), in: Karolin Wetjen et al. (Hg.): Schweigen machen. Zugänge zur Geschichte der Moderne, Frankfurt a. M. 2024, S. 69–98.

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