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Schimanowsk

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Vorlage:Infobox Ort in Russland Schimanowsk (Vorlage:RuS) ist eine Stadt in der Oblast Amur (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Die Stadt liegt im Fernen Osten Russlands, nordöstlich des Grenzflusses Amur, etwa 250 km nordwestlich der Oblasthauptstadt Blagoweschtschensk, am rechten Nebenfluss des Seja, Bolschaja Pjora.

Die Stadt Schimanowsk ist der Oblast administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Schimanowsk liegt an der auf diesem Abschnitt 1914 eröffneten Transsibirischen Eisenbahn (Station Schimanowskaja, Streckenkilometer 7723 ab Moskau).

Geschichte

Schimanowsk entstand 1910 im Zusammenhang mit dem Bau der Amurbahn, einer alternativen Strecke zur ursprünglichen Linienführung der Transsibirischen Eisenbahn durch die Mandschurei, unter dem Namen Pjora (Vorlage:Lang, nach dem hier fließenden Fluss). 1914, mit der Eröffnung des Streckenabschnittes, erfolgte die Umbenennung in Gondatti zu Ehren des damaligen (1911–1917) Gouverneurs der Oblast Amur und Ethnographen Nikolai Gondatti (1861–1945). 1920 wurde die Bahnstation in Schimanowskaja umbenannt, die Siedlung selbst in Wladimiro-Schimanowski (Vorlage:Lang), nach dem Eisenbahningenieur, ersten Direktor der Amureisenbahn und „roten“ Bürgerkriegsteilnehmer Wladimir Schimanowski (1882–1918), der in der Oblasthauptstadt Blagoweschtschensk erschossen wurde. Am 21. August 1950 erhielt der Ort unter dem heutigen Namen Stadtrecht. Einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm die Stadt während des Baus der Baikal-Amur-Magistrale in den 1970er Jahren als Zentrum der Bauwirtschaft.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 13.510
1959 17.891
1970 16.880
1979 25.586
1989 26.274
2002 22.267
2010 19.815
2021 16.488

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schimanowsk besitzt seit 1969 ein der Stadtgeschichte gewidmetes Heimatmuseum.

Wirtschaft

In Schimanowsk sind Betriebe der Bauwirtschaft, des Maschinenbaus (Vorlage:Lang/ Kranspezburmasch – Spezialkräne und -bohrgeräte) und der Lebensmittelindustrie angesiedelt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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