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Schlacht bei Wiesloch (1799)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schlacht bei Wiesloch (1799)
Teil von: Zweiter Koalitionskrieg
Datei:Wiesloch in HD.svg
Lage der Stadt Wiesloch im Rhein-Neckar-Kreis
Datum 3. Dezember 1799
Ort Wiesloch
Ausgang Österreich besiegt Frankreich
Konfliktparteien

HabsburgermonarchieDatei:Flag of the Habsburg Monarchy.svg Österreich

Frankreich 1804Datei:Flag of France.svg Frankreich

Befehlshaber

HabsburgermonarchieDatei:Flag of the Habsburg Monarchy.svg Anton de Nagy-Mihaly

Frankreich 1804Datei:Flag of France.svg Claude Lecourbe

Truppenstärke

5.000

17.000

Verluste

rund 500 Tote (10 %)

rund 1.500 Tote (8,82 %)

Die Schlacht bei Wiesloch (auch Treffen bei Wiesloch oder Gefecht bei Wiesloch genannt) fand während des Zweiten Koalitionskrieges am 3. Dezember 1799 statt.

Der Hintergrund war der Kampf um die von den Franzosen belagerte und mehrfach bestürmte Festung Philippsburg. Die Entsatzarmee unter dem österreichischen Feldmarschallleutnant Anton Sztáray von Nagy-Mihaly hatte Verstärkung erhalten, so dass sie nun etwa über 15.000 Mann verfügte. Am ersten Dezember gelang es ihm, die Stellungen des Gegners zu durchbrechen und zum vierten Mal Philippsburg zu entsetzen.<ref>Hermann Hüffer: Der Krieg des Jahres 1799 und die zweite Koalition. Bd. 1, Gotha 1904, S. 238.</ref>

Am zweiten Dezember wurden die Franzosen weiter zurückgedrängt. Sie versuchten am 3. Dezember den Ort Wiesloch zu halten. Bei einem ersten Angriff der Gegner wurden sie aus dem Ort vertrieben, konnten ihn aber wieder einnehmen. In einem zweiten Sturmangriff konnten die Kaiserlichen den Ort endgültig nehmen.<ref>Reinhold Günther: Der Feldzug der Division Lecourbe im Schweizerischen Hochgebirge 1799. Frauenfeld, 1896 S. 28</ref> Auf stärkeren Widerstand verzichteten die Franzosen, weil sie ihr Ziel, die Deckung des rechten Flügels ihrer Hauptarmee beim Rückzug, erreicht sahen.<ref>Carl von Clausewitz: Hinterlassene Werke über Krieg und Kriegsführung. Bd. 2 Berlin, 1858 S. 243</ref> Die französische Armee zog sich aus den rechtsrheinischen Gebieten zurück, und dies beendete ihre Belagerung der Festung Philippsburg.

Einzelnachweise

<references />

Siehe auch

Literatur

Weblinks