Schüler Union Deutschlands
| Schüler Union Deutschlands (SU) | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo der Schüler Union Deutschlands .png | |
| Rechtsform | politische Arbeitsgemeinschaft der Jungen Union (Bundesebene), Landesverbände teilweise selbständig und unabhängig |
| Gründung | 2. Juli 1972 in Bad Godesberg |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Berlin |
| Vorläufer | Arbeitskreis Kritischer Schüler |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Motto | Wir machen Schule. Seit 1972. |
| Zweck | Politische Schülerorganisation |
| Vorsitz | Jakob Hornhues Vorsitzender |
| Geschäftsführung | David Hietsch Bundesgeschäftsführer |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | schueler-union.de |
Die Schüler Union Deutschlands (kurz: SU, früher: Schüler-Union) ist eine bundesweite christdemokratische und konservative Schülerorganisation in Deutschland. Sie ist als Arbeitsgemeinschaft der Jungen Union<ref>Die Satzung der Jungen Union Deutschlands, § 14 (6). Abgerufen am 6. März 2026.</ref><ref>Die Satzung der Schüler Union Deutschlands, § 1. Abgerufen am 6. März 2026.</ref>, der gemeinsamen Jugendorganisation von CDU und CSU, organisiert.
Inhaltliches Profil
Allgemeinpolitische Standpunkte
Die Schüler Union beschreibt sich nach eigenen Angaben als „christlich-soziale, liberale und konservative Interessenvertretung aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland“. Ziel der Organisation ist es demnach, die Interessen von Schülerinnen und Schülern gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu artikulieren und in bildungs- und gesellschaftspolitische Entscheidungsprozesse einzubringen.
In der politikwissenschaftlichen Literatur werden parteinahe Schülerorganisationen wie die Schüler Union dem konservativen bzw. christdemokratischen Spektrum zugeordnet und als Vorfeldorganisationen der jeweiligen Parteien verstanden, die insbesondere der politischen Sozialisation und Nachwuchsrekrutierung dienen.
Nach ihrem Selbstverständnis bekennt sich die Schüler Union zur Demokratie sowie zu einem christlich geprägten Menschenbild, das sie mit Werten wie Verantwortung, Nächstenliebe und Gemeinschaft verbindet. In programmatischen Positionierungen betont die Organisation regelmäßig die Bedeutung von Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Bildungspolitik
Die bildungspolitischen Grundpositionen der Schüler Union wurden zuletzt am 10. April 2021 im Grundsatzprogramm beschlossen, das auf der 50. Bundesschülertagung in Frankfurt am Main verabschiedet wurde.
Zentrale bildungspolitische Forderungen betreffen eine stärkere Leistungsorientierung im Schulwesen, verbindliche Standards für Unterrichtsqualität sowie eine verbesserte Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen zwischen den Bundesländern. Die Schüler Union spricht sich regelmäßig gegen eine Absenkung von Leistungsanforderungen aus und betont die Bedeutung von Abschlussprüfungen als zentrales Instrument der Leistungsbewertung.
Ein wiederkehrender Programmpunkt ist die Ablehnung von Gender-Mainstreaming im schulischen Kontext. Die Schüler Union fordert ein sogenanntes „Gender-Verbot“ an Schulen und wendet sich insbesondere gegen die verpflichtende Verwendung gendergerechter Sprache im Unterricht.<ref>Beschlüsse der Bundesschülertagungen. In: Übersicht über die Beschlüsse der Schüler Union Deutschlands. Schüler Union Deutschlands, abgerufen am 23. Februar 2022.</ref> Diese Position wird von der Organisation mit dem Verweis auf Verständlichkeit, Leistungsneutralität und politische Zurückhaltung im Schulunterricht begründet.
Coronapolitik
Während der COVID-19-Pandemie positionierte sich die Schüler Union deutlich gegen längere Schulschließungen und sprach sich für möglichst frühzeitige Präsenzöffnungen von Schulen aus. Zudem lehnte sie die Aussetzung oder pauschale Abmilderung von Abschlussprüfungen ab und wandte sich gegen Modelle wie ein sogenanntes „Durchschnittsabitur“.<ref>Schüler Union Deutschlands lehnt Durchschnittsabitur ab. In: Schüler Union Deutschlands. 24. März 2020, abgerufen am 5. März 2022.</ref>
Auch einzelne Landesverbände forderten öffentlich eine Rückkehr zum regulären Schulbetrieb und kritisierten schulpolitische Maßnahmen der Länder. So beteiligten sich Vertreter der Schüler Union an Petitionen und öffentlichen Stellungnahmen gegen Schulschließungen und Schulboykotte.<ref>Schüler melden sich per Petition zu Wort. In: Teckbote. 25. März 2020, abgerufen am 5. März 2022.</ref><ref>Klares „Nein!“ zum #SchulboykottNRW. In: Schüler Union Nordrhein-Westfalen. 14. Juni 2020, abgerufen am 5. März 2022.</ref>
Darüber hinaus forderte die Schüler Union eine stärkere Einbindung von Lehrkräften in den Distanzunterricht und kritisierte aus ihrer Sicht unzureichende Leistungsbereitschaft einzelner Lehrkräfte trotz fortlaufender Besoldung. Zugleich sprach sich die Organisation für zusätzliche finanzielle Mittel für schulpsychologische Betreuung und die stärkere Berücksichtigung der psychischen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern aus, um die Folgen von Schulschließungen und Lockdowns abzufedern.
Wehrpflicht
In der Debatte um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sprach sich die Schüler Union im Jahr 2025 grundsätzlich offen für entsprechende Modelle aus, kritisierte jedoch eine mangelnde Einbindung junger Menschen und forderte ein transparentes, verlässliches Gesamtkonzept. Zusätzlich schlägt die vor, für den Wehrdienst Punkte für ein späteres Studium anzurechnen.<ref name=":2" />
Geschichte
Die Schüler Union ging am 2. Juli 1972 auf Bundesebene aus dem Verband Kritischer Schüler hervor und ist damit die älteste der parteinahen Schülerorganisationen.<ref name=":0">Gerd F. Hepp: Bildungspolitik in Deutschland: Eine Einführung. Springer-Verlag, 2011, ISBN 978-3-531-93122-7 (S. 73 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 13. Juli 2020]).</ref> Ihre Gründung steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der politischen Mobilisierung der späten 1960er Jahre, deren Auswirkungen sich zunehmend auch auf Schulen erstreckten. Während sich zahlreiche Schülerinitiativen an den Positionen der 68er-Bewegung orientierten, verstand sich die Schüler Union von Beginn an als konservatives Gegenmodell und trat offen in Opposition zu links geprägten Strömungen in Schülerschaft und Lehrerkollegium.<ref name=":1">Geschichte der CDU. Schüler Union (SU). In: kas.de. Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 13. Juli 2020.</ref>
Im April 1973 hatten sich als Schüler-Union<ref>Echtes Bedürfnis. In: Der Spiegel. 4. Februar 1973, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. April 2026]).</ref> bereits elf Landesverbände mit rund 20.000 Mitgliedern konstituiert.<ref name="KAS_Gruendung">Schüler Union (SU). In: Geschichte der CDU. Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 4. Januar 2026.</ref> Organisatorisch gliederte sich die Schüler Union in Gruppen-, Orts-, Kreis-, Bezirks- und Landesverbände. Zentrale Beschlussorgane waren der Bundeskoordinationsausschuss sowie der jährlich stattfindende Bundesschülertag. Die Organisation wurde durch einen Bundesvorsitzenden vertreten; bis zur Satzungsänderung von 1994 trug dieses Amt die Bezeichnung „Bundessprecher“.<ref name="KAS_Organisation">Schüler Union (SU). In: Geschichte der CDU. Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 4. Januar 2026.</ref>
Auf Bundesebene ist die Schüler Union eine politisch selbständige Arbeitsgemeinschaft von Schülerinnen und Schülern an allgemein- und berufsbildenden Schulen innerhalb der Jungen Union Deutschlands. Sie verfügt über eine eigenständige Mitgliedschaft und Organisation. Sie ist programmatisch und strukturell eng mit der Jungen Union sowie dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) verbunden.<ref name="KAS_Selbstverstaendnis">Schüler Union (SU). In: Geschichte der CDU. Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 4. Januar 2026.</ref>
Konsolidierung und bildungspolitisches Profil (1970er bis 1990er Jahre)
In den 1970er und 1980er Jahren trat die Schüler Union als schulformübergreifende Interessenvertretung für Reformen im Bildungswesen auf und positionierte sich als „demokratische Alternative“ zu Konzepten von Klassenkampf und Systemüberwindung. Neben programmatischer Arbeit engagierte sie sich auch praktisch in der Schülermitverwaltung, der Herausgabe von Schülerzeitungen sowie in der öffentlichen Kritik an schulpolitischen Gesetzgebungsvorhaben.<ref>Schüler Union (SU) - Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Abgerufen am 4. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mit dem Rückgang bildungspolitischer Debatten in der Öffentlichkeit, der wachsenden Bedeutung der Umwelt- und Friedensbewegung sowie einer allgemeinen Entpolitisierung in den 1980er Jahren verzeichnete auch die Schüler Union einen Mitgliederrückgang. Während sie 1980 nach eigenen Angaben noch rund 45.000 Mitglieder zählte, sank diese Zahl in den Folgejahren deutlich.<ref>Schüler Union (SU) - Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Abgerufen am 4. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach der deutschen Wiedervereinigung entstanden neue Landesverbände in den ostdeutschen Bundesländern, darunter Sachsen-Anhalt und Thüringen. Trotz regional unterschiedlicher Aktivität blieb die Schüler Union auch im 21. Jahrhundert die mitgliederstärkste politische Schülerorganisation in Deutschland.<ref name="KAS_Mitglieder">Schüler Union (SU). In: Geschichte der CDU. Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 4. Januar 2026.</ref>
Innerverbandliche Konflikte und Vorwürfe rechter Tendenzen (2000er Jahre)
Ab den frühen 2000er Jahren geriet die Schüler Union wiederholt in die öffentliche Kritik, insbesondere aufgrund von Vorwürfen rechter bzw. rechtsextremer Tendenzen einzelner Funktionsträger und Landesverbände. Diese Phase war durch innerverbandliche Konflikte, öffentliche Distanzierungen sowie Interventionen der Mutterorganisationen CDU und Junge Union geprägt.
Im Jahr 2003 absolvierte der damalige Vorsitzende der Schüler Union NRW, Lars Lubisch, ein Praktikum bei der wegen rechtsextremer Tendenzen vom Verfassungsschutz beobachteten Wochenzeitung Junge Freiheit,<ref>van Dinthers Wahlkampfhelfer Lars Lubisch hat eine extrem rechte Vergangenheit. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2010; abgerufen am 27. Dezember 2025.</ref> das er nach eigenen Angaben bereits nach zwei Tagen wieder abbrach.<ref>Michael Brandhoff: Lubisch distanziert sich von der Jungen Freiheit. In: WAZ. 13. April 2010, abgerufen am 10. April 2025.</ref> Ebenfalls 2003 sorgte ein Initiativantrag der Schüler Union NRW auf der Bundesschülertagung für Aufmerksamkeit. Darin wurde die Beobachtung der Jungen Freiheit durch die Verfassungsschutzbehörden kritisiert. Der Antrag wurde jedoch nach Intervention des damaligen JU-Bundesvorsitzenden Philipp Mißfelder mehrheitlich abgelehnt.<ref>JF-Online: Ganz schön daneben. In: Junge Freiheit. 28. Februar 2003, abgerufen am 10. April 2025.</ref> Der damalige Stellvertreter von Lubisch, Stephan Laubach, hatte die Ablehnung des Antrags darauf in einem Artikel der Jungen Freiheit scharf kritisiert.<ref>Ganz schön daneben. 28. Februar 2003, abgerufen am 22. Dezember 2025.</ref> Lubisch erklärte später öffentlich, er habe sich in der Folge aus allen Ämtern der Schüler Union zurückgezogen.<ref>Michael Brandhoff: Lubisch distanziert sich von der Jungen Freiheit. In: WAZ. 13. April 2010, abgerufen am 5. Mai 2025.</ref> Dementgegen wurde er allerdings noch im Jahr 2004 als Vorsitzender der Schüler Union NRW geführt<ref>Schüler Union NRW. In: Schüler Union NRW. 12. August 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2004; abgerufen am 5. Mai 2025.</ref> und kandidierte im selben Jahr sogar für den Bundesvorsitz.<ref>Bundesvorstandswahl 2004. In: Schüler Union NRW. 24. Mai 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2004; abgerufen am 5. Mai 2025.</ref> Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstands um Lubisch gründete im selben Zeitraum die Pennäler Burschenschaft Fallersleben,<ref>Die Aktivitas setzt sich zur Zeit aus 6 Schülern aus dem Großraum Ruhrgebiet zusammen. Abgerufen am 11. April 2026.</ref> die sich eigenen Aussagen zufolge zu den Deutschen als „Volks- und Kulturgemeinschaft“ bekennt, „multikulturelles Chaos“ ablehnt<ref>Unser Leitspruch lautet Ehre. Abgerufen am 11. April 2026.</ref> und ihrem Internetauftritt erneut auf die Junge Freiheit sowie die als völkisch-national eingestufte Burschenschaftliche Gemeinschaft verweist.<ref>Verknüpfungen. Abgerufen am 11. April 2026.</ref>
Im Jahr 2006 wurden Matthias Helferich, der ebenfalls Vorsitzender der Schüler Union NRW war, nach eigener Aussage innerhalb von Junger Union und CDU rechtsradikale Tendenzen vorgeworfen.<ref>K. JANSEN / M. TEIGELER: Konservative werfen mit Dreck. In: Die Tageszeitung: taz. 18. November 2006, ISSN 0931-9085, S. 2 (taz.de [abgerufen am 26. Januar 2024]).</ref> Zudem soll er laut der taz den damaligen JU-Landesvorsitzenden Hendrik Wüst auf einer Geburtstagsparty antisemitisch beleidigt haben.<ref>K. Jansen, M. Teigeler: Konservative werfen mit Dreck. In: Die Tageszeitung: taz. 18. November 2006, ISSN 0931-9085, S. 2 (taz.de [abgerufen am 26. Januar 2024]).</ref> Helferich stritt diese Beleidigungen ab. Die CDU NRW wollte sich zu den Vorwürfen und möglichen rechtsextremen Tendenzen laut Artikel nicht äußern. Laut einer Recherche der Ruhr Nachrichten versuchte die Junge Union Nordrhein-Westfalen im Jahr 2007, Helferich aufgrund zahlreicher umstrittener Aussagen aus der Organisation auszuschließen.<ref>Dennis Pesch, Lukas Wittland, Björn Althoff, Thomas Thiel: AfD-Ausschlussverfahren gegen Matthias Helferich: Schon die Junge Union wollte ihn loswerden. In: Ruhr Nachrichten. 10. Februar 2025, abgerufen am 10. April 2025.</ref> Ihm wurden unter anderem antisemitische, homophobe und rassistische Äußerungen vorgeworfen. Mehrere Zeugen bestätigten diese Vorfälle, die sich unter anderem auf Veranstaltungen der Schüler Union ereignet haben sollen. Helferich bestreitet alle Vorwürfe. Ein Verfahren wegen Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Dortmund endete mit einem Freispruch aus tatsächlichen Gründen.<ref>Dennis Pesch, Lukas Wittland, Björn Althoff, Thomas Thiel: AfD-Ausschlussverfahren gegen Matthias Helferich: Schon die Junge Union wollte ihn loswerden. In: Ruhr Nachrichten. 10. Februar 2025, abgerufen am 10. April 2025.</ref> Das von der JU eingeleitete Parteiausschlussverfahren wurde nicht weiterverfolgt, und Helferich zog sich nach den Vorfällen aus der CDU zurück. Im Juli 2015 trat er offiziell aus der Union aus.
2008 wurde ein Video aus dem Jahr 2005 bekannt, in welchem auf einer Fahrt der Schüler Union nach Riga Mitglieder derselben, darunter Danny Freymark, Christoph Brzezinski sowie der später Bundesvorsitzende und heutige Abgeordnete des Bundestags Lukas Krieger, zu sehen waren, wie sie alkoholisiert nationalsozialistische Sprüche verwendeten und ein Hakenkreuz-Abzeichen in die Kamera hielten.<ref>Nazi-Sprüche und ein Hakenkreuz-Abzeichen: Skandalvideo belastet Berliner CDU. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 2. Dezember 2025]).</ref><ref>Altes "Nazi-Video" belastet Berliner CDU. 27. April 2016, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Die Beteiligten zogen sich in der Folge aus der Partei zurück und wurden später auch mit mehrjährigen Ämterverboten belegt.<ref>Jugendsünden und Nazisprüche. 11. Januar 2019, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>
Im Jahr 2009 stoppte die CDU eine Kampagne der Schüler Union Nordrhein-Westfalen, nachdem diese wegen der Verwendung des nationalsozialistisch belasteten Slogans „Jedem das Seine“ in der Bildungspolitik in den nationalen Medien scharf kritisiert worden war.<ref>Nazi-Slogan: CDU stoppt Kampagne "Jedem das Seine". In: Der Spiegel. 11. März 2009, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 5. Mai 2025]).</ref>
Neuere Entwicklungen (seit etwa 2010)
Seit den 2010er Jahren tritt die Schüler Union verstärkt mit bildungs- und gesellschaftspolitischen Positionierungen in Erscheinung. Sie versteht sich weiterhin als christlich-konservative Interessenvertretung von Schülerinnen und Schülern und nimmt regelmäßig Stellung zu aktuellen bildungspolitischen Reformvorhaben.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung des Schulwesens. Die Schüler Union fordert eine flächendeckende digitale Ausstattung der Schulen sowie verbindliche Standards für digitalen Unterricht, betont jedoch zugleich die Bedeutung klassischer Bildungsinhalte und eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen digitalen und analogen Lernformen.
Während der COVID-19-Pandemie kritisierte die Schüler Union die aus ihrer Sicht unzureichende Vorbereitung vieler Schulen auf Distanzunterricht und forderte Investitionen in technische Infrastruktur sowie Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Zudem sprach sie sich dafür aus, Abschlussprüfungen auch unter Pandemiebedingungen möglichst aufrechtzuerhalten, um die Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen zu sichern. Mehrere dieser Forderungen fanden sich später im Bundestagswahlprogramm der CDU zur Bundestagswahl 2021 wieder, insbesondere im Bereich schulpsychologischer Unterstützung und Aufholprogramme nach der Pandemie.<ref>Ein guter Plan für Deutschland. Regierungsprogramm 2021. (PDF) CDU Deutschlands, 21. Juni 2021, S. 81, abgerufen am 5. März 2022.</ref>
Darüber hinaus positionierte sich die Schüler Union wiederholt zu gesellschaftspolitischen Fragen mit Bezug zu Bildung und jungen Menschen in Deutschland. In der Debatte um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sprach sie sich 2025 grundsätzlich offen für entsprechende Modelle aus, kritisierte jedoch eine mangelnde Einbindung junger Menschen und forderte ein transparentes, verlässliches Gesamtkonzept.<ref name=":2">KNA: Schüler Union zu Wehrdienst: Debatte ohne junge Perspektive. 16. Oktober 2025, abgerufen am 11. November 2025.</ref> In diesem Zusammenhang trat sie 2026 auch verstärkt in nationalen Medien wie der ZDF-Sendung Markus Lanz,<ref>Markus Lanz vom 4. März 2026. Abgerufen am 27. April 2026.</ref> der ARD-Reportage Wehrdienst oder Wehrpflicht - Zwischen Angst und Verantwortung<ref>Bundesvibe: Wehrdienst oder Wehrpflicht - zwischen Angst und Verantwortung - hier anschauen. Abgerufen am 27. April 2026.</ref> sowie der Wochenzeitung Die ZEIT auf.<ref>Noah Kirst, Marius Lange: Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte! In: Die Zeit. 3. Dezember 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 27. April 2026]).</ref>
Organisatorisch kam es seit den 2020er Jahren zu einer erneuten organisatorischen Konsolidierung. Nachdem zuvor nur eigenständige Kreisverbände bestanden, gibt es in Sachsen (seit 2022) und Mecklenburg-Vorpommern (seit 2024) bestehen wieder eigenständige Landesverbände. Nach mehr als 15 Jahren ist der Landesverband Niedersachsen am 6. September 2025 auf Beschluss des Bundeskoordinationsausschusses der Schüler Union Deutschlands beigetreten, womit die Organisation nach eigenen Angaben in allen sechzehn Bundesländern vertreten ist.<ref name="KAS_Aktuell">Schüler Union (SU). In: Geschichte der CDU. Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 4. Januar 2026.</ref>
Bundesvorsitzende/-sprecher
Mehrere ehemalige Bundesvorsitzende der Schüler Union übernahmen später bedeutende politische Ämter. So war etwa Christian Wulff von 1978 bis 1980 Bundesvorsitzender der Schüler Union und wurde später Ministerpräsident von Niedersachsen sowie Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.<ref>Wulff, C. (2014).: Ganz oben Ganz unten. Hrsg.: C.H. Beck. 2014.</ref>
| Amtszeit | Name | Landesverband |
|---|---|---|
| 1972–1973 | Hans Reckers | Niedersachsen |
| 1973–1974 | Klaus Walther | Hessen |
| 1974–1976 | Christoph von Bülow | Niedersachsen |
| 1977–1978 | Wolfgang Kühl | Hamburg |
| 1978–1980 | Christian Wulff | Niedersachsen |
| 1980–1982 | Peter J. Pott | Rheinland |
| 1982–1984 | Peter Stefan Herbst | Rheinland |
| 1984–1985 | Volker Streu | Hamburg |
| 1985–1986 | Michael Schottenhamel | Bayern |
| 1986–1988 | Dirk Bettels | Niedersachsen |
| 1988–1989 | Johannes Kram | Rheinland-Pfalz |
| 1989–1990 | Harald Größmann | Nordrhein-Westfalen |
| 1990–1992 | Frank Schuster | Rheinland-Pfalz |
| 1992–1994 | Marcus Ostermann | Schleswig-Holstein |
| 1994–1995 | Michael Güntner | Hessen |
| 1995–1996 | Christian Burkiczak | Nordrhein-Westfalen |
| 1996–1997 | Florian Schuck | Rheinland-Pfalz |
| 1997–1998 | Christian Jung | Baden-Württemberg |
| 1998–2000 | Philipp Mißfelder | Nordrhein-Westfalen |
| 2000–2001 | Sebastian Warken | Saarland |
| 2001–2004 | Mark Blue | Schleswig-Holstein |
| 2004–2005 | Karolina Swiderski | Nordrhein-Westfalen |
| 2005–2006 | Veit Albert | Niedersachsen |
| 2006–2008 | Lukas Krieger | Berlin |
| 2008–2010 | Younes Ouaqasse | Baden-Württemberg |
| 2010–2011 | David Winands | Nordrhein-Westfalen |
| 2011–2012 | Lutz Kiesewetter | Baden-Württemberg |
| 2012–2013 | Leopold Born | Hessen |
| 2013–2014 | Lars von Borstel | Hessen |
| 2014–2015 | Niklas Uhl | Saarland |
| 2015–2016 | Tizian Wollweber | Hessen |
| 2016–2017 | Julius K. Gröhler | Berlin |
| 2017–2021 | Finn C. Wandhoff | Schleswig-Holstein |
| 2021–2022 | Adrian Klant | Baden-Württemberg |
| 2022–2023 | Cedric Finian Röhrich | Nordrhein-Westfalen |
| 2023–2024 | Feodora Lüdemann | Berlin |
| 2024–2025 | Manuel Stroh Prieto | Baden-Württemberg |
| ab 2025 | Jakob Hornhues | Bremen |
Organisation
Mitgliedschaft
Mitglied kann werden, wer sein 12. Lebensjahr vollendet hat und Schüler einer allgemein- oder berufsbildenden Schule ist oder eine Ausbildung absolviert. Nach Verlassen der Schule bzw. bei Beenden der Ausbildung erlischt die Mitgliedschaft in manchen Landesverbänden automatisch, in einigen Landesverbänden ist ein Höchstalter festgesetzt worden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.
Gliederungen
Die Organisation ist in Landesverbänden organisiert, die von der Größe her an die Bundesländer gekoppelt sind. Bedingt durch den Bildungsföderalismus der Bundesrepublik kommt den Landesverbänden eine verhältnismäßig starke Bedeutung gegenüber dem Bundesverband zu. Letzterer ist eine Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände und dient deren Koordination sowie Repräsentation auf Bundesebene.
Die einzelnen Landesverbände sind unterschiedlich in Rechtsform, innerer Struktur und politischer Arbeit aufgebaut (s. unten) und sind in Bezirks-, Kreis- und Stadtverbände sowie in Schulgruppen unterteilt. Sie sind innerhalb der Jungen Union, der CDU oder parteiunabhängig organisiert.
Auf Bundesebene kann der Bundesvorstand zudem Arbeitskreise zu einzelnen Themenbereichen oder Aufgabenfeldern wie Programmatik oder Digitales einsetzen.
Landesverbände
| Landesverband | Vorsitzender |
|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | Jan-Philipp Lemm<ref>Der Landesvorstand. Abgerufen am 31. Oktober 2025.</ref> |
| Bayern | Ben Brunkhorst<ref>Über uns: :: Landesverband. Abgerufen am 13. März 2023.</ref> |
| Hessen | Maximilian Schon<ref>Der Landesvorstand. Abgerufen am 6. Juli 2025.</ref> |
| Baden-Württemberg | Henri Heinzelmann<ref>Schüler Union Baden-Württemberg: Schüler Union Baden-Württemberg. Abgerufen am 13. März 2023.</ref> |
| Niedersachsen | Julian Darwisch<ref>Vorstand. Abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> |
| Rheinland-Pfalz | Leona Gloria Sliwka<ref>Frischer Wind: Schüler Union wählt neuen Vorstand. 6. Mai 2024, abgerufen am 9. Juni 2024.</ref> |
| Saarland | Felicia Lorenz<ref>Neuwahl des Landesvorstands. In: Instagram. Schüler Union Saar, abgerufen am 6. Juli 2025.</ref> |
| Schleswig-Holstein | Mylo Marquardt<ref>Neuer Landesvorsitzender der Schüler Union SH kommt aus Stockelsdorf. Abgerufen am 6. November 2024.</ref> |
| Berlin | Moritz Rohland<ref>Moritz Rohland. Abgerufen am 25. März 2024.</ref> |
| Sachsen | Luca Müller<ref>Schüler Union Sachsen. Abgerufen am 6. Juli 2025.</ref> |
| Hamburg | Henrik Kanstorf<ref>Verband - Landesvorstand. Abgerufen am 7. April 2026.</ref> |
| Sachsen-Anhalt | Karl F. Hustedt<ref>Landesvorstand der SU Sachsen-Anhalt. Abgerufen am 20. Januar 2024.</ref> |
| Brandenburg | Justin Hübner<ref>Landesvorstand. Abgerufen am 14. Januar 2025.</ref> |
| Bremen | Erwin Lepenica<ref>Neuer Landesvorstand. In: Instagram. Schüler Union Bremen, abgerufen am 6. Juli 2025.</ref> |
| Thüringen | Paul Simon Uhlemann<ref>Der Landesvorstand. Abgerufen am 16. März 2026.</ref> |
| Mecklenburg-Vorpommern | Jannis Antino Herzog<ref>Landesvorstand. Abgerufen am 6. Juli 2025.</ref> |
Organe des Bundesverbandes
Der Bundesverband, der als Zusammenschluss der Landesverbände und als Arbeitsgemeinschaft der Jungen Union Deutschlands arbeitet, besitzt drei Organe: Die Bundesschülertagung (BST), den Bundeskoordinationsausschuss (BKA) und den Bundesvorstand.<ref name="Satzung19">Über uns: Die Satzung. In der Fassung vom 28. April 2019. In: schueler-union.de. Abgerufen am 13. Juli 2020.</ref>
Bundesschülertagung
Höchstes Gremium ist die Bundesschülertagung (BST), die Delegiertenversammlung aus allen Landesverbänden. Jeder der Landesverbände entsendet neben dem Landesvorsitzenden mindestens sieben weitere Grunddelegierte und gegebenenfalls zusätzliche Delegierte, deren Anzahl sich anhand eines Berechnungsschlüssels an der Mitgliederzahl des jeweiligen Landesverbandes orientiert. Die Bundesschülertagung fasst schul- und bildungspolitische Beschlüsse und wählt den Bundesvorstand der Schüler Union Deutschlands. Nur auf einer BST können Änderungen der Satzung und des Grundsatzprogramms beschlossen werden.
Bundeskoordinationsausschuss
Ferner tagt zwischen den (in der Regel jährlich abgehaltenen) Bundesschülertagungen der Bundeskoordinationsausschuss (BKA) mindestens viermal im Jahr, der sich aus dem Bundesvorstand und einem stimmberechtigten Vertreter je Landesverband, in der Regel dem jeweiligen Landesvorsitzenden, zusammensetzt. Der BKA koordiniert die politische Zusammenarbeit der Landesverbände und hat Maßnahmen im schul- und bildungspolitischen Bereich vorzubereiten, durchzuführen und zu beschließen. Zwischen den Bundesschülertagungen ist der BKA das höchste beschlussfassende Gremium der Schüler Union Deutschlands. Der BKA entscheidet auch über die Aufnahme neuer Landesverbände in den Bundesverband der Schüler Union Deutschlands und besetzt im Fall des Ausscheidens gewählter Mitglieder des Bundesvorstandes diese Positionen bis zur nächsten BST in geheimer Wahl nach. Ebenfalls zuständig ist der BKA für die politische Vorbereitung der Bundesschülertagung und Positionierungen der Schüler Union in Junger Union und CDU.
Politikwissenschaftliche Einordnung
Während Schülervertretungen wie die Bundesschülerkonferenz formell die Interessen der gesamten Schülerschaft gegenüber Schule, Verwaltung und Politik bündeln, dienen parteinahe Organisationen primär der politischen Sozialisation, Interessenartikulation und der Rekrutierung politischen Nachwuchses und stehen in programmatischer Nähe zu den jeweiligen Parteien.<ref>Uwe Jun; Oskar Niedermayer; Elmar Wiesendahl (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2009. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010.</ref>
Parteinahe Jugend- und Schülerorganisationen wie die Schüler Union werden in der politikwissenschaftlichen Forschung als Teil des intermediären Systems zwischen Gesellschaft und politischen Parteien verstanden.<ref>Oskar Niedermayer (Hrsg.): Handbuch Parteienforschung. Springer VS, 2013, ISBN 978-3-531-17698-7.</ref> Sie fungieren als Vorfeldorganisationen, die junge Menschen an politische Prozesse heranführen und ihre Integration in das politische System fördern.<ref>Uwe Andersen; Wichard Woyke (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. Springer VS, 2013.</ref><ref>Parteien in Deutschland. In: Informationen zur politischen Bildung Nr. 328. Bundeszentrale für politische Bildung, abgerufen am 12. April 2026.</ref> Ihre unmittelbare politische Einflussnahme gilt dabei als begrenzt; ihre Bedeutung liegt vor allem in der politischen Bildung, der Interessenartikulation junger Menschen sowie im Aufbau parteinaher Netzwerke.<ref>Uwe Jun; Oskar Niedermayer; Elmar Wiesendahl (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2009. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010.</ref><ref>Oskar Niedermayer: Parteimitglieder in Deutschland (= Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum). 2014.</ref>
Bekannte Ehemalige
- Ole von Beust (* 1955), Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
- Christian Wulff (* 1959), Bundespräsident und Ministerpräsident von Niedersachsen
- Kai Wegner (* 1972), Regierender Bürgermeister von Berlin
- Philipp Mißfelder (1979 - 2015), Vorsitzender der Jungen Union und Mitglied des Bundestags
- Nathanael Liminski (* 1985), Leiter der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
Literatur
- Linde Apel: Gefühle in Bewegung: Autobiographisches Sprechen über die Jugend. In: Knud Andresen, Linde Apel, Kirsten Heinsohn (Hrsg.): Es gilt das gesprochene Wort. Wallstein Verlag, 2015, ISBN 978-3-8353-1629-4, S. 59–77.
- Linde Apel: Die Opposition der Opposition: Politische Mobilisierung an Oberschulen jenseits der Protestgeneration. In: Massimiliano Livi, Daniel Schmidt, Michael Sturm (Hrsg.): Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt. Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter. Campus, Frankfurt am Main / New York 2010, S. 57–72, ISBN 978-3-593-39296-7.
- Christoph von Bülow (Hrsg.): Die Schüler-Union: Tendenzwende an den Schulen? NBV, Bonn 1975 (Forum Politik), ISBN 3-8097-0011-8.
- Joseph Stenger: La Schüler-Union: Etude d’un mouvement de jeunes lycéens en République Fédérale allemande de 1972 à 1980. Verlag Peter D. Lang (Europäische Hochschulschriften Band 30), Frankfurt am Main / Bern 1982, ISBN 3-8204-5894-8.
Weblinks
- Schüler Union Deutschlands
- Eintrag zur Schüler Union bei „Geschichte der CDU“ im Internetauftritt der Konrad-Adenauer-Stiftung
Einzelnachweise
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Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
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