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Scarlett Johansson

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Scarlett Johansson bei den Filmfestspielen von Cannes 2025

Scarlett Ingrid Johansson (* 22. November 1984 in New York City) ist eine US-amerikanisch-dänische<ref name=":0">Scarlett Johansson: Scandinavia is part of my heritage. 30. April 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 25. März 2023.</ref> Schauspielerin und Sängerin. Sie ist die erfolgreichste Schauspielerin der Welt nach Einspielergebnis (nicht inflationsbereinigt): Die Filme mit ihr in der Hauptrolle haben schon mehr als 15 Milliarden US-Dollar eingespielt (Stand Juli 2025).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Scarlett Johansson.] In: The Numbers. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2018 und 2019 war sie zudem die höchstbezahlte Schauspielerin der Welt. Sie gewann eine Reihe von Filmpreisen, darunter den British Academy Film Award und den Tony Award. 2021 und 2025 gehörte sie zur Time-Liste der 100 einflussreichsten Personen der Welt. Zudem gilt sie als Sexsymbol und wurde mehrfach als die attraktivste Frau der Welt bezeichnet, bspw. gewann sie als einzige zweimal die Auszeichnung Sexiest Woman Alive (2006 und 2013).

Leben

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Das Lee Strasberg Theatre and Film Institute, wo Johansson als Kind die Schauspielerei gelernt hat

Scarlett Johanssons dänischer Vater Karsten ist Architekt, ihre Mutter Melanie Sloan entstammt einer aschkenasischen Familie polnisch-jüdischer Herkunft aus dem New Yorker Stadtbezirk Bronx. Nach der Scheidung ihrer Eltern lebte sie zunächst einige Zeit bei ihrem Vater in New York, dann bei ihrer Mutter in Los Angeles. Sie hat einen Zwillingsbruder (Hunter) sowie eine ältere Schwester (Vanessa) und einen älteren Bruder (Adrian). Sie ist die Enkeltochter des Kunsthistorikers Ejner Johansson. Ihre Eltern wählten für sie den Vornamen Scarlett ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „scharlachrot“) nach Scarlett O’Hara aus dem Roman Vom Winde verweht. Ihr schwedischer Nachname stammt von ihrem Urgroßvater Axel Robert Johansson, der sich in Dänemark niederließ.<ref>Immigrant Nation. Abgerufen am 25. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0" />

Schon als Kind besuchte sie das Lee Strasberg Theatre and Film Institute. 2002 machte sie ihren Abschluss an der Professional Children’s School in Manhattan. Ab 2001 war sie für zwei Jahre mit dem Musiker Jack Antonoff liiert, mit dem sie auch den Abschlussball besuchte.<ref>Vanessa Voormanns: Stars, die zusammen zur Schule gingen: Scarlett Johansson und Jack Antonoff. In: bravo.de. 14. Januar 2023, abgerufen am 25. April 2024.</ref>

Ihre Schauspielkarriere begann bereits 1992 in Los Angeles mit dem Off-Broadway-Theaterstück Sophistry, in dem sie mit Ethan Hawke auf der Bühne stand.

Von 1993 bis 2009 agierte Melanie Sloan als Managerin Johanssons und war mit 10 Prozent an sämtlichen Einnahmen ihrer Tochter beteiligt, bis diese sie entließ.<ref>10 Parents Who Exploited Their Children To Fame vom 31. Oktober 2015, abgerufen am 15. Juni 2023</ref>

Im Mai 2008 wurde ihre Verlobung mit dem Schauspieler Ryan Reynolds bekannt<ref>Verlobung: Scarlett Johansson und Hollywood-Kollege Ryan Reynolds wollen heiraten. In: Der Spiegel. 5. Mai 2008, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. März 2023]).</ref> und die beiden heirateten am 27. September 2008 in Kanada.<ref>Scarlett Johansson and Ryan Reynolds Wed in Canada. In: Peoplemag. (people.com [abgerufen am 25. März 2023]).</ref> Die im Dezember 2010 angekündigte Scheidung wurde vom Bezirksgericht von Los Angeles County am 1. Juli 2011 vollzogen.<ref>In Freundschaft geschieden. Abgerufen am 25. März 2023.</ref>

Im Herbst 2011 fanden mehrere private Fotos von Johansson den Weg ins Internet.<ref>Scarlett Johansson nackt: Promi-Fotos kursieren im Internet vom 15. September 2011</ref> Ein der Tat beschuldigter Cyberkrimineller wurde im Oktober 2011 vom FBI festgenommen.<ref>"Operation Hackerazzi": FBI schnappt Dieb von Johanssons Nacktfotos. In: Der Spiegel. 13. Oktober 2011, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. März 2023]).</ref> Ab August 2013 war Scarlett Johansson mit dem französischen Journalisten Romain Dauriac verlobt<ref>Scarlett Johansson ist (wieder) verlobt. Abgerufen am 25. März 2023.</ref> und das Paar hat eine Tochter, die im September 2014 geboren wurde.<ref>Scarlett Johansson bringt Mädchen zur Welt. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. September 2014, abgerufen am 6. September 2014.</ref><ref>Scarlett Johansson bekommt erstes Baby. In: Süddeutsche Zeitung. 5. September 2014, abgerufen am 25. August 2020.</ref><ref>Töchterchen Rose ist da! Mutterfreuden für Hollywoodstar. In: stern.de. 5. September 2014, abgerufen am 6. September 2014.</ref> Kurz nach der Geburt der Tochter heiratete das Paar, trennte sich aber nach rund zwei Jahren wieder.<ref>Chloe Melas CNN: Scarlett Johansson and husband split. Abgerufen am 16. Februar 2017.</ref> Danach folgte ein Sorgerechtsstreit um ihre gemeinsame Tochter. Seit September 2017 sind Johansson und Dauriac geschieden.

Seit Mai 2017 sind Johansson und der US-amerikanische Komiker Colin Jost liiert,<ref>Scarlett Johansson zeigt erstmals neuen Freund am roten Teppich. Abgerufen am 25. April 2018.</ref> im Oktober 2020 heirateten sie.<ref>Hollywood-Schauspielerin Scarlett Johansson heiratet heimlich zum dritten Mal. In: Kölner Stadtanzeiger. 30. Oktober 2020, abgerufen am 20. Dezember 2020.</ref> Im August 2021 wurden sie Eltern eines Sohnes.<ref>Scarlett Johansson und Colin Jost sind Eltern geworden: »Sein Name ist Cosmo«. In: Spiegel Online. Abgerufen am 19. August 2021.</ref>

Laut Forbes Magazin war Johansson im Jahr 2019 die bestbezahlte Schauspielerin mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 56 Millionen US-Dollar (Juni 2018 bis Juni 2019).<ref>The Highest-Paid Actresses 2019: Scarlett Johansson Leads With $56 Million. In: Forbes Magazin. 23. August 2019, abgerufen am 4. Oktober 2020.</ref>

Ihr Spielfilm-Regiedebüt Eleanor the Great wurde bei den Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2025 in der Reihe Un Certain Regard aufgeführt.<ref>Antonia Blyth: Scarlett Johansson On Why The Script For Her Directorial Debut ‘Eleanor The Great’ Made Her Cry: “It’s About Forgiveness” – Cannes Cover Story. In: deadline.com. 12. Mai 2025, abgerufen am 14. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Alex Ritman: Scarlett Johansson’s Directorial Debut ‘Eleanor the Great’ Lands 5-Minute Cannes Ovation as She Praises Star June Squibb as ‘Truly Inspiring’. In: variety.com. 21. Mai 2025, abgerufen am 22. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Karriere

Als Schauspielerin

Johansson gab ihr Schauspieldebüt mit einer kleineren Rolle in dem Film North von 1994 und spielte danach Nebenrollen in Im Sumpf des Verbrechens, Wenn Lucy springt und Wieder allein zu Haus.<ref>Raja Gosnell: Home Alone 3. Twentieth Century Fox, Hughes Entertainment, 18. Dezember 1997, abgerufen am 25. März 2023.</ref> Ins Rampenlicht rückte sie 1996 mit ihrer ersten Hauptrolle in Manny & Lo, für die sie im Jahr darauf für einen Independent Spirit Award nominiert wurde.

Mit ihrem Part in der Verfilmung des Romans Der Pferdeflüsterer von und mit Robert Redford steigerte sie ihren Bekanntheitsgrad. Redford war begeistert von der damals 14-Jährigen; für den besten Auftritt einer jungen Schauspielerin in der Kategorie Drama gewann sie den Young Star Award. Danach spielte sie in den Filmen Immer Ärger mit Schweinchen George, Ghost World, The Man Who Wasn’t There und Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster.

Mit Lost in Translation von Sofia Coppola gelang ihr an der Seite von Bill Murray 2003 der internationale Durchbruch. Johansson, deren Markenzeichen ihre raue Stimme ist, spielt dort eine frisch verheiratete junge Frau, die sich wie der deutlich ältere Schauspieler Bob Harris in Tokio verloren fühlt. Trotz des Altersunterschieds kommen sich beide in dieser ungewöhnlichen Situation näher. Für ihre Darstellung bekam sie eine Reihe von Auszeichnungen, unter anderem den British Academy Film Award und eine Nominierung für den Golden Globe Award.

Eine zweite Golden-Globe-Nominierung erhielt sie im selben Jahr für das Historiendrama Das Mädchen mit dem Perlenohrring, in dem sie die Figur der Griet verkörperte, die dem Maler Jan Vermeer Modell steht. Es folgte die seichte Teenagerkomödie Voll gepunktet und das Drama Good Woman – Ein Sommer in Amalfi. Ihre Rolle in dem Film Lovesong for Bobby Long brachte ihr eine dritte Golden-Globe-Nominierung ein.

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Johansson 2006 auf dem Campus der Columbia University während der Dreharbeiten zu The Nanny Diaries
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Johansson 2007 am Set von Vicky Cristina Barcelona

An der Seite von Ewan McGregor feierte sie 2005 in dem Science-Fiction-Film Die Insel einen weiteren kommerziellen Erfolg. In Woody Allens Filmdrama Match Point spielte sie eine arbeitslose US-amerikanische Schauspielerin, die sich in London auf eine Affäre mit einem Iren einlässt, der in die Oberschicht eingeheiratet hat. Für diese Rolle war sie ein weiteres Mal für einen Golden Globe nominiert. Für den Film Scoop – Der Knüller arbeitete sie 2006 erneut unter der Regie von Woody Allen. Ihre Rolle als dessen Muse bestätigte sich mit Allens übernächstem Film Vicky Cristina Barcelona, den dieser im Sommer 2007 mit Johansson sowie Javier Bardem, Penélope Cruz und Rebecca Hall drehte.

Daneben war sie 2007 auch in den Musikvideos zu den Liedern When the Deal Goes Down von Bob Dylan und What Goes Around… Comes Around… von Justin Timberlake zu sehen.<ref>New Bob Dylan Video – “When The Deal Goes Down”. In: Stereogum. 30. August 2006, abgerufen am 25. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Anna Pickard: Justin Timberlake (and Scarlett Johansson) – What Goes Around. In: The Guardian. 21. Februar 2007, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 25. März 2023]).</ref>

2008 spielte sie an der Seite von Natalie Portman und Eric Bana in dem Historiendrama Die Schwester der Königin Mary Boleyn.

Anschließend war sie in den Comic-Verfilmungen The Spirit (2008) und Iron Man 2 (2010) sowie in der erfolgreichen Komödie Er steht einfach nicht auf Dich zu sehen.

Am 24. Januar 2010 gab sie mit dem Drama Blick von der Brücke ihre Broadway-Premiere an der Seite von Liev Schreiber; für ihre Darstellung erhielt sie den Tony Award. Seit Dezember 2012 spielt sie die Rolle der Maggie in Die Katze auf dem heißen Blechdach am Richard Rodgers Theatre.<ref>Scarlett Johansson: Broadway-Musical feiert in New York Premiere. In: Der Spiegel. 19. Dezember 2012, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. März 2023]).</ref> 2013 erschien Jonathan Glazers Film Under The Skin, in dem sie die Hauptrolle übernahm.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Scarlett Johansson: Nackt, wie der Herrgott sie erschuf (Memento vom 10. Dezember 2013 im Internet Archive), Europolitan.de, 11. September 2013</ref> Während der Dreharbeiten entstand das Foto Scarlett Johansson Falling Down, das sich im Herbst 2013 zu einem Internetphänomen entwickelte.

Datei:Goldene Kamera 2012 - Scarlett Johansson 3 (cropped, 2).JPG
Johansson bei der Goldenen Kamera 2012

2012 verkörperte sie Janet Leigh in dem Biopic Hitchcock. 2013 spielte sie beim Regiedebüt von Joseph Gordon-Levitt eine weibliche Hauptrolle in der Komödie Don Jon. Im selben Jahr lieh sie in Her dem hochentwickelten Computer-Betriebssystem Samantha ihre Stimme. Für ihren Vortrag wurde sie als der eigentliche Star des Films gelobt, der Samantha einen faszinierenden, vielschichtigen Charakter verliehen habe.<ref>Rodrigo Perez: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NYFF Review: Spike Jonze’s ‘Her’ Starring Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson, Amy Adams & Rooney Mara. (Memento vom 6. Dezember 2013 im Internet Archive) The Playlist, abgerufen am 23. Dezember 2013</ref>

Von Juni 2014 bis Juni 2015 erzielte sie ein Jahreseinkommen von 35,5 Millionen US-Dollar und war damit nach Jennifer Lawrence in diesem Zeitraum die zweitbestverdienende Schauspielerin der Welt.<ref>Bestbezahlte Schauspielerinnen weltweit 2020. Abgerufen am 25. März 2023.</ref>

2010 spielte Johansson in Iron Man 2 erstmals die bei Fans populäre Rolle der „Black Widow“ bzw. „Natasha Romanoff“ in den Filmen des Marvel Cinematic Universe.

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Johansson mit Chris Evans (2016)

2018 war Scarlett Johansson für die Hauptrolle in dem Biopic Rub & Tug über den transsexuellen Dante Gill vorgesehen. Nach viel Kritik sowie einem Dialog mit der LGBT-Community gab die Schauspielerin den Part schließlich wieder ab.<ref>Nach großer Kritik: Scarlett Johansson zieht die richtigen Schlüsse bei Rub & Tug. In: moviepilot.de. 16. Juli 2018 (moviepilot.de [abgerufen am 16. Juli 2018]).</ref>

2020 wurde Johansson bei der Oscarverleihung die seltene Ehre einer Doppel-Nominierung zuteil. Sie fand sowohl für ihre Hauptrolle in Marriage Story als auch für ihre Nebenrolle in Jojo Rabbit Berücksichtigung.<ref>Oscar Nominations 2020: The Complete List. In: Variety. 9. Februar 2020, abgerufen am 28. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2021 verklagte Scarlett Johansson die Firma Disney in einem Vertragsverletzungsverfahren. Laut der Schauspielerin war ihr seitens des Medien-Konzerns vertraglich zugesichert worden, dass der Film Black Widow ausschließlich in den Kinos erscheinen werde. Disney veröffentlichte den Film jedoch später auch auf der Streaming-Plattform Disney-Plus. Johansson, der abhängig vom Erfolg des Films an den Kinokassen eine zusätzliche Vergütung zustand, rügte dies als Vertragsverstoß. Disney bezeichnete die Anschuldigungen öffentlich als „haltlos“ und warf der Schauspielerin vor, angesichts der anhaltenden Covid-19-Pandemie unsensibel zu handeln. Sie soll laut Disney zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Gage in Höhe von 20 Millionen Dollar erhalten haben.<ref>Frank Pallotta: Scarlett Johansson is suing Disney over ‘Black Widow’ Disney+ release | CNN Business. 29. Juli 2021, abgerufen am 28. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Brent Lang: Disney Fires Back at Scarlett Johansson, Calls ‘Black Widow’ Lawsuit ‘Sad and Distressing’. In: Variety. 29. Juli 2021, abgerufen am 28. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September 2021 legten die Parteien den Rechtsstreit in einer außergerichtlichen Einigung bei. Die Details des Deals sind nicht bekannt.<ref>Nach Rechtsstreit um »Black Widow«: Scarlett Johansson und Disney einigen sich auf geheimen Deal. In: Der Spiegel. 1. Oktober 2021, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 28. April 2023]).</ref>

Im Jahr 2023 gab Johansson bekannt, die Rolle der Superheldin „Black Widow“, die ihr zu weltweiter Bekanntheit verholfen hat, endgültig an den Nagel zu hängen.<ref>Scarlett Johansson Confirms She’s Done Playing BLACK WIDOW; Gwyneth Paltrow Casts Doubt On Rescue Return. 21. April 2023, abgerufen am 28. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Deutsche Synchronisation

Seit dem Film Match Point wird Johansson von der deutschen Schauspielerin Luise Helm gesprochen.<ref>Scarlett Johansson. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 23. Dezember 2013.</ref>

Musikkarriere

2006 erschien in den Vereinigten Staaten das Album Unexpected Dreams. Songs From The Stars, auf dem Johansson mit dem Titel Summertime vertreten ist. Sie sang zusammen mit Will.i.am und anderen den Song Yes We Can, der Barack Obamas Präsidentschaftskampagne unterstützte. Im April 2008 stellte sie in London ihr Album Anywhere I Lay My Head vor, das dann am 16. Mai 2008 erschien und aus Coverversionen von Tom-Waits-Liedern besteht.<ref>Moritz von Uslar: Kultur: Fee auf Hustensaft. In: Der Spiegel. 7. April 2008, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. März 2023]).</ref>

Im September 2009 kam das Album Break Up heraus, für das Johansson Duette mit Pete Yorn aufgenommen hatte.

Weiterhin beteiligte sie sich mehrfach an Soundtracks, beispielsweise für Er steht einfach nicht auf Dich. Für den Dokumentarfilm Chasing Ice sang sie ein Lied, welches bei den Academy Awards 2013 als bester Song nominiert wurde.<ref>Erin Carlson: Oscars 2013: Best Song Contender J. Ralph on Scarlett Johansson’s ‘World-Class’ Singing Voice. In: The Hollywood Reporter. 20. Februar 2013, abgerufen am 25. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Januar 2025 erschien das erste Lied des neuen Albums von Jeff Goldblum, welches von Scarlett Johansson gesungen wird. Das Lied hat den Titel "The Best Is Yet To Come".<ref>Charisma Madarang: Hear Jeff Goldblum's 'The Best Is Yet to Come' With Scarlett Johansson. In: Rolling Stone. 31. Januar 2025, abgerufen am 21. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Moderation

Ab 21. Januar 2025 moderierte Scarlett Johansson für zunächst eine Woche als Co-Moderatorin den Ableger der Talk Show "Today With Jenna & Friends" an der Seite von Jenna Bush Hager.<ref>Scarlett Johansson wird NBC-Moderatorin. 8. Januar 2025, abgerufen am 8. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Soziales Engagement

Datei:Scarlett Johansson with soldiers.jpg
Johansson war 2008 für die United Service Organizations in Kuwait unterwegs.

Johansson war ab 2005 Botschafterin der zivilgesellschaftlichen Entwicklungshilfeorganisation Oxfam, die sich weltweit für nachhaltige Entwicklung und soziale Gerechtigkeit einsetzt. 2007 reiste sie mit Oxfam nach Asien, um sich vor Ort ein Bild von der Situation der Menschen zu machen. In Sri Lanka besuchte sie Projekte, die sich um Überlebende des Tsunamis kümmern, in Indien verbrachte sie einen Tag an einer von Oxfam gegründeten Mädchenschule in Uttar Pradesh. Für die Reise verzichtete sie auf ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten rund um die Oscar-Verleihung.<ref>Oxfam Deutschland. Abgerufen am 25. März 2023.</ref>

Anfang 2008 ließ sie über eine Online-Auktion ein Date mit sich versteigern. Der Erlös von 40.000 US-Dollar kam der Hilfsorganisation Oxfam zugute.<ref>Süddeutsche Zeitung: Teures Date mit Scarlett. Abgerufen am 25. März 2023.</ref>

Seit Januar 2014 tritt Johansson als zentrale Werbefigur des israelischen Haushaltsgerätekonzerns SodaStream auf. SodaStream produzierte unter anderem im Industriepark der jüdischen Siedlung Maʿale Adummim, die im von Israel seit 1967 besetzten Westjordanland liegt (das Sodastream-Werk in Maʿale Adummim wurde allerdings bereits 2015 geschlossen und in die südisraelische Stadt Rahat verlegt). Oxfam zeigte sich als Unterstützer von Boykottmaßnahmen gegen Produkte aus den israelischen Siedlungen darüber irritiert.<ref>Robert Mackey: Scarlett Johansson's SodaStream Endorsement Deal Conflicts With Charity Work, Aid Group Says. 24. Januar 2014, abgerufen am 25. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Daraufhin beendete Johansson ihre Zusammenarbeit mit Oxfam wegen „fundamentaler Auffassungsunterschiede“ bezüglich Boykottaufrufen gegen Israel.<ref>Scarlett Johansson Stepping Down as Oxfam Ambassador. In: Haʾaretz. (haaretz.com [abgerufen am 25. März 2023]).</ref>

Werbung

Neben ihren Schauspiel- und Gesangstätigkeiten arbeitet Johansson auch als Model. Sie nahm an einer Werbekampagne für ein Parfüm teil und stand Modell für eine französische Luxusmarke. Seit 2007 wirbt sie außerdem für einen Sportartikelhersteller, mit dem sie ihre eigene Modekollektion veröffentlicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Scarlett Johansson Stars for Reebok (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)</ref>

2009 wurde sie von der italienischen Modemarke Dolce & Gabbana als Gesicht für deren Make-up-Linie<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Scarlett Johansson – Gesicht von Dolce & Gabbana (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive). Viply, abgerufen am 23. Dezember 2013</ref> und von einer spanischen Modemarke für mehrere Kampagnen engagiert.<ref>Neue Werbekampagne: Scarlett Johansson gibt sich romantisch für Mango – WELT. Abgerufen am 25. März 2023.</ref>

Im März 2006 erschien sie neben Keira Knightley und Tom Ford nackt auf dem von Annie Leibovitz gestalteten Titelcover des US-Magazins Vanity Fair.<ref>Keith Wagstaff: Top 10 Nude Magazine Covers – TIME. In: Time. 28. Februar 2012, ISSN 0040-781X (time.com [abgerufen am 25. März 2023]).</ref> Für das Flaunt Magazine ließ sie sich im selben Jahr zusammen mit der Strip-Künstlerin Dita Von Teese in Fetisch-Kleidung ablichten.

Diskografie

Studioalben

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EPs

Jahr Titel Anmerkungen
2008 Rhapsody Originals Erstveröffentlichung: 24. Juni 2008
Live Session Erstveröffentlichung: 15. Juli 2008
2009 Live at KCRW.com Erstveröffentlichung: 15. Dezember 2009; mit Pete Yorn
2018 Apart Erstveröffentlichung: 1. Juni 2018; mit Pete Yorn

Singles

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Weitere Lieder

Filmografie

Kinofilme

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Fernsehserien

Dokumentarfilm

Musikvideos

  • 2006: Bob Dylan – When The Deal Goes Down
  • 2007: Justin Timberlake – What Goes Around… Comes Around
  • 2008: Scarlett Johansson – Falling down

Auszeichnungen

Erhaltene Auszeichnungen

Datei:Scarlett Johansson @ Hollywood Walk of Fame 06.jpg
Johansson bei der Einweihung ihres Sterns auf dem Hollywood Walk of Fame (2012)

Nominierungen

Weblinks

Commons: Scarlett Johansson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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VorgängerinAuszeichnungNachfolgerin
Mila KunisSexiest Woman Alive
2013
Penélope Cruz

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