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Saint-Benoît (Réunion)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Saint-Benoît
Datei:Locator map of Saint-Benoît 2018.png
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Réunion
Département (Nr.) Réunion (974)
Arrondissement Saint-Benoît
Kanton Saint-Benoît-1
Saint-Benoît-2
Gemeindeverband Réunion Est
Koordinaten 21° 2′ S, 55° 43′ OKoordinaten: 21° 2′ S, 55° 43′ O
 {{#coordinates:−21,033888888889|55,712777777778|primary
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Höhe 0–2520 m
Fläche
Einwohner 38.604 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 97470
INSEE-Code 974410
Website https://www.iledelareunion.net/ville-reunion/saint-benoit.htm
Datei:ReunionSteAnne Eglise.JPG
Église de Sainte-Anne

Saint-Benoît <templatestyles src="IPA/styles.css" />[sɛ̃ bənwa] <phonos file="LL-Q150 (fra)-T. Le Berre-Saint-Benoît.wav"></phonos> ist eine französische Gemeinde mit 38.604 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) des Übersee-Départements Réunion im Indischen Ozean. Sie ist Sitz der Unterpräfektur und damit Hauptort des Arrondissements Saint-Benoît. Die Einwohner von Saint-Benoît nennen sich Bénédictins.

Geographie

Saint-Benoît liegt 40 Kilometer südöstlich der Hauptstadt von Réunion Saint-Denis an der Ostküste der Insel. Im Süden grenzt die Stadt an den Rivière de l’Est und im Norden an den Rivière des Roches.

Klima

Das Klima ist tropisch, es bleibt das ganze Jahr warm und ist durch Passatwinde geprägt. Regen fällt etwa 100 Tage und der Passatwind weht rund 90 Tage pro Jahr.

Geschichte

Der Ort wurde 1733 gegründet, die Motive zur Erschließung des Gebietes waren die Anlage neuer Kaffeeplantagen. Im August 1809 gelang es der Garde Nationale der Stadt im Rahmen der Napoleonischen Kriege eine britische Landung bei Sainte-Rose abzuwehren.

Anfang des 19. Jahrhunderts erwarb die Gemeinde durch Anbau von Kaffee, Vanille und anderen Gewürzen einen gewissen Wohlstand. Zu verdanken war das dem Botaniker Joseph Hubert, der den Anbau von vielen Pflanzen wie Nelken eingeführt hatte. Später wurden der Zuckerrohranbau und Zuckerfabriken der wichtigste Wirtschaftsfaktor.<ref>Saint Benoit, son histoire</ref>

1882 wurde die Eisenbahnstrecke nach Saint-Denis fertiggestellt. 1950 vernichtete ein Großfeuer alle älteren Bauten des Stadtzentrums, weshalb die Stadt heute touristisch wenig zu bieten hat.<ref name="Quack">Ulrich Quack: Mauritius, Réunion. Reisehandbuch. Iwanowski´s Reisebuchverlag, 2006, ISBN 978-3-923975-20-4, S. 356.</ref>

Bauwerke

Wirtschaft

Das Umland der Stadt ist fruchtbar und gut bewässert, es gilt als „Obstgarten“ der Insel.<ref>Alo Miller: Reunion. Mit 40 Wanderungen. DuMont, 2006, ISBN 978-3-7701-6322-9, S. 152.</ref> Bekannt ist Saint-Benoît auch für seine Orchideenzucht und die Aufzucht von Süßwasserfischen („bichiques“).<ref name="Quack"/>

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Saint-Benoît – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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