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Schwarzach (Rheinmünster)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schwarzach
Gemeinde Rheinmünster
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1868)&title=Schwarzach 48° 45′ N, 8° 3′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1868) 48° 44′ 45″ N, 8° 2′ 41″ O
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Höhe: 132 m ü. NN
Fläche: 13,07 km²
Einwohner: 1868 (9. Nov. 2022)<ref>Zahlen Daten Fakten. Abgerufen am 17. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bevölkerungsdichte: 143 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1974
Postleitzahl: 77836
Vorwahl: 07227
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Datei:Schwarzach Luftbild.png
Luftaufnahme von Schwarzach von Westen aus

Schwarzach ist einer der größten Ortsteile der Gemeinde Rheinmünster. Schwarzach gehört zum Landkreis Rastatt und liegt in der Rheinebene.

Geographie

Durch das Dorf fließt der Acherner Mühlbach.

Geschichte

Der Ortsteil Schwarzach wurde 817 als Suarizaha erstmals urkundlich erwähnt, was so viel wie „schwarzes Wasser“ bedeutet<ref> Schwarzach - Altgemeinde~Teilort. In: LEO–BW. Landesarchiv Baden-Württemberg, abgerufen am 24. Juli 2025.</ref>, und war stark von der dortigen Benediktinerabtei geprägt. In der Mitte des 13. Jahrhunderts entstand eine eigene Pfarrei, zu der die Dörfer Hildmannsfeld, Greffern, Moos, der Weiler Kinzhurst (Oberbruch<ref>o. V.: Geschichte von Oberbruch. In: buehl.de. Stadt Bühl, abgerufen am 5. September 2025.</ref>) und später auch Leiberstung gehörten. Nach Einführung der Reformation Mitte des 16. Jahrhunderts fiel auch Ulm in kirchliche Betreuung an Schwarzach.<ref>o. V.: Ortsgeschichte Schwarzach. In: rheinmuenster.de. Gemeinde Rheinmünster, 10. November 2023, abgerufen am 25. November 2024.</ref> Bis 1803 wurde das Kloster von den Benediktinermönchen bewohnt. Im Rahmen der Säkularisation übernahm der Markgraf Badens die Klosteranlage mit der Klosterkirche, weshalb sich diese heute im Besitz des Landes Baden-Württemberg befindet.

Am 1. Oktober 1974 fusionierte Schwarzach mit den drei weiteren Gemeinden Greffern, Söllingen und Stollhofen zur neuen Gemeinde Rheinmünster.<ref></ref>

Sehenswürdigkeiten

Schwarzacher Münster

Die ehemalige Klosterkirche zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchen in Mittelbaden. Erbaut wurde sie zwischen 1150 und 1190. Nach einem verheerenden Großbrand wurde das Münster 1302 neu aufgebaut. 1969 wurde das Kircheninnere renoviert, damit sollten auch die romanischen Ursprünge neu herausstellt werden. Zu dem Münster gehört auch ein Klostergarten, der täglich besucht werden kann.

Andere historische Gebäude

In Schwarzach sind noch viele historische Gebäude und auch Mauerreste erhalten, die unter Denkmalschutz stehen. Dazu gehören das ehemalige klösterliche Amtshaus, das Gasthaus Engel und das Beinhaus, welches Bestandteil des ehemaligen Kirchenhofs ist.

Verkehr

Schwarzach war Knotenbahnhof der Mittelbadischen Eisenbahnen. Heute betreibt die SWEG dort einen Lokschuppen und ein Omnibusdepot.

Persönlichkeiten

  • Eugen Hugo Theodor Huhn (* 14. Juni 1818 in Schwarzach; † 23. Dezember 1877 in Metz), deutscher Historiker, Lexikograf und Publizist
  • Martin Lutz (* 17. März 1833 in Schwarzach; † 3. Oktober 1913 in Mannheim-Feudenheim), Unternehmer
  • Josef Harbrecht (* 22. Dezember 1884 in Schwarzach; † 22. Juni 1966 in Bühl), Politiker (Zentrum, BCSV, CDU)

Einzelnachweise

<references />

Literatur

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  • Informationsbroschüre Rheinmünster Weka info verlag
  • Kunst und Kultur Broschüre „Programm 2012“
  • Zeitung „am Sonntag“/Region
  • Kloster Schwarzach in Rheinmünster Suso Gartner Verlag „seitenweise“

Weblinks

Commons: Schwarzach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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