Schenkeldecke (Insekt)
| Schenkeldecken jeweils grün | |
|---|---|
| Datei:Eucinetus haemorrhoidalis Reitter.jpg | Datei:Calyptomerus dubius under.jpg |
| Abb. 1: Unterseite Eucinetus haemorrhoidalis<ref name="ReittII"/> |
Abb. 2: Hinterleib von unten Calyptomerus dubius<ref name="ReittII"/> |
| Datei:Lacon punctatus detail.jpg | Abb. 3: Lacon punctatus Ausschnitt Unterseite Kopie unten teilweise koloriert blau: Umriss der Hinterhüfte; gelb: Teil des Hinterschenkels grün: Schenkeldecke rot: Rinne zur Aufnahme der Schenkel; |
| Datei:Schenkel26.JPG Ctenicera pectinicornis Datei:Agriotes lineatus detail2.JPG Agriotes lineatus Datei:Selatosomus aeneus Schenkel.JPG Selatosomus aeneus |
Datei:Prosternon tesselatum detail 2.JPG Prosternon tessellatum Datei:Ampedus sanguinolentus Schenkel.JPG Ampedus sanguinolentus |
| Abb. 4: Fünf unterschiedliche Formen von Schenkeldecken bei Schnellkäfern | |
Schenkeldecken oder auch Schenkelplatten nennt man bei Insekten die Erweiterungen der Hinterhüften (Metacoxa), die die Hinterschenkel (Metafemur) ganz oder teilweise abdecken.<ref name="Ana"/> Bei vollständigen Schenkeldecken<ref name="ReittIII"/> ist der Schenkel nicht mehr sichtbar (Abb. 1). In diesem Fall nennt man die Schenkelplatten Hinterhüftplatten.<ref name="FHL1"/>
Schenkeldecken sind bei vielen Familien der Käfer ausgebildet, beispielsweise bei Aaskäfern, Prachtkäfern, Speckkäfern, Nagekäfern und Moorweichkäfern.<ref name="ReittII"/> Besonders bei den Schnellkäfern stellt die Form der Schenkeldecken ein wichtiges Merkmal für die Bestimmung der Art dar (Abb. 3 und 4).<ref name="FHL"/>
Die Hinterhüften schließen auf der Körperunterseite an die Hinterbrust (an das Metasternum) an und stehen häufig quer zur Körperlängsachse. Bei den Schnellkäfern sind sie lang und erreichen in der Regel den Körperseitenrand. Sie überbrücken den Niveauunterschied zwischen Hinterbrust und Hinterleib und sind rinnenförmig ausgehöhlt (Abb. 2 unten rot). Die Schenkeldecken bilden den äußeren Rand der Rinne und schließen niveaugleich an die Hinterbrust an (Abb. 2 unten grün). Beim Anziehen der Beine wird der Vorderrand der Schenkel in die Rinne eingelegt und die Schenkel mehr oder weniger von den Schenkeldecken bedeckt.
Einzelnachweise
<references> <ref name="FHL1">Heinz Freude, Karl Wilhelm Harde, Gustav Adolf Lohse: Die Käfer Mitteleuropas. Band 1 Einführung in die Käferkunde, Goecke&Evers, Krefeld 1965, S. 174, 182</ref> <ref name="FHL">{{#ifexist:Vorlage:bibISBN/{{#invoke:URIutil|plainISBN|387263027x}} | {{bibISBN/{{#invoke:URIutil|plainISBN|387263027x}}
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