Salicylursäure
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Salicylursäure | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Salicylursäure | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C9H9NO4 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 195,17 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
167–169 °C<ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schlecht löslich in Wasser (1,8 g/l bei 20 °C)<ref name="roempp" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Salicylursäure (Saliglycinsäure), C9H9NO4, ist ein Carbonsäureamid der Salicylsäure mit Glycin. Chemisch gesehen ist es auch ein Derivat der Hippursäure. Salicylursäure wird in der Leber nach Aufnahme von Salicylsäurepräparaten gebildet, wobei bis zu 70 % der Salicylsäure zu Salicylursäure umgesetzt werden.<ref name="roempp">Eintrag zu Salicylsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Sie wird mit dem Harn ausgeschieden.<ref name=gme59/>
Salicylursäure kristallisiert aus der heißen wässerigen Lösung in konzentrisch-gruppierten Nadeln aus. Salicylursäure schmeckt bitter, reagiert sauer, löst sich in heißem Wasser, Ethanol und Diethylether.<ref name=gme59>L. Gmelin: Handbuch der Chemie, Band 6, S. 257–258, Universitäts-Buchhandlung von Karl Winter, 1859.</ref> Nachweisbar ist sie in Lösung durch Eisen(III)-Salze, z. B. Eisen(III)-chlorid. Bei positivem Nachweis bilden sich violette Komplexe.<ref>B. Brinkmann (Hrsg.), B. Madea (Hrsg.): Handbuch gerichtliche Medizin Band 2, S. 322, 1. Auflage, Springer Verlag Berlin, 2003, ISBN 978-3-540-66447-5.</ref> Nach langem Kochen zerfällt Salicylursäure in Salicylsäure und Glycin.<ref name=gme59/>
Einzelnachweise
<references />
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- Phenol
- Benzamid
- Ethansäure