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Schwarzes Kreuz Christliche Straffälligenhilfe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schwarzes Kreuz Christliche Straffälligenhilfe e. V.
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1925
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Celle
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Hilfe für Straffällige und ihren Angehörigen während und nach der Haft
Vorsitz Sabrina Zurbel (2026)
Geschäftsführung Daniel Gröger (2026)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Beschäftigte 9 (2024)
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 675 (2024)
Website www.naechstenliebe-befreit.de

Schwarzes Kreuz Christliche Straffälligenhilfe e.V. ist ein in Deutschland eingetragener Verein mit Sitz in Celle, der Strafgefangenen und ihren Angehörigen Unterstützung anbietet. Er unterstützt und begleitet sie bei der Suche nach neuen Lebenswegen und engagiert sich damit für Resozialisierung und Opferprävention.

Geschichte

Johannes Muntau, der Strafvollzugspräsident am Oberlandesgericht Celle und von 1930 bis 1932 Mitglied des Reichstags war, gründete die „Christliche Gefangenenhilfe“ am 9. Januar 1925.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Schwarze Kreuz wurde in Celle gegründet: 90 Jahre freundschaftliche Beziehungen zu Inhaftierten (Memento vom 4. Januar 2015 im Internet Archive), celler-presse.de, Meldung vom 2. Januar 2015.</ref> 1924 hatten „Laienhelfer“ Zutritt in die 112 Haftanstalten der Preußischen Provinz Hannover erhalten, um die Gefängnisseelsorger zu unterstützen. Das Anliegen der „Christlichen Gefangenenhilfe“ war es, solche Ehrenamtlichen zu finden, zu begleiten und zu unterstützen.<ref name=":0" />

Kurt Tucholsky veröffentlichte 1931 einen Artikel, in dem er generell Machtstrukturen und Machtmissbrauch in Strafanstalten jener Zeit kritisiert. In diesem Zusammenhang kritisiert er auch die Arbeit von Muntau und dem „Schwarzen Kreuz auf grünem Grunde“ (so der damalige Name) scharf und formuliert: „...zu den Personen, die diesen Strafvollzug immer noch bestimmen dürfen, ist zu sagen: Es ist eine Dreistigkeit und eine Unverfrorenheit, in Strafgefangenen Objekte zu religiösen Experimenten zu sehen.“<ref>Kurt Tucholsky (1931), Das Schwarze Kreuz auf grünem Grunde</ref>

Im April 1999 erhielt der Verein Schwarzes Kreuz seinen aktuellen Namen.<ref name=":0"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des Schwarzen Kreuzes (PDF; 1014 kB) (Memento vom 4. Januar 2015 im Internet Archive), Ausgabe vom 24. Juni 2012.</ref> Er hat bundesweit rund 675 Mitglieder.<ref>Jahresbericht 2024. Schwarzes Kreuz, 2025, abgerufen am 8. März 2026.</ref> Der Verein ist dem Diakonischen Werk angeschlossen. Er ist Mitglied in den Diakonischen Werken in Niedersachsen und Sachsen und im Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe. Er beruft sich bei seiner Arbeit auf das Evangelium und betrachtet sie als Beitrag zur Resozialisierung und Opferprävention.

Arbeit

Die Hilfe besteht dabei sowohl in Brief- und Besuchskontakten, der Seelsorge und der Durchführung von Veranstaltungen in den Gefängnissen als auch in praktischer Lebenshilfe. So unterstützt der Verein die Betroffenen beispielsweise nach Verbüßung der Haftstrafe bei der Resozialisierung (Wohnungssuche, Sozialkontakte etc.).

Publikationen

  • Schwarzes Kreuz aktuell: Berichte und Informationen aus der christlichen Straffälligenhilfe, ZDB-ID 2019056-6, Erscheinungsweise: unregelmäßig.
  • Beispielhaft: Menschen im Schwarzen Kreuz, (Buch-Red: Irmtraud Meifert und Otfried Junk), Verlag Schwarzes Kreuz, 2013.

Weblinks

Einzelnachweise

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