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Schönfeldspitze

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Vorlage:Österreichbezogen Vorlage:Infobox Berg

Die Schönfeldspitze ist mit Vorlage:Höhe nach dem Selbhorn der zweithöchste Berg des Steinernen Meeres in den Berchtesgadener Alpen.

Lage

Die Schönfeldspitze liegt am südlichen Rand des Massivs, oberhalb von Maria Alm im Pinzgau (Bezirk Zell am See, Land Salzburgs), westlich des Hochkönigs. Der formschöne pyramidenförmige Gipfel ragt aus der Karsthochfläche des Steinernen Meeres eindrucksvoll empor und ist auch von Berchtesgaden oder von Salzburg-Aigen aus zu sehen. Bei einer Bootsfahrt über den Königssee nach St. Bartholomä steht die Schönfeldspitze zunächst beherrschend über dem jenseitigen Ufer des Sees; sie wird jedoch von den Vorbergen umso mehr verdeckt, je mehr man sich dem Südufer nähert.

Gipfelkreuz

Eine Holzpietà des Kapruner Bildhauers Anton Thuswaldner mit der Figur des toten Jesus als Querbalken und der Muttergottes Maria als Standbalken<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> bildete bis 2020 das außergewöhnliche Gipfelkreuz der Schönfeldspitze.<ref name="SN Thuswaldner">Vorlage:Salzburger Nachrichten</ref><ref name="skulpturenradweg">Anton Thuswaldner (Kaprun), skulpturenradweg.at</ref> Es war von einer Jugendgruppe der Sektion Saalfelden des Österreichischen Alpenvereins auf Initiative ihres Sektionsvorsitzenden Sebastian „Wastl“ Wörgötter aufgestellt worden.

Ende Juli 2020 wurde das Kreuz vermutlich durch einen Blitzschlag schwer beschädigt und im August mittels Helikopter abtransportiert.<ref>Gipfelkreuz zur Reparatur abtransportiert auf ORF vom 8. August 2020, abgerufen am 8. August 2020.</ref> Mitte September 2020 wurde das neue Gipfelkreuz montiert, dieses war vom jungen Maria Almer Bildhauer Raphael Gschwandtl nach dem Vorbild der Pietà Thuswaldners geschaffen worden.<ref>Schönfeldspitze hat neues Gipfelkreuz auf ORF vom 16. September 2020, abgerufen am 21. Oktober 2020.</ref> Wie vor 50 Jahren übernahm Wastl Wörgötter die Organisation.

Routen

Ein beliebter Anstieg erfolgt von Saalfelden oder Maria Alm aus. Über den Ramseidersteig erreicht man das Riemannhaus (Vorlage:Höhe) auf der Ramseider Scharte. Von dort gibt es dann mehrere Möglichkeiten des Aufstieges bis auf den markanten Gipfel. Alle üblichen Routen sind gut markiert. Sie verlangen Trittsicherheit und an den ausgesetzten Stellen vor allem Schwindelfreiheit (Schwierigkeitsgrad I nach UIAA-Skala).

Der lange Aufstieg von deutscher Seite beginnt am Königssee über steile Serpentinen hinauf zum Funtensee und dem Kärlingerhaus (Vorlage:Höhe). Bald lässt man die Waldgrenze hinter sich, und das Gelände wird zu Beginn des Steinernen Meeres etwas flacher und felsiger. Man steigt bis zur Buchauer Scharte empor und von dort führt der letzte Anstieg über den Ostgrat zum Felsgipfel der Schönfeldspitze. Der von Maria Alm ausgehende österreichische Anstieg zur Buchauer Scharte ist steil und anstrengend.

Weblinks

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Einzelnachweise

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