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Schule von Siena

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Als Schule von Siena bzw. Malerschule von Siena oder Sienesische Schule bezeichnete die kunsthistorische Forschung früher die in Siena (Italien) aktiven bzw. ausgebildeten Maler und ihre Werke von der Mitte des 13. bis ins frühe 16. Jahrhundert. Der Begriff Malerschule ist heute nicht mehr üblich.

Die ältere Forschung sah in der Schule von Siena einen bedeutenden italienischen Lokalstil, dem sie – gemessen an der ab etwa 1300 als besonders fortschrittlich angesehenen Florentiner Kunst – eine eher konservative, von der internationalen Gotik geprägte Orientierung zuschrieb. Zu den bekanntesten Künstlern der Schule von Siena zählte die Kunstgeschichte Duccio di Buoninsegna<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0

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}}</ref> und Simone Martini. Letzterer war ab 1336 am päpstlichen Hof in Avignon tätig und galt als einer der Begründer der Schule von Avignon.

Hintergrund

Aus Sicht der älteren kunstwissenschaftlichen Forschung sei Siena Zentrum einer eigenständigen Art der Malerei gewesen, die in der ersten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts ihre "Blütezeit" gehabt habe. Von der Mitte des dreizehnten bis zum Anfang des sechzehnten Jahrhunderts seien ihre Merkmale kontinuierlich in Bildwerken vorhanden. Die Schule von Siena habe sich durch ihre geschmackvoll ausgewählten Farben ausgezeichnet, was auf ihren Ursprung in der Kunst von Byzanz zurückgeführt wurde. Zudem habe sie "gotische Ausdrucksformen" aufgenommen und sich von der "Renaissance" unterschieden. In ihren Anfängen ähnele ihr Stil der Schule von Spoleto in Umbrien. Zwischen 1220 und 1250 habe sie Anregungen aus der Malerei in Florenz und Lucca aufgenommen, woraus sich Mitte des 13. Jahrhunderts die eigenständige Schule von Siena entwickelte.

Künstler

1251–1300

1301–1350

1351–1400

1401–1450

1451–1500

1501–1550

Literatur

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />