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Saint-Pons-de-Thomières

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Saint-Pons-de-Thomières
Datei:Blason ville fr Saint-Pons-de-Thomières (Hérault).svg
Saint-Pons-de-Thomières (Frankreich)
Saint-Pons-de-Thomières (Frankreich)
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Hérault (34)
Arrondissement Béziers
Kanton Saint-Pons-de-Thomières (Hauptort)
Gemeindeverband Minervois Saint-Ponais Orb-Jaur
Koordinaten 43° 29′ N, 2° 46′ OKoordinaten: 43° 29′ N, 2° 46′ O
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dim=20000 globe= name=Saint-Pons-de-Thomières region=FR-34 type=city
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Höhe 273–1026 m
Fläche
Einwohner 1.706 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 34220
INSEE-Code 34284
Website Saint-Pons-de-Thomières
Datei:Saint-Pons-de-Thomières vue generale.JPG
Saint-Pons-de-Thomières

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Datei:Saint-Pons-de-Thomières - Siège du Parc naturel régional du Haut-Languedoc -01.jpg
Ortsbild mit Resten der Stadtmauer

Saint-Pons-de-Thomières ist eine französische Gemeinde mit 1.706 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Hérault in der Region Okzitanien.

Lage und Klima

Saint-Pons-de-Thomières liegt gut 50 km nordwestlich von Béziers in einer Höhe von ca. 320 m im Tal des Flüsschens Jaur und der Einmündung seines Zuflusses Salesse. Das Klima wird sowohl von den Bergen des Zentralmassivs als auch vom Mittelmeer beeinflusst; Regen (ca. 1000 mm/Jahr) fällt überwiegend im Winterhalbjahr.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2020
Einwohner 4506 7056 3040 3083 2287 1749
Quellen: Cassini und INSEE

Der stetige Bevölkerungsrückgang im 20. Jahrhundert ist im Wesentlichen auf die etwas abgelegene Lage der Kleinstadt zurückzuführen.

Wirtschaft

Die Umgebung des Ortes wird von der Land- und Forstwirtschaft dominiert. Im Ort selbst haben sich kleinere Unternehmen angesiedelt. Etwa 3 km östlich befinden sich Marmorsteinbrüche (Marbrières du Jaur).

Geschichte

Datei:Saint-Pons-de-Thomières - Statues-menhirs 05.jpg
Statuenmenhir im Muséum von Saint-Pons-de-Thomières

Die Gegend wurde schon in prähistorischer Zeit von Jägern und Sammlern durchstreift. Eine das Patrozinium des hl. Pontius von Cimiez ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) tragende ehemalige Abtei wurde im Jahr 936 von Graf Raimund III. von Toulouse gegründet; sie war namengebend für den Ort. In den Jahren 1317/18 schuf der in Avignon residierende Papst Johannes XXII. das Bistum Pons, das bis zum Konkordat von 1801 zwischen Napoleon und dem Heiligen Stuhl offiziell Bestand hatte.<ref>Saint-Pons-de-Thomières – Geschichte</ref>

Saint-Pons im Zweiten Weltkrieg

In einem Bericht des von Ernst Kundt geleiteten „Referat Kult E“ im Berliner Auswärtige Amt werden kurz vor dem Waffenstillstand von Compiègne (1940) 13 Internierungslager auf französischem Boden aufgezählt, in denen sich deutsche Staatsbürger aufhalten könnten. Eines der 13 Lager soll sich in Saint-Pons befunden haben.<ref name="C-Eggers" details="S. 335">Christian Eggers: Unerwünschte Ausländer. Juden aus Deutschland und Mitteleuropa in französischen Internierungslagern 1940 – 1942, Metropol Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-932482-62-X</ref>

Eggers ist sich aber sicher, dass zum Zeitpunkt des Berichts das Lager in Saint Pons bereits aufgelöst worden war Er datiert dessen Existenz auf den Zeitraum Dezember 1939 bis April 1940.<ref name="C-Eggers" details="S. 566" /> Detaillierte Informationen über dieses Lager liegen nicht vor. Ein Findebuch der Archives départementales de l’Hérault erwähnt es im Zusammenhang mit der „Internierung von Ausländern im Falle einer Mobilmachung. 1926-1940“ (Internement des étrangers en cas de mobilisation) und verweist unter anderem auf die dort archivierten „Dossiers über die Räumlichkeiten, die genutzt werden könnten, Namenslisten und Karteikarten über deutsche Staatsangehörige, Namenslisten mit Berufsverzeichnis der Ausländer in den Lagern von Olargues, Saint-Pons-de-Thomières und Montpellier, Listen von Namenslisten der zu verhaftenden italienischen Staatsangehörigen“.<ref name="Archives Hérault" details="S. 26">Archives départementales de l’Hérault: Les camps d’internement dans l’Hérault pendant la Seconde Guerre mondiale</ref> Der Aktentitel und die Beschreibung von deren Inhalt legen nahe, dass es sich bei dem Lager in Saint-Pons um eine Einrichtung für unerwünschte Ausländer gehandelt hat, wie sie von den französischen Behörden in großer Zahl nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eingerichtet wurden.

Dem Vorrücken der deutschen Wehrmacht im Westfeldzug ging eine Flüchtlingswelle voraus, die Menschen aus den später so genannten Beneluxländern und Nordfrankreich in den Süden Frankreichs verschlug.<ref name="P-Nivet" >Philippe Nivet: Les réfugiés de guerre dans la société française (1914-1946), in: Histoire, économie & société, 2004/2 (23e année), pages 247 à 259 (Online)</ref> Nivet spricht von 1,5 bis 2 Millionen Belgiern, die vor dem Sommer 1940 die Somme überquert hätten.<ref name="P-Nivet" details="Abschnitt 26" /> Auf welchem Wege einige von ihnen auch den Weg nach Saint-Pons gefunden haben, ist nicht bekannt. Angesichts der in Frankreich verbreiteten Ressentiments gegenüber den Belgiern wegen der aus französischer Sicht verfrühten Kapitulation Belgiens vor den deutschen Truppen<ref name="P-Nivet" details="Abschnitt 31" />, scheinen die Flüchtlinge in Saint-Pons wohlwollend aufgenommen worden zu sein. Das legt zumindest eine Erinnerungstafel nahe, die sich an einer Säule am Eingang des Vorgartens des Rathauses befindet. Deren Inschrift lautet: „In Anerkennung und Dankbarkeit an die Stadt St-Pons – Die belgischen Flüchtlinge 1940“.<ref>En Hommage et Reconnaissance a la Ville de St-Pons – Les Réfugiés Belges 1940, En Hommage et Reconnaissance a la Ville de St-Pons – Les Réfugiés Belges 1940; zitiert nach Université de Lille: Monuments en Saint-Pons-de-Thomières</ref>

Am 12. November 1942 wurde in Saint-Pons Jean de Lattre de Tassigny, der spätere Marschall von Frankreich, verhaftet. Er hatte sich, nachdem die deutsche Wehrmacht im Rahmen der Operation Anton in die „unbesetzte, freie Zone“ eindrang, entschlossen, entgegen den Anweisungen des Vichy-Regimes eine Streitmacht gegen die deutschen Besatzer zu organisieren und Widerstand zu leisten.<ref>Christian Bouquet: Saint-Pons, 12 novembre 1942 Une journée particulière dans la vie du soldat de Lattre auf der Webseite von Etudes sur l’Hérault</ref> Saint-Pons widmete ihm für diesen Akt des Widerstandes eine Ehrentafel (siehe Bildergalerie).

In der Region um Saint-Pons operierten mehrere Widerstandsgruppen, die meist den Francs-tireurs et partisans (FTPF) oder den Forces françaises de l’intérieur (FFI) nahestanden.<ref name="Diallo" >Le Maitron (Dictionaire Biographique Fussillés Guillotinés Exécutés Massacrés 1940 – 1944): DIALLO Souleyman</ref> Widerstandskämpfer des Maquis du Saumail und des Maquis de la Montagne Noir griffen am 19. August 1944 in der Nähe von Saint-Pons eine aus Toulouse kommende Kolonne deutscher Infanteristen an.<ref name="Diallo" /> Weitere Kämpfe dauerten bis zum 22. August und forderten viele Opfer unter den Maquisades. Den deutschen Vormarsch konnten sie allerdings nicht aufhalten. Die Deutschen drangen gar in Saint-Pons ein und drohten die Zerstörung des Dorfes an. Sie verzichteten darauf aber, als der Befehlshaber der deutschen Truppen das Krankenhaus besuchte und dort feststellte, dass die verwundeten Deutschen und die verwundeten Widerstandskämpfer dort gleichermaßen versorgt wurden.<ref>Saint-Pons-de-Thomières : une exposition sur les combats d'août 1944 au musée, Midi Libre, 28. August 2015</ref>

In Saint-Pons erinnert ein Denkmal an die Kämpfe vom August 1944. Eine Gedenktafel trägt die Namen von 36 Opfern – Morts pour la France. (siehe Bildergalerie) Ein Name ist auf dieser Gedenktafel nur unvollständig eingetragen: der von Souleyman Diallo (* 1911 in Sareselbaldi (Guinea) – verwundet im Kampf am 19. August 1944 nahe Saint-Pons-de-Thomières, gestorben am 23. August 1944 in La Salvetat-sur-Agout), der nur unter seinem Vornamen aufgeführt ist. Diallo gehörte den französischen Kolonialtruppen an, wurde von den Deutschen gefangen genommen und in ein Kriegsgefangenenlager nach Deutschland verbracht. Da die Deutschen auf Dauer aber die Anwesenheit von Schwarzen auf deutschem Boden nicht duldeten, wurde Diallo im Herbst 1940 nach Frankreich zurückgebracht und in einem Frontstalag interniert. Diallo konnte fliehen und schloss sich dem Widerstand an. Sein Name steht neben der Gedenktafel in Saint-Pons auch auf einer auf dem Friedhof von La Salvetat.<ref name="Diallo" />

Auf der rechten Seite der Gedenktafel findet sich auch ein Eintrag für Charles Barthès. Ihm ist in Saint-Pons noch ein eigener Gedenkstein gewidmet. (siehe Bildergalerie) Bartès, der seit 1942 in der Résistance kämpfte, war am Morgen des 22. August 1944 zusammen mit einem Kameraden unterwegs, um einen mit Munition beladenen Lastwagen in Sicherheit zu bringen. Die beiden fielen einer deutschen Patrouille in die Hände, die auf sie gegen 8.30 Uhr auf einem Schulhof in der Nähe des Rathauses von Saint-Pons zwei Schüsse abgab. Charles Barthès war sofort tot, sein Kamerad Roger Houlès brach ebenfalls zusammen, war aber nur verwundet und konnte kurz darauf fliehen.<ref> Saint-Pons-de-Thomières : un hommage rendu à Charles Barthès, Midi Libre, 27. August 2014</ref>

In all den Jahren seit dieser Geschehen ist die Erinnerung daran in Saint-Pons nicht verblasst. Auch 2023 fand erneut eine Gedenkzeremonie statt.<ref>Les combats de la fin du mois d’août 1944 évoqués avec émotion, Midi Libre, 23. August 2023</ref> Bei dieser Zeremonie wurde ebenfalls, wie auch früher schon, zweier russischer Soldaten gedacht. Paul Markelow (damals 21 Jahre alt) und Alexis Strakow (25 Jahre) hatten sich der Résistance angeschlossen<ref>Siehe hierzu: Ouritskaia Rita. Les combattants soviétiques engagés dans la Résistance française, in: Revue Russe n°27, 2005. pp. 61–70 (Online)</ref> und fielen Im Sommer 1944 bei bewaffneten Auseinandersetzungen. Sie wurden auf dem Friedhof von Saint-Pons begraben, wo ihre Gräber vom lokalen Komitee der Organisation Le Souvenir français gepflegt werden.<ref>Saint-Pons-de-Thomières : Galina Bakulina a rendu hommage à deux soldats russes, Midi Libre, 11. Mai 2015</ref>

Schwieriger sind die Hintergründe einer weiteren Gedenktafel in Saint-Pons zu ergründen, durch die „die sowjetischen Bürger“ ihre Dankbarkeit gegenüber der Gemeinde zum Ausdruck bringen. In den Archives départementales de l’Hérault findet sich ein Hinweis auf „Korrespondenz, Telegramme, Anweisungen, numerische Aufstellungen, Namenslisten [u. a. bezüglich des Aufnahmezentrums für sowjetische Staatsangehörige in Saint-Pons], Berichte der Gendarmerie“.<ref name="Archives Hérault" details="S. 22" /> In weiteren Archivunterlagen findet sich der Hinweis auf „weibliche sowjetische Staatsangehörige über 14 Jahre, die im Aufnahmezentrum Saint-Pons untergebracht waren (Juni 1945)“<ref>Archives départementales de l’Hérault: Les Juifs et les étrangers dans l’Hérault pendant la Seconde Guerre mondiale</ref>, und Pavel M. Polian erwähnt Saint-Pons als einen von 130 Standorten von Repatriierungslagern für Sowjetbürger in Frankreich (camps de rapatriement soviétiques en France).<ref>PAVEL M. POLIAN: LE RAPATRIEMENT DES CITOYENS SOVI…TIQUES DEPUIS LA FRANCE ET LES ZONES FRANḈAISES DíOCCUPATION EN ALLEMAGNE ET EN AUTRICHE</ref> Vor dem Hintergrund, dass die Repatriierungen der Sowjetbürger nach 1945 fast durchweg Zwangsmaßnahmen auf Druck des stalinistischen Herrschaftssystems waren (siehe: Operation Keelhaul), bleibt die Frage unbeantwortet, wer mit dieser Gedenktafel wem für was dankt.

Die Harkis von Plô de Mailhac

„Le Plo de Mailhac, ein Ort mitten im Nirgendwo zwischen St-Pons und Ste Colombe“<ref>Une stèle pour les Harkis au Plo de Mailhac, ladepeche.fr, 18. Juni 2011</ref> (Lage{{#coordinates:43.45273464456579|2.7398020506890135||dim=|name=Le Plo de Mailhac|region=FR-34|type=landmark}}), war der Ort, an dem von 1963 bis 1974 von 1963 bis 1974 etwa 140 Harkis-Familien in einer Barackensiedlung lebten – in prekären Verhältnissen, lange Zeit ohne fließendes Wasser und Strom und weit weg von allem.<ref>Le Site Harkis Dordogne: Saint-Pons-de-Thomières – un hommage aux Harkis du Plô de Mailhac; dort auch ein Bild der Barackensiedlung im Wald.</ref> Die Männer arbeiteten für die Nationale Forstbehörde ONF, die Kinder wurden in einer eigenen Schule im Camp unterrichtet.<ref>Le Site Harkis Dordogne: Samedi 1er Juin 2019 Hommage aux harkis à Saint-Pons-de-Thomières, 28. Mai 2019. Zur ONF siehe: Office National des Forêts</ref>

Nach der Auflösung des Camps wurden die Familien in das zu Saint-Pons gehörende Les Marbrières du Jaur umgesiedelt.<ref>Une page d'histoire ouverte sur le Plô de Mailhac, 20. Januar 2013</ref>

An die Geschichte der Harkis in Saint-Pons erinnern heute zwei Gedenkorte. Im Juni 2011 wurde auf dem ehemaligen Lagergelände zwei Stelen errichtet. Die größere trägt eine Tafel mit den Namen der etwa 140 Harkis-Familien, die kleinere ein Tafel mit der Inschrift: „Die Französische Republik // in Würdigung des Weges und des Werkes //, das die Harkis, die ehemaligen Mitglieder der Hilfstruppen, // in den Waldhütten // vollbracht haben, und der Familien, die dort gelebt haben.“<ref>„La République française // en hommage au parcours et l’oeuvre // accomplis dans les hameaux de forestage // par les harkis, anciens membres des forces supplétives, // et aux familles qui y ont vécu.“</ref> Die Stelen sind auf den Webseiten der Harkis Dordogne abgebildet, aber auch sehr gut bei Google-Maps (Saint-Pons-de-Thomières, Frankreich).

Bei dem Denkmal im Zentrum von Saint-Plons ist unklar, ob es in direktem Zusammenhang zu dem Lager von Plô de Mailhac steht oder ganz allgemein Ausdruck des nationalen Gedenkens an das den Harkis angetane Unrecht ist. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Commons: Saint-Pons-de-Thomières – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Internierungslager

Saint-Pons und die Résistance

Das Harkis-Lager

Einzelnachweise

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