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Schönfeld (Perleberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schönfeld
Stadt Perleberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(112)&title=Sch%C3%B6nfeld 53° 7′ N, 11° 49′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(112) 53° 7′ 26″ N, 11° 49′ 1″ O
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Höhe: 45 m
Fläche: 5,29 km²
Einwohner: 112 (1. Jan. 2011)<ref name="SP">Schönfeld auf www.stadt-perleberg.de, offizielle Internetseite der Stadt Perleberg. Abgerufen am 12. Dezember 2011.</ref>
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 3. Juli 1972
Eingemeindet nach: Quitzow
Postleitzahl: 19348
Vorwahl: 03876
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Datei:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Rueckflug by-RaBoe 462.jpg
Schönfeld aus der Luft (2013)

Schönfeld ist ein Ortsteil im Norden der Stadt Perleberg im Landkreis Prignitz.

Geografie

Schönfeld liegt im Norden der Stadt Perleberg. Östlich benachbart liegt der Perleberger Ortsteil Wüsten-Buchholz, im Süden schließt sich der Ortsteil Quitzow an. Im Westen und Norden grenzt Schönfeld an die Gemeinde Karstädt.

Durch das Gebiet von Schönfeld verläuft die Bundesstraße 5.

Geschichte

Urkundlich erwähnt wurde Schönfeld im Jahr 1312 als sconevelte.<ref>Schönfeld auf www.askanier-welten.de, abgerufen am 12. Dezember 2011.</ref><ref>Sophie Wauer: Brandenburgisches Namenbuch. Teil 6. Die Ortsnamen der Prignitz. Weimar 1989, ISBN 3-7400-0119-4, S. 226.</ref>

Im 20. Jahrhundert befand sich in Schönfeld ein Haltepunkt der Westprignitzer Kreisringbahn. Deren Betrieb wurde 1975 aufgegeben. Der Güterverkehr auf dem Streckenabschnitt durch Schönfeld wurde 1992 eingestellt und in der Folge die Strecke demontiert.

Am 3. Juli 1972 wurde die Gemeinde Schönfeld nach Quitzow eingemeindet. In die Kreisstadt Perleberg wurde Schönfeld zusammen mit Quitzow am 6. Dezember 1993 eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref>

Bauwerke

Die Schönfelder Kirche stammt aus dem Mittelalter. Seit ihrer Errichtung wurden an ihr verschiedene Erhaltungs- und Umbaumaßnahmen getroffen, die nicht eindeutig zu datieren sind. Der verbretterte Fachwerkturm wurde vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet.<ref>Zur Geschichte der Schönfelder Kirche auf www.kirchenkreis-prignitz.de, abgerufen am 12. Dezember 2011.</ref> Außerdem verfügt sie über eine Glocke aus dem Jahre 1525.<ref name="Ortslexikon" />

Einwohnerentwicklung

Datum Einwohnerzahl
1800 110<ref name="Ortslexikon">Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil I Prignitz. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1962, S. 344.</ref>
1817 93<ref name="Ortslexikon" />
1840 142<ref name="Ortslexikon" />
1858 188<ref name="Ortslexikon" />
1895 203<ref name="Ortslexikon" />
1925 220<ref name="Ortslexikon" />
1939 298<ref name="Ortslexikon" />
1946 502<ref name="Ortslexikon" />
11. Jan. 2011 112<ref name="SP" />
31. Dez. 2012 112<ref>Michael Beeskow: 12 188 Menschen lebten in Perleberg am 31. Dezember 2012. MAZ, 19. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. März 2016; abgerufen am 20. Januar 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maz-online.de</ref>

Literatur

  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – N–Z. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-033-3, S. 800 ff.

Weblinks

Commons: Schönfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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