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Schöneburg (Oechsen)

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Schöneburg
Datei:WAK BERGE Schorn 01.jpg
Ansicht des Berges Schorn von Norden, die Burgstelle liegt links der Bresche im Wald. Unterhalb verläuft die Landesstraße L 1026 (Dermbach-Geisa).

Ansicht des Berges Schorn von Norden, die Burgstelle liegt links der Bresche im Wald. Unterhalb verläuft die Landesstraße L 1026 (Dermbach-Geisa).

Alternativname(n) Altes Schloss, Schorn
Staat Deutschland
Ort Oechsen
Entstehungszeit 1214 (?)
Burgentyp Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand Burgstall, Gräben
Ständische Stellung Adel
Geographische Lage 50° 44′ N, 10° 4′ OKoordinaten: 50° 44′ 15,8″ N, 10° 4′ 15,7″ O
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Höhenlage 525 m ü. NN
Datei:Schöneburg, 2020.jpg
Datei:Schöneburg (Oechsen) Geländemodell.jpg
3D-Ansicht des digitalen Geländemodells

Die Schöneburg, auch Altes Schloss, ist eine abgegangene mittelalterliche Burg auf einem nördlichen Vorsprung (520 m ü. NN) des Berges Schorn (559,1 m ü. NN) in der Rhön bei Dermbach.<ref name="TK10-2">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 2. Erfurt 1999.</ref>

Geschichte

Nach älteren Überlieferungen entstand die Burg Schöneburg als eine Anlage der Grafen von Neidhartshausen. Die Pfarrchronik von Dermbach nennt Graf Erpho von Nithardishusen als den Erbauer und Besitzer der Anlage. Die Burg diente der Überwachung einer Altstraße von Geisa über Dermbach in Richtung Wasungen am oberen Rand des Oechsetales und ergänzte die bereits in frühgeschichtlicher Zeit bedeutsamen Befestigungsanlagen bei Dermbach und auf dem Baier.

Beschreibung

Die rechteckige Burganlage mit einem Plateau von 42 m (Nord-Süd) und 30 m (Ost-West) ist dreiseitig von einem Wall mit tiefem Graben gesichert. Im Nordwesten bieten Steilhänge einen natürlichen Schutz. Der Zugang war offensichtlich von Süden.<ref name="Köhler2001">Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, Altenstein, Stein, S. 54–55.</ref> Gemauerte Fundamente von drei Gebäuden sind sichtbar.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />