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Salem (Massachusetts)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Salem
Spitzname: The Witch City
Datei:Salem Maritime National Historic Site SAMA2186.jpg
Datei:Seal of Salem, Massachusetts.png
Siegel von Salem
Siegel
Datei:Flag of Salem, Massachusetts.png
Flagge von Salem
Flagge
Lage in Massachusetts
Basisdaten
Gründung: 1626
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Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Massachusetts
County: Essex County
Koordinaten: 42° 31′ N, 70° 54′ WKoordinaten: 42° 31′ N, 70° 54′ W
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Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner:
– Metropolregion:
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Fläche: 46,8 km2 (ca. 18 mi²)
davon 21 km2 (ca. 8 mi²) Land
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einwohner je km2
Höhe: 3 m
Postleitzahl: 01970
Vorwahl: +1 351, 978
FIPS: 25-59105
GNIS-ID: 0614337
Website: www.salem.com
Bürgermeister: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)

Die Stadt Salem [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈseɪləm] im US-Bundesstaat Massachusetts liegt etwa 26 Kilometer nördlich von Boston an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Das U.S. Census Bureau hat bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von 44.480<ref>US Census Bureau: Search Results Total Population in Salem city, Massachusetts. Abgerufen am 11. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ermittelt.

Geschichte

Salem wurde 1626 von einer Gruppe puritanischer Fischer um Roger Conant als beständige Siedlung an der Massachusetts Bay gegründet (siehe Dorchester Company). Der Ort war ursprünglich nach dem dort siedelnden Indianerstamm der Naumkeag benannt; eine Zeit lang konkurrierte diese Bezeichnung mit dem aus der Bibel stammenden Namen Salem, der sich im Lauf des 17. Jahrhunderts durchsetzte.<ref>Emerson W. Baker: Salem as Frontier Outpost. In: Dane Anthony Morrison, Nancy Lusignan Schultz (Hrsg.): Salem. Place, Myth, and Memory. With an Updated Preface. Northeastern University Press, Boston 2015 (zuerst 2004), S. 21–42, hier S. 21 f.</ref>

1683 waren 83 Prozent der Steuerzahler in Salem ohne kirchliche Bindung.<ref>Marcia Pally: Die Neuen Evangelikalen. Berlin University Press, Berlin 2010, ISBN 978-3-940432-93-3, S. 70.</ref>

Bekannt wurde die Stadt auch durch die Hexenprozesse von Salem, die im Jahr 1692 stattfanden. Dies trug ihr den Beinamen The Witch City (deutsch: „Die Hexen-Stadt“) ein. In den Hexenprozessen von Salem trat der Pfarrer und Schriftsteller John Wise für die Angeklagten ein und griff damit die bis dahin gültige Rolle der Kirche in den britischen Kolonien an. In der Stadt erinnern zahlreiche Museen an diese Zeit. Durch Arthur Millers Theaterstück Hexenjagd von 1953 wurde Salem weltweit zum Begriff.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Salem Witch Museum.jpg
Das Hexenmuseum in Salem
Datei:House of Seven Gables, Salem MA 1.jpg
Haus der sieben Giebel

Salem ist wegen seiner Geschichte und der gut erhaltenen Architektur ein beliebtes Reiseziel. Neben dem Salemer Hexenmuseum sind auch die Haunted Happenings zu Halloween eine Attraktion. Rund eine Million internationale Gäste besuchen die Stadt jedes Jahr.

In Salem befindet sich das Peabody Essex Museum<ref>Peabody Essex Museum</ref> mit einer bedeutenden Kunstsammlung.

Ein weiteres beliebtes Touristenziel ist das Haus mit den sieben Giebeln (engl.: House of the Seven Gables) am Hafen von Salem. Das Haus wurde im Jahr 1668 von John Turner erbaut. Im 19. Jahrhundert bewohnte es Susannah Ingersoll, eine Cousine des Schriftstellers Nathaniel Hawthorne. Die Geschichte des Hauses, die Hawthorne während Besuchen bei seiner Cousine kennenlernte, diente ihm als Inspiration für seinen Roman Das Haus mit den sieben Giebeln, der dem Haus nachträglich seinen Namen gab. Heute ist das Haus ein Museum.<ref name=":0">The House of the Seven Gables | Salem MA Museum. Abgerufen am 8. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>sperling: Strong Women of The Gables: Susanna Ingersoll. In: The House of the Seven Gables. 28. Februar 2018, abgerufen am 8. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Haus wurde 2007 zum National Historic Landmark ernannt.<ref name=":0" />

Söhne und Töchter der Stadt

Datei:Samuel McIntire.jpg
Samuel McIntire

Künstlerische Verarbeitung

Salem ist das Vorbild für die Stadt Arkham, einem Schauplatz mehrerer Kurzgeschichten des amerikanischen Horror-Autors H. P. Lovecraft. Außerdem soll Robert Craven, die Hauptperson der von Lovecraft inspirierten Hexer-von-Salem-Buchreihe, von den Hexen von Salem abstammen.

Nathaniel Hawthorne hat die Hexenprozesse unter anderem in der Kurzgeschichte Der junge Nachbar Brown und dem Roman Das Haus mit den sieben Giebeln verarbeitet.<ref>Enders A Robinson: Salem Witchcraft and Hawthorne’s House of the Seven Gables. Heritage Books, Bowie (MD) 1991, ISBN 1-55613-515-7.</ref>

Des Weiteren spielt das Computerspiel Murdered: Soul Suspect in Salem und erzählt Geschichten der Hexenverbrennung, wie z. B. die der Hexenverfolgung von Abigail Williams.

In Jodi Picoults Roman Die Hexenjagd von Salem Falls (Piper Verlag) findet eine Hexenjagd im 21. Jahrhundert vor dem Hintergrund der Geschehnisse im 17. Jahrhundert statt.

Siehe auch

Literatur

  • Dane Anthony Morrison, Nancy Lusignan Schultz (Hrsg.): Salem. Place, Myth, and Memory. With an Updated Preface. Northeastern University Press, Boston 2015 (zuerst 2004), Vorschau.

Weblinks

Commons: Salem (Massachusetts) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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