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Schlacht bei Solicinium

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schlacht bei Solicinium
Datum 368
Ort Süddeutschland, südlich des Limes, vgl. Artikel
Ausgang Sieg der Römer
Konfliktparteien

Römisches Reich

Alamannen

Befehlshaber

Valentinian I.

Die Schlacht von Solicinium wurde im Jahre 368 zwischen Alamannen und dem römischen Reich unter Kaiser Valentinian I. ausgetragen, nachdem die Alamannen im Jahr zuvor Mogontiacum erobert hatten. Valentinian I. konnte nur unter großen Verlusten die Schlacht gewinnen.

Über die Schlacht ist wenig bekannt. Der römische Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus berichtet von einer konzertierten Offensive verschiedener Stämme.<ref>Ammianus Marcellinus: Res Gestae a Fine Corneli Taciti, Libri XXXI (Historiae)</ref> Mit dieser Schlacht endete diese letzte Offensive, die die Feinde Roms über den germanischen Limes brachte. Zur Schlacht gestellt zogen sich die Alamannen auf einen Berg zurück.

Bei der Schlacht geriet die Alemannin Bissula in römische Kriegsgefangenschaft.<ref>Germanische Höhenburgen im Schwarzwald-Baar-Kreis?, Hans-Dieter Lehmann, Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, Band 50, Seite 41–46, März 2007</ref>

Ort

Der genaue Ort der Schlacht ist Gegenstand der historischen Forschung.<ref>Jan Den Boeft, Daniël den Hengst: Ammianus Marcellinus. Brill, 2009. Seite 238 (englisch).</ref> Archäologische Belege sind bisher nicht gefunden worden. Als mögliche Orte werden genannt:

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />