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Schloßberg (Bopfingen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schloßberg
Stadt Bopfingen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(993)&title=Schlo%C3%9Fberg 48° 51′ N, 10° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(993) 48° 51′ 0″ N, 10° 21′ 34″ O
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Höhe: 530 m ü. NN
Einwohner: 993 (2012)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Datei:Bopfingen Schlossberg.JPG
Karte
Schloßberg mit Burg Flochberg und Ipf

Schloßberg ist ein Ortsteil der baden-württembergischen Stadt Bopfingen. Der Ort liegt am Hang der Burgruine Flochberg. Er hat 993 Einwohner (Stand: 31. Mai 2012<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bopfingen in Zahlen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bopfingen.de abgerufen am 12. Januar 2014</ref>).

Geschichte

Im Jahre 1722 gründeten die katholischen Grafen von Oettingen die Siedlung Schloßberg am Fuß des Burgberges. Bereits 1689 und später noch einmal 1794 hatten die Grafen Heimatlosen die Ansiedlung auf dem Burghang erlaubt. 1689 wurden die Schlossgüter zu 9 Feldlehen gemacht und jedes für 60 Gulden verkauft. Zunächst entstanden etwa 50 einfache Häuschen, die an Neubürger abgegeben wurden.<ref name=":0">Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Neresheim. H. Lindemann, Stuttgart 1872, S. 409f.</ref>

Die Neubürger gehörten meist der Gruppe der Jenischen an und besaßen kein Land, da Schloßberg keine landwirtschaftlichen Nutzflächen hatte.<ref name=":0" /> Deshalb mussten sich die Einwohner ihren spärlichen Lebensunterhalt oft als Abdecker, Tagelöhner, Heimarbeiter, Hausierer, Korbflechter, Maurer oder Musikanten verdienen. 1806 fiel Schloßberg an das Königreich Bayern, 1810 kam es zu Württemberg<ref>Oberamt Neresheim</ref>. Bis 1820 war Schloßberg ein Teil Bopfingens und kam anschließend, bis 1850, zur Gemeinde Flochberg. Danach war es selbständige Gemeinde. Um 1840 gab es 66 Häuser in Schloßberg.<ref name=":0" /> Der Ort galt als eine der ärmsten Gemeinden im Königreich Württemberg. Weit verbreitet war auch das Betteln; erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts konnten sich die Zustände allmählich bessern.<ref name=":0" />

In der Zeit des Nationalsozialismus kam es in Schloßberg zu zahlreichen Zwangssterilisationen, die hauptsächlich Angehörige der Jenischen betrafen. Im Zuge der Gebietsreform wurde Schloßberg am 1. Januar 1971 ein Ortsteil von Bopfingen.<ref></ref>

Wappen

Wappen des Bopfingers Stadtteils Schloßberg
Wappen des Bopfingers Stadtteils Schloßberg
Blasonierung: „In Gold (Gelb) über grünem Dreiberg ein zweitürmiges blaues Schloss.“
Wappenbegründung: Bei dem Wappen – Schloss über Berg – handelt es sich um ein „Redendes Wappen“.

Das Wappen ist historisch begründet und heraldisch einwandfrei.<ref>Wappenbeschreibung bei „Deutsche Kommunalwappen“ nach Auskunft des Stadtarchivs Bopfingen; abgerufen am 25. Januar 2024.</ref>

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Sehenswürdigkeiten

  • Ruine der Burg Flochberg aus dem 12. Jahrhundert.
  • Kriegerdenkmal Schlossberg für die Verstorbenen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg
  • Beiberg [Buchberg]
  • Walburgis-Brunnen

Literatur

  • Ewald Koch: Schloßberg und sein vorgezeichnetes Schicksal. Oberboihingen.
  • Alfons Neher: Die ärmste Gemeinde Württembergs, Schloßberg bei Bopfingen. Wirtschaftsgeschichte 1717–1850. Waldsee 1914.
  • Jörg Bergemann und Klaus Siewert: Das Schloßberger Jenisch. Studien zur Überlieferungslage und zum Wortschatz. Geheimsprachen Verlag, Hamburg und Münster 2012, ISBN 978-3-939211-13-6.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Stadtteile von Bopfingen