Schabracke (Reitsport)
Die Schabracke (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref>10 türkische Wörter, die du jeden Tag benutzt (Archivlink). 8. Dezember 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Juli 2019; abgerufen am 6. Juli 2019.</ref> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist im modernen Reitsport eine rechteckig geschnittene Satteldecke. Im Gegensatz dazu ist die normale Satteldecke in Form des Sattels geschnitten.
Schabracken sind meist länger als der Sattel. Dadurch ist es möglich, Schriftzüge wie Initialen, den Pferdenamen, das Brandzeichen, das Vereins- oder Sponsorenlogo anzubringen. Seit etwa der Jahrtausendwende wird die Schabracke aus optischen Gründen meist der Satteldecke vorgezogen.
Durch ihre zusätzliche Fläche können Schabracken bei Wanderritten den Pferderücken vor am Sattel befestigtem Gepäck schützen und so Scheuerstellen vermeiden. Es gibt auch Schabracken mit aufgenähten Taschen, für Sättel ohne Ösen.
Geschichte
Historisch wurde die Schabracke als Schmuck über dem Woilach verwendet.<ref>Mike Chappell: British Cavalry Equipments 1800–1941. Osprey Publishing Ltd, 2002, ISBN 978-1-84176-471-9, S. 8.</ref> Die oft ausladend großen Schabracken waren vorne abgerundet und hatten verlängerte, an den Flanken des Pferdes spitz zulaufende Enden. Sie waren oft mit Bordüren, einem königlichen Monogramm oder einem Regimentswappen aufwendig verziert.<ref>Michael Solka: German Armies 1870–71 (2): Prussia’s Allies. Osprey Publishing Ltd, 2005, ISBN 1-84176-755-7, S. 14.</ref>
Schabracken wurden im Militär von der leichten Kavallerie verwendet, beispielsweise im 18. und 19. Jahrhundert von den Husaren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war ihre Verwendung auf zeremonielle Anlässe beschränkt. In der britischen Armee werden traditionelle Schabracken noch heute von der Household Cavalry verwendet.<ref>Preben Kannik: Military Uniforms of the World in Colour. Blandford Press Ltd, 1967, ISBN 0-71370482-9, S. 268.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />