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Schadenbeeksköpfe

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Vorlage:Infobox Berg Die Schadenbeeksköpfe sind ein maximal Vorlage:HöheVorlage:GeoQuelle hoher, zweikuppiger Südostausläufer der Aschentalshalbe im Mittelgebirge Harz. Sie liegen nahe der Ortschaft Sieber im gemeindefreien Gebiet Harz des niedersächsischen Landkreises Göttingen.

Geographische Lage

Die Schadenbeeksköpfe erheben sich im Oberharz im Naturpark Harz etwa 3,5 km (Luftlinie) südöstlich des Dorfs Sieber, einem nordöstlichen Ortsteil von Herzberg am Harz. Sie trennen die Schadenbeek, nach der sie benannt wurden, von der oberen Krummen Lutter. Die Nordwestkuppe ist Vorlage:Höhe hoch, die Südostkuppe etwa Vorlage:Höhe.

Etwa 1 km östlich der Schadenbeeksköpfe liegt die im Juni 2007 stillgelegte Grube Wolkenhügel im Tal der Krummen Lutter. Die Abraumhalde der Grube befindet sich im Gipfelbereich der Schadenbeeksköpfe und wurde renaturiert.<ref>Mineralienatlas, enthält ein Bild der Halde aus dem Jahr 2000</ref>

Bewaldung

Datei:Schadenbeeksköpfe.jpg
Ausblick von den Schadenbeeksköpfen bei Sieber

Heute sind die Schadenbeeksköpfe in den höheren Lagen hauptsächlich mit Fichten bewachsen, während sich in tieferen Lagen auch Laubwald befindet. Im Jahre 1596 waren sie noch vollständig mit Buchen bewachsen.<ref name="IB" />

Wandern

Die Schadenbeeksköpfe waren bis 2016 als Nr. 153<ref name="SteSteHWN" /> in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Der Stempelkasten hing an einer Schutzhütte (Vorlage:Coordinate; ca. Vorlage:Höhe), die etwa 1 km nördlich der Nordwestkuppe der Schadenbeeksköpfe und 1,25 km ostnordöstlich der Aschentalshalbe steht. Etwas westlich der Hütte befindet sich auf Vorlage:Höhe Höhe ein Vermessungspunkt. Direkt jenseits des an der Hütte vorbeiführenden Waldwegs entspringt ein Quellbach der Krummen Lutter.

Einzelnachweise

<references> <ref name="IB">Ina Begemann: Palynologische Untersuchungen zur Geschichte von Umwelt und Besiedlung im südwestlichen Harzvorland (unter Einbeziehung geochemischer Befunde), Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten der Georg-August-Universität zu Göttingen, Göttingen 2003, S. 46 (PDF; 2,91 MB)</ref> <ref name="SteSteHWN">Harzer Wandernadel: Veränderte Stempelstellen seit 16.04.2016, auf harzer-wandernadel.de;
siehe hierzu auch Vorlage:Webarchiv, aus harzer-wandernadel.de</ref> </references>

Literatur

  • Topographische Karte 1:25000, Nr. 4328 Bad Lauterberg im Harz