Zum Inhalt springen

Schwarzbach (Schwallungen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schwarzbach
Gemeinde Schwallungen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(248)&title=Schwarzbach 50° 40′ N, 10° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(248) 50° 39′ 52″ N, 10° 16′ 56″ O
 {{#coordinates:50,664444444444|10,282222222222|primary
dim=10000 globe= name=Schwarzbach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 324 m ü. NN
Einwohner: 248 (31. Okt. 2022)<ref>Zahlen und Fakten. Gemeinde Schwallungen, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>
Eingemeindung: 25. Februar 1994
Postleitzahl: 98590
Vorwahl: 036940
Datei:Sch Schwarzbach.png
Karte
Lage von Schwarzbach in Schwallungen

Schwarzbach ist ein Ortsteil von Schwallungen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.

Lage

Schwarzbach befindet sich südwestlich von Schwallungen verbunden mit der Landesstraße 2523 durch das Tal der Schwarzbach am Ende eines Waldgebietes Zehnbuchen in Richtung Hümpfershausen. Das Dorf liegt zwischen Thüringer Wald und Beginn der Thüringer Rhön.

Datei:Schwarzbach-Kirche-1-CTH.JPG
Barocke Dorfkirche

Geschichte

Am 10. Mai 1183 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 258.</ref> Es wurde ursprünglich von den Grafen von Henneberg in Ober- und Unterschwarzbach zerteilt. Von 1350 bis 1829 lag das Dorf im Amt Sand, welches ab 1680 zum Herzogtum Sachsen-Meiningen gehörte.

Im Zuge der Hexenverfolgung wurden im Jahre 1633 drei Personen in Hexenprozessen angeklagt: Hermann Köhler, seine Frau Petronella und Wilhelm Walter. Ihr Schicksal ist unbekannt.<ref>Kai Lehmann: Unschuldig. Hexenverfolgung südlich des Thüringer Waldes. Über 500 recherchierte Fälle aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Wehry-Verlag, Untermaßfeld 2012, ISBN 978-3-9813902-8-5, S. 328 f.; Kai Lehmann: Ausstellung „Luther und die Hexen“. Bereich Schwarzbach, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum (= Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland. Bd. 2). DOBU-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-934632-03-3, S. 247, (Zugleich: Marburg, Universität, Dissertation, 2000).</ref>

Von 1829 bis 1869 gehörte der Ort zum Verwaltungsamt Wasungen, von 1869 bis 1872 zum Verwaltungsamt Meiningen und seitdem zum Landkreis Meiningen. Schwarzbach war und ist landwirtschaftlich geprägt. Am 25. Februar 1994 wurde Schwarzbach nach Schwallungen eingemeindet.

Weblinks

Commons: Schwarzbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein