Sange (Südkivu)
| Sange | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Koordinaten | 3° 5′ S, 29° 7′ O
{{#coordinates:−3,0833333333333|29,116666666667|primary
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dim=20000 | globe= | name=Sange | region=CD-SK | type=city
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| Basisdaten | ||||||
| Staat | Demokratische Republik Kongo | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Sud-Kivu | |||||
| Sektor | Sange | |||||
| ISO 3166-2 | CD-SK | |||||
Sange ist ein Dorf im Territorium Uvira in der Provinz Südkivu in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist Hauptort des gleichnamigen Sektors (secteur oder groupement)<ref>Référentiel Géographique Commun</ref> und liegt im Tal des Sange an der Straße Musenyi - Kabere, rund 5 Kilometer westlich der Nationalstraße N 5 Uvira - Bukavu.<ref>SIG-PNUD</ref>
Geschichte
- Siehe auch: Kivukrieg
Mitte September 2009 nahm Sange Flüchtlinge aus umliegenden Dörfern auf, welche ins Kreuzfeuer zwischen Armee und FDLR-Rebellen kamen.<ref>DR Congo: Protect Civilians & End Military Operations. In: refugeesinternational.org. 15. September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. November 2010; abgerufen am 21. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Trivia
Traurige Berühmtheit erlangte Sange, als am Abend des 2. Juli 2010 ein Tanklastwagen beim Versuch, einen Bus zu überholen, umkippte. Darauf versuchten verarmte Dorfbewohner auslaufendes Benzin in Gefäßen aufzufangen. Durch die Glut einer Zigarette<ref name="NZZ, 5. Juli 2010">NZZ, 5. Juli 2010</ref> oder nach dem Anzünden einer Kerosinlampe explodierte der Lastwagen<ref>20 Minuten, 5. Juli 2010</ref> und entzündete entlang dem ausgelaufenen Benzin eine ganze Reihe Wohnhäuser sowie das örtliche Kino, wo ein Fußballspiel übertragen wurde.<ref>Radio Okapi, 3. Juli 2010</ref> Die Katastrophe forderte 271 Todesopfer und verletzte mehr als 150 Menschen.<ref>tt.com vom 13. Juli 2010: Zahl der Toten bei Tank-Explosion im Kongo stark gestiegen, abgefragt am 1. Juli 2011</ref> Solche Unfälle sind in Afrika leider häufig, da verarmte Menschen Öl für den Eigengebrauch oder den Verbrauch auf dem Schwarzmarkt abzapfen. Ein einziger Kanister Benzin kann auf dem Schwarzmarkt so viel wie mehrere Wochenverdienste einbringen.<ref>DDP, 4. Juli 2010</ref> Außergewöhnlich war hier die äußerst hohe Anzahl Toter und Verletzter.<ref name="NZZ, 5. Juli 2010"/>
Weblinks
- Fotos von Sange. In: monuc.unmissions.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Januar 2010.
Einzelnachweise
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