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Schweißschlacke

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Datei:Spatter and scoria particles from Lanzarote, June 2013.jpg
Schweißschlacke umgeben von Lapilli
Datei:Vulcanic bomb Cumbre Vieja La Palma 20080606a.jpg
Schweißschlackenbombe umgeben von Lapilli, La Palma

Schweißschlacke (engl. je nach Zusammenhang spatter) ist ein älterer, terminologisch nicht korrekter Begriff für ein vulkanisches Auswurfmaterial und eine daraus gebildete spezielle Form der pyroklastischen Fallablagerung. Die Ablagerungen bestehen aus ausgeschleuderten, im Gegensatz zur Wurfschlacke glutflüssigen Lavafetzen, die auf dem Kraterrand zusammenkleben, also „zusammengeschweißt“ werden, und so zu Aufbau und Wachstum eines Schweißschlackenkegels beitragen.<ref>Eintrag Schweißschlacke in Mineralienatlas.de. Abgerufen im September 2021</ref><ref>Dr. Ulrich Knittel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 21. September 2021 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., Vulkanismus, Lektion 3: Hawaiianische Eruptionen - 3B: Schlackenkegel. In: IML.RWTH-Aachen.de</ref>

Der Begriff ‚-schlacke‘ ist dabei aber ebenso irreführend wie vulkanische Asche, da beide nichts mit Restprodukten einer Verbrennung zu tun haben. In der neueren Terminologie der Pyroklasten bzw. der pyroklastischen Ablagerungen gehört die Schweißschlacke zu den Agglomeraten, da sie zu über 75 % aus vulkanischen Bomben besteht.

Wird die Schweißschlacke in größeren Mengen ausgeworfen, wie bei Lavafontainen, so bilden sich Schweißschlackenkegel wie der Eldborg auf Island.

Weblinks

Commons: Schweißschlacke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Literatur

  • Hans Murawski: Geologisches Wörterbuch, S. 184. Ferd. Emke Verlag Stuttgart, 11. Auflage 2004, 262 S., ISBN 978-3-827-41445-8

Einzelnachweise

<references />