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Schlangenbach (Altmühl)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schlangenbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1383336
Lage Vorland der Südlichen Frankenalb

Gemeinde Dittenheim und Stadt Gunzenhausen; Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen; Regierungsbezirk Mittelfranken; Bayern

Flusssystem Donau
Abfluss über Altmühl → Donau → Schwarzes Meer
Quelle westlich von Sammenheim
49° 3′ 2″ N, 10° 44′ 4″ O
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Quellhöhe ca. 482 m ü. NHN<ref name="BA-HLB-Höhe" />
Mündung bei Windsfeld und gegenüber von Gunzenhausen-Unterasbach von rechts und Südwesten in die mittlere AltmühlKoordinaten: 49° 5′ 13″ N, 10° 47′ 22″ O
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Mündungshöhe ca. 412 m ü. NHN<ref name="BA-HLB-Höhe" />
Höhenunterschied ca. 70 m
Sohlgefälle ca. 10 ‰
Länge ca. 6,9 km<ref name="BA-abgemessen-Länge" />
Einzugsgebiet ca. 14,1 km²<ref name="BA-abgemessen-EZG" />
Gemeinden Gunzenhausen, Dittenheim

Der Schlangenbach ist ein fast 7 km langer Bach im Gebiet der Gemeinde Dittenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, der nach einem ungefähr nordöstlichen Lauf bei Windsfeld von rechts in die mittlere Altmühl mündet.

Geographie

Verlauf

Sein Ursprung liegt südwestlich von Sammenheim auf einer Höhe von rund 482 m ü. NHN an einer Feldwegkreuzung im flachen nördlichen Vorfeld des Hahnenkamms im Naturpark Altmühltal, unweit der Gemeindegrenze zu Gnotzheim. Er fließt mehrmals abwechselnd in eine nördliche und nordöstliche Richtung durch eine Offenlandschaft im Altmühltal. Der Bach fließt an Sammenheim vorbei und unterquert die Kreisstraßen WUG 26 und WUG 28. Anschließend nimmt er nördlich von Sammenheim zwei unbenannte Zuflüsse auf. Anschließend durchquert er Sausenhofen und passiert Windsfeld im Westen. Nach einem Lauf von insgesamt etwa 6,9 km mündet er etwas oberhalb von Windsfeld und gegenüber dem Gunzenhäuser Dorf Unterasbach auf einer Höhe von etwa 412 m ü. NHN von rechts bzw. von Süden auf einem begradigten Laufabschnitt der mittleren Altmühl, der hier eine breite Aue bildet, die nach starken Regenfällen von den Wassermassen der ausufernden Altmühl überschwemmt wird. Unweit münden auch der Pflaumfelder Graben und der Dornhauser Mühlbach in die Altmühl.<ref name="BayernAtlas"/>

Zuflüsse

Nördlich von Sammenheim nimmt er zwei unbenannte Zuflüsse auf, die ein großes Bachsystem bilden: In Sammenheim vereinen sich mehrere kleine Bäche, die aus mehreren Quellen am Spielberg und am Gelben Berg entsteht, darunter auch eine, die die Steinerne Rinne bei der Buckmühle entstehen ließ.

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet des Schlangenbachs umfasst etwa 14,1 km² im Naturraum Vorland der Südlichen Frankenalb. Im Osten grenzt es an das Einzugsgebiet der Altmühl, im Südosten an das des Dittenheimer Mühlbachs. Jenseits der einzigen signifikant ausgeprägten südlichen Wasserscheide auf dem Hahnenkamm-Trauf liegt das Einzugsgebiet der „Westlichen“ Rohrach. Im Westen grenzt das Einzugsgebiet des aufwärtigen Altmühlzuflusses Wurmbach an, im Nordwesten das des kleineren Pflaumfelder Grabens.

Gewässergüte

Der Schlangenbach ist mäßig (Güteklasse II) bis kritisch belastet (Güteklasse II – III). Stellenweise ist er auch stark verschmutzt (Güteklasse III).<ref name="Gewässergüte"/>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="BA-HLB-Höhe">Höhe nach dem Höhenlinienbild im BayernAtlas.</ref>
   <ref name="BA-abgemessen-Länge">Länge abgemessen im BayernAtlas.</ref>
   <ref name="BA-abgemessen-EZG">Einzugsgebiet abgemessen im BayernAtlas.</ref>
   <ref name="BayernAtlas">Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas).</ref>
   <ref name="BfL-163"><ref name="DE_BfL-163">Franz Tichy: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 163 Nürnberg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1973. → Online-Karte (PDF; 4,0 MB)</ref>.</ref>
   <ref name="Gewässergüte">@1@2Vorlage:Toter Link/www.regierung.mittelfranken.bayern.deGewässergüte im Landkreis Weißenburg - Gunzenhausen (Karte von 2008) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Auf: regierung.mittelfranken.bayern.de (pdf).</ref>

</references>