Schimi
Schimi ist der Name von 16 Personen im Tanach.
Etymologie
Der hebräische Personenname {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}} „Schimi“, ist eine Kurzform eines Verbalsatznamens, dessen Subjekt (und zugleich theophores Element) entfallen ist. Das Prädikat ist von der Verbwurzel {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}} ableitbar. Der Name lässt sich daher als „(Gott) hat gehört“ übersetzen. Eine Vollform des Namens ist Schemaja ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}} und {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}, „JHWH hat gehört“).<ref>Hans Rechenmacher: Althebräische Personennamen, Münster 2012, S. 138.</ref> Die Septuaginta gibt den Namen als Σεμεϊ Semei wieder, die Vulgata als Semei.
Schimi, Sohn Geras
Schimi, der Sohn Geras, gehörte dem israelitischen Stamm Benjamin und dem Geschlecht Sauls an. Er wird als Einwohner Bahurims beschrieben, der König David verflucht und ihn mit Steinen und Erdklumpen bewirft, als dieser auf der Flucht vor Abschalom nach Bahurim gelangt. Entgegen dem Rat seiner Leute lässt David ihn gewähren und sichert ihm, als er als König zurückkehrt und Schimi sich unterwirft, das Leben zu (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link). Auf seinem Sterbebett trägt David seinem Sohn Salomo jedoch auf, Schimi nicht ungestraft zu lassen. Salomo lässt Schimi nach Jerusalem kommen und verbietet ihm, die Stadt zu verlassen, anderenfalls werde er hingerichtet. Schimi verspricht zunächst, sich an die Auflage zu halten. Nach drei Jahren allerdings verstößt er gegen das Verbot und reist nach Gat, um zwei entlaufene Sklaven zurückzuholen. Daraufhin ruft Salomo ihn zu sich und lässt ihn töten. Der Schlussvers der Erzählung ordnet die Beseitigung Schimis als dynastische Vorsichtsmaßnahme ein: Salomo hat mit Schimi den letzten Nachkommen aus der Dynastie Sauls beseitigt, der Ansprüche auf den Thron hätte anmelden können, und herrscht nun unangefochten als König über Israel (Vorlage:Bibel/Link).
Weitere Namensträger
| Vater | Kinder | Bibelstelle | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Gerschom | Jahat, Sisa, Jëusch und Beria | Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link | Stammvater der Schimiter, Vorfahr der Tempelsänger Etan und Asaf |
| Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link | Unterstützer Salomos nach dem Tod Davids, zusammen mit dem Priester Zadok, Benaja, dem Sohn Jojadas, dem Prophet Nathan, Reï und den Helden Davids gegen Adonijja, Joab und Abjatar, von Salomo zum Statthalter im Gebiet Benjamin ernannt | ||
| Kisch | Jaïr | Vorlage:Bibel/Link | Großvater Mordechais, Benjaminiter, der Name stellt einen geschichtlichen Bezug zum Haus Saul her, es handelt sich um einen Anachronismus im Esterbuch |
| Vorlage:Bibel/Link | lebt in Mischehe | ||
| Vorlage:Bibel/Link | Nachkomme Haschums, lebt in Mischehe | ||
| Vorlage:Bibel/Link | Nachkomme Binnuis, lebt in Mischehe | ||
| Pedaja | Vorlage:Bibel/Link | Enkel des 597 nach Babylon deportierten Königs Jojachin | |
| Mischma | 16 Söhne, 6 Töchter | Vorlage:Bibel/Link | Nachkomme Simeons in der siebten Generation |
| Gog | Vorlage:Bibel/Link | Rubeniter | |
| Libni | Usa | Vorlage:Bibel/Link | Urenkel Meraris, des dritten Sohnes Levis |
| Jakim, Sichri, Sabdi, Eliënai, Zilletai, Eliël, Adaja, Beraja und Schimrat | Vorlage:Bibel/Link | Benjaminiter, Familienoberhaupt in Ajalon | |
| Jedutun | Vorlage:Bibel/Link | Levit, auf den bei der Einteilung der Sänger- und Musikantengruppen das zehnte Los fällt | |
| Vorlage:Bibel/Link | von David bestellter Aufseher über die Weinberge, aus Rama | ||
| Vorlage:Bibel/Link | Levit, Nachkomme Hemans, Unterstützer der kultischen Reformen unter Hiskia, möglicherweise identisch mit dem folgenden | ||
| Vorlage:Bibel/Link | Bruder und Helfer Konanjas, der von Hiskia beauftragt wurde, das Herbeibringen der Abgaben für das Heiligtum und die Priester zu beaufsichtigen |
Literatur
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| Thomas Hieke:
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}}Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart {{#if: | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}} | 2006 ff.}}{{#if: 26533
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- Fritz Rienecker: Lexikon zur Bibel; Wuppertal: Brockhausverlag, 19912; S. 1303
Einzelnachweise
<references />