Zum Inhalt springen

Schlacht am Schellenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

{{#if:Spanischer Erbfolgekrieg | {{#if:Schellenberg 1704.jpg | {{#if: | {{#if: | {{#if: | {{#if: | {{#if:Vorlage:ENG-1277
Vorlage:NLD-Republik
Romisches Reich Heiliges 1400Datei:Banner of the Holy Roman Emperor without haloes (1400-1806).svg{{#ifeq:|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Heiliges Römisches Reich}}}} (Kaiserliche Armee)Vorlage:Bayern-1623
Frankreich Konigreich 1791Datei:Royal Standard of the King of France.svg{{#ifeq:|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Frankreich}}}} | {{#if: |
Infobox Militärischer Konflikt/Doku|Kampagne|Kampagne/Doku= #default=Vollständigkeit der Einbindungen prüfen
}}}} |0|1}}em; width:{{#if:|467|316}}px; padding:2px; border:1px solid #AAAAAA; border-spacing:0;"
{{#if:Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg}}
Teil von: Spanischer Erbfolgekrieg

}}

{{#if:Schellenberg 1704.jpg|Datei:Schellenberg 1704.jpg|{{{BILDFREI}}}}}
Die Schlacht am Schellenberg, Tapisserie von Judocus de Vos

}}

Datum bis }}
Ort bei Donauwörth {{#if: |{{Coordinate{{#ifeq:|y|Simple|Complex}}|NS=|EW=|type=event|region=|globe=|dim=5000|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1={{#if: Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg}}}}|article={{#if: text=DMS|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5 1 = Gradzahl-Fehler: {{#iferror:{{{1}}} NS: {{{1}}}
}} {{#iferror:
EW:
}}{{#switch:0
6|14=
}}
2 = nicht im Bereich von {{{1}}}{{#switch:0 6|14=
}}
3 = {{#switch: {{{type}}} state|adm1st|adm2nd|city|isle|airport|mountain|waterbody|forest|landmark= example={{#if: falscher Wert ›example‹ im Artikelnamensraum
 }}
kein Wert falscher Wert ›{{{type}}}‹
 }} in type-Parameter{{#switch:0
6|14=
 }}
}} {{#if: {{{rg}}}
region-Parameter fehlt{{#if: 6
 }}
}} {{#iferror: {{{elevation}}}
{{{elevation}}}{{#switch:0 6|14=
 }}
}} {{#iferror: {{{pop}}}
{{{pop}}}{{#switch:0 6|14=
 }}
}}
, 2:}}{{#if:|, 3:}}{{#if:|, 4:}} {{#if:|usw.}}{{#switch:0 6|14=
}}
8 = Parameter name fehlt in Fließtextkoordinate{{#switch:0 6|14=
}}
10= überflüssige Parameter #default=coordinates error

}}}} }}

Casus Belli

}}

Ausgang Sieg der Großen Allianz
Friedensschluss

}}

Territoriale Änderungen

}}

Folgen

}}

{{#if:Vorlage:ENG-1277Duke of Marlborough
Datei:Banner of the Holy Roman Emperor without haloes (1400-1806).svgMarkgraf Ludwig Wilhelm von BadenVorlage:Bayern-1623Graf von Arco
Vorlage:Bayern-1623Marchese di Maffei | {{#if:ca. 22.000 Mannca. 13.000 Mann
16 Kanonen | {{#if:1.342 Tote, 3.699 Verwundeteca. 5.000 Getötete oder Ertrunkene, ca. 3.000 Gefangene | {{#if: |
3|2}}" style="background: #C3D6EF; color:#202122; text-align:center;" | Konfliktparteien

Vorlage:ENG-1277
Vorlage:NLD-Republik
Romisches Reich Heiliges 1400Datei:Banner of the Holy Roman Emperor without haloes (1400-1806).svg{{#ifeq:|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Heiliges Römisches Reich}}}} (Kaiserliche Armee)

Vorlage:Bayern-1623
Frankreich Konigreich 1791Datei:Royal Standard of the King of France.svg{{#ifeq:|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Frankreich}}}} {{#if: |

{{{KONTRAHENT3}}} }}

3|2}}" style="background: #C3D6EF; color:#202122; text-align:center;" | Befehlshaber

Vorlage:ENG-1277 Duke of Marlborough
Datei:Banner of the Holy Roman Emperor without haloes (1400-1806).svg Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden

Vorlage:Bayern-1623 Graf von Arco
Vorlage:Bayern-1623 Marchese di Maffei {{#if: |

}} }}

3|2}}" style="background: #C3D6EF; color:#202122; text-align:center;" | Truppenstärke

ca. 22.000 Mann

ca. 13.000 Mann
16 Kanonen {{#if: |

}} }}

3|2}}" style="background: #C3D6EF; color:#202122; text-align:center;" | Verluste

{{#if:1.342 Tote, 3.699 Verwundeteca. 5.000 Getötete oder Ertrunkene, ca. 3.000 Gefangene |

1.342 Tote, 3.699 Verwundete

ca. 5.000 Getötete oder Ertrunkene, ca. 3.000 Gefangene {{#if: |

}} }}

3|2}}" style="text-align:center; {{#if:1.342 Tote, 3.699 Verwundeteca. 5.000 Getötete oder Ertrunkene, ca. 3.000 Gefangene|border-top:1px dotted #AAAAAA;}}" | {{{ZIVILVERLUSTE}}}

}} }}

}}

}}

{{#if: {{#ifeq:0|10|{{#switch:Schlacht am Schellenberg |Infobox Militärischer Konflikt|Infobox Militärischer Konflikt/Doku|Kampagne|Kampagne/Doku=

|#default=Vollständigkeit der Einbindungen prüfen
}}}} |{{#ifeq:0|10|{{#switch:Schlacht am Schellenberg

|Infobox Militärischer Konflikt|Infobox Militärischer Konflikt/Doku|Kampagne|Kampagne/Doku=

|#default=Vollständigkeit der Einbindungen prüfen
}}}} }}

Die Schlacht am Schellenberg während des Spanischen Erbfolgekrieges fand am 2. Juli 1704 auf dem Schellenberg bei Donauwörth statt. Die Truppen der Großen Allianz unter dem Oberbefehl des John Churchill, 1. Duke of Marlborough, und Ludwigs von Baden-Baden besiegten die bayerische Armee. Durch diesen Sieg und die anschließende Einnahme Donauwörths wurde die Donaulinie durchbrochen und das Kurfürstentum Bayern dem Zugriff der Alliierten preisgegeben.

Hintergrund

Französisch-bayerische Operationen

Am 8. September 1702 griff der bayerische Kurfürst Maximilian II. Emanuel durch die Besetzung Ulms auf Seiten Frankreichs in den Spanischen Erbfolgekrieg ein. Im Frühjahr 1703 vereinigten sich bayerische und französische Verbände im Schwarzwald, doch fand eine militärische Kooperation nicht statt, da Marschall Villars befürchtete, ein Vormarsch seiner Armee nach Osten könnte zu Nachschubproblemen führen. Auch wurde die Zusammenarbeit dadurch gehindert, dass der bayerische Kurfürst mit dem Kaiser Geheimverhandlungen über einen Waffenstillstand führte. Stattdessen einigte man sich darauf, dass die Bayern sich in Norditalien mit dem französischen Marschall Vendôme vereinigen sollten. Ein Aufstand der Tiroler verhinderte dieses Vorhaben. Trotz des Sieges in der Schlacht bei Höchstädt wurde Villars abberufen und durch Ferdinand de Marsin ersetzt. Im Winter 1703/04 eroberten bayerische Truppen Augsburg und Passau und bedrohten Wien. Der Franzose Camille d’Hostun de la Baume, duc de Tallard belagerte erfolgreich Landau in der Pfalz.

Der Feldzug Marlboroughs

Durch die militärischen Erfolge der Bayern und Franzosen war in Süddeutschland eine für den Kaiser und die Seemächte ungünstige Situation entstanden. Abhilfe versprach ein Plan des englischen Captain General John Churchill Duke of Marlborough. Er hatte vor, mit seinen in den Niederlanden stehenden Verbänden den Rhein entlang nach Süden zu ziehen und sich dort mit der Reichsarmee sowie den Truppen des Prinzen Eugen von Savoyen zu vereinigen. Was ihn dazu bewog, ist umstritten. Der Historiker Marcus Junkelmann hält es jedoch für wahrscheinlich, dass ein im Dienste der Habsburger stehender Diplomat die Seemächte um Hilfe bat, was dem ehrgeizigen Briten Marlborough entgegenkam, der sich auf dem holländischen Kriegsschauplatz durch in seinen Augen übervorsichtige Offiziere eher behindert fühlte. Junkelmann bezweifelt jedoch (unter Berufung auf eine Dissertation von Franz Mathis), dass der „spiritus rector“ dieser Idee Prinz Eugen persönlich war. Unbestritten jedoch ist, dass weitere kaiserliche Misserfolge schwere Konsequenzen für den weiteren Kriegsverlauf gehabt hätten. Am 20. Mai 1704 brachen 21.000 Mann unter dem Befehl Marlboroughs auf und marschierten nach Süden. Über Köln, Koblenz, Mainz und Darmstadt gelangten sie nach Heidelberg. Die Franzosen rechneten damit, dass der Feldzug der Seemächte auf eine Bedrohung der Oberrheinfront abzielte und waren daher überrascht, als die mittlerweile auf 40.000 Mann angewachsene Armee nach Osten abschwenkte. In dieser Armee kämpften nicht nur Briten, sondern auch Holländer sowie im Sold der Seemächte stehende Dänen und Deutsche. Am 29. Juni wurde die Donau bei Ulm überschritten, nachdem man sich kurz zuvor mit den Truppen Ludwigs von Baden vereinigt hatte. Dadurch hatte die Große Allianz nun ein numerisches Übergewicht auf dem süddeutschen Kriegsschauplatz erzielt. Obwohl der bayerische Kurfürst früh erkannte, was Marlborough plante, blieben seine Bitten um Verstärkung bei Ludwig XIV. lange Zeit ungehört. Der Bourbone erteilte erst am 23. Juni 1704 Marschall Tallard den Befehl, in Richtung Bayern zu marschieren.

Überlegungen der Alliierten

Ludwig von Baden, der Duke of Marlborough und Eugen von Savoyen legten folgende Strategie fest: Letzterer sollte verhindern, dass die französischen Truppen aus dem Südwesten Deutschlands den bayerischen Kriegsschauplatz erreichen, erstere sollten entweder den Wittelsbacher entscheidend schlagen oder ihn zumindest durch Verwüsten des Landes gefügig machen.

Die Schlacht bei Donauwörth

Datei:Schellenberg de Bavaria.gif
Schlacht am Schellenberg, 1704. Nach Marlboroughs Angriff, stürmen Badens Truppen die schwach verteidigten westlichen Linien.

Marlborough und Ludwig Wilhelm zogen mit mittlerweile 50.000 Mann entlang des nördlichen Donauufers nach Osten, um einen Übergang über den Strom zu erzwingen. Am Südufer marschierten 35.000 Soldaten, welche im Dienste des französischen Königs bzw. des bayerischen Kurfürsten standen, ebenfalls nach Osten und bezogen Ende Juni bei Dillingen ein verschanztes Lager. Johann Baptist Graf von Arco wurde mit 13.000 Mann nach Donauwörth beordert, um die Stadt und vor allem die dortige strategisch wichtige Brücke zu sichern. 10.000 der Arco unterstellten Soldaten sollten den Schellenberg verteidigen. Um dieses zu erleichtern, wurden Verschanzungen angelegt, welche allerdings beim Angriff der Briten noch nicht fertiggestellt waren. Am Vormittag des 2. Juli 1704 erreichten alliierte Verbände das Wörnitztal, am selben Abend befahl Marlborough den Angriff. Er wollte den Donauübergang schnell erringen, da er mit dem Eintreffen der bayerisch-französischen Hauptarmee rechnete. Zwei britisch-holländische Angriffe wurden abgewehrt, doch dann umging der Markgraf von Baden die bayerischen Stellungen und fiel Arco somit in die Flanke. Die Bayern zogen sich zurück und erlitten durch die Verfolgung durch feindliche Kavallerie schwere Verluste. 4000 der bayerischen Soldaten starben, 1000 wurden gefangen genommen. Die Verluste des Gegners beliefen sich auf ca. 6000 Mann, darunter der kaiserliche Generalfeldmarschall Hermann Otto II. von Limburg-Styrum, der an einer Verwundung am 9. Juli 1704 starb. Donauwörth wurde, nachdem die Magazine durch die sich zurückziehenden bayerischen Soldaten angezündet wurden, geräumt. In Augsburg warteten Marsin und Max Emanuel mit ihren Truppen das Eintreffen Tallards ab. Auf französischer Seite war der Brigadier Graf de Nettancourt gefallen. Die kaiserlichen Truppen verloren neben dem Generalfeldmarschall: den holländischen Generalleutnant Goor, den hannoverischen Generalfeldwachtmeister von Beinheim sowie die kaiserlichen Generalfeldwachtmeister August Ferdinand von Braunschweig-Bevern und von Waldt.

Folgen

Durch die Eroberung Donauwörths hatten die Gegner Frankreichs einen strategisch wichtigen Flussübergang eingenommen. Doch da nicht genügend Artillerie vorhanden war, um Augsburg zu belagern, konnte dieser Sieg nicht ausgenutzt werden. Stattdessen ging man dazu über, das Land zu verwüsten, um den bayerischen Herrscher an den Verhandlungstisch zu zwingen. Allein im Gerichtsbezirk Rain (später: Landgericht Rain), der unmittelbar bis zu Donau und Lech reichte, wurden 856 Wohnhäuser, 521 Stadel, 9 Mühlen, 13 Gutshöfe, 3 Schlösser und 3 Kirchen niedergebrannt. Ähnlich große Verwüstungen sind von den benachbarten Bezirken Aichach und Schrobenhausen überliefert.

Es gibt auch Berichte über Plünderungen 1704 in verschiedenen Kirchen in Oberbayern, z. B. in Erdweg, Petershausen, Markt Indersdorf und Dachau.<ref>Hans Schertl: St. Laurentius Kirche in Petershausen, Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Indersdorf und Kirche St. Nikolaus und St. Maria in Mitterndorf (Dachau).</ref> Die Dörfer Viehbach und Bachenhausen (in der Nähe von Fahrenzhausen, ca. 30 km nördlich von München) erlebten auch Plünderungen und Feuer. Als der Feind ihre Dörfer verschonte, sahen sie es als ein Wunder an und gelobten, für immer am St.-Florians-Tag (4. Mai) eine Messe zu halten, um an ihre Befreiung zu erinnern. Die Proklamation ist noch in der alten Dorfkirche in Viehbach zu sehen.<ref>Hans Schertl: Dorfkirche in Viehbach.</ref>

Diese Taktik zeigte Wirkung. Max Emanuel erhielt zwar die lang ersehnte Verstärkung, wodurch sein Selbstbewusstsein stieg. Am 13. August 1704 stellte er sich gemeinsam mit seinen französischen Verbündeten in der Schlacht bei Höchstädt zum Kampf, verlor und ging ins Exil.

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:Battle of Schellenberg|Battle of Schellenberg|Schlacht am Schellenberg}}|uselang=de}} Commons: {{#if:Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg|{{#if:Battle of Schellenberg|Battle of Schellenberg|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if: Battle of Schellenberg

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|battle of schellenberg|9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

[[s:{{#if:|{{{lang}}}:}}{{#if:Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg}}|Wikisource: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg|Schlacht am Schellenberg}}}}]]{{#switch: 1

|1|= – Quellen und Volltexte |0|-= |X|x= |#default= –

}}{{#if: | ({{#invoke:Multilingual|format|{{{lang}}}|slang=!|shift=m}}) }}

{{#invoke:TemplatePar|check

  |opt= 1= 2= lang= suffix=
  |template=Vorlage:Wikisource
  |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
  }}

Literatur

|{{#if:||{{#if:S. 136|S. 136|Digitalisat}}}}|[{{{1}}} {{#if:||{{#if:S. 136|S. 136|Digitalisat}}}}]}}}}}}Vorlage:WartungsURL

Einzelnachweise

<references />