Sachsenburg (An der Schmücke)
Sachsenburg Stadt und Landgemeinde An der Schmücke
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(361)&title=Sachsenburg 51° 17′ N, 11° 10′ O
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| Höhe: | 142 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 10,63 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Sachsenburg, Gemeinde An der Schmücke. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 361 (31. Dez. 2017)<ref>Einwohner. Abgerufen am 30. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |||||
| Eingemeindet nach: | Oldisleben | |||||
| Postleitzahl: | 06578 | |||||
| Vorwahl: | 034673 | |||||
Sachsenburg ist ein Ortsteil der Stadt und Landgemeinde An der Schmücke im Kyffhäuserkreis in Nordthüringen. Es ist Teil der Ortschaft Oldisleben, die entsprechend des thüringischen Kommunalgesetzes einen Ortschaftsrat und Ortschaftsbürgermeister hat.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 616 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde An der Schmücke, abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Geografie
Sachsenburg liegt direkt an der nur knapp 500 Meter breiten Thüringer Pforte, dem Durchbruch der Unstrut durch die Höhenzüge der Hainleite und der Schmücke in etwa 130 Metern Höhe. Bei Sachsenburg mündet die Wipper in die Unstrut.
Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Bedingt durch die strategische Lage an der Thüringer Pforte entstanden bereits in früher Zeit Burgen zur Überwachung des Verkehrswegs von Erfurt nach Magdeburg. So entstand im 12. Jahrhundert oberhalb des Dorfes, das 1132 erstmals urkundlich erwähnt wurde,<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 244.</ref> die Untere Sachsenburg, der im 13. Jahrhundert die Obere Sachsenburg folgte. Erstmals erwähnt wurde das Dorf Sachsenburg 1278 als „Pfarrkirchdorf unter dem Burgberge“ in einer Nachricht des Klosters Capella. Die ersten Häuser wurden von den „Paßmännern“ des Landherren bewohnt, aus dem sich das heutige Dorf entwickelte.<ref>Alfred Odebrecht: Gemeindechronik – 900 Jahre Oldisleben. Hrsg.: Rat der Gemeinde Oldisleben. 1989, S. 37 (Online [PDF; 4,0 MB; abgerufen am 18. April 2026]).</ref>
1680 war Sachsenburg von einem der letzten Hexenprozesse im Zuge der Hexenverfolgung betroffen, wobei die Greisin Anna Marie Glade zum Tode verurteilt und auf der sogenannten Hexenwiese unterhalb der Burgen durch den Arterner Scharfrichter Martin Kaufmann am 17. Dezember 1680 gerichtet und verbrannt wurde.<ref>Sachsenburger Ritterschaftsdepechen. August 2004 Band 3.</ref> Sachsenburg war bis 1815 der Hauptort des kursächsischen Amts Sachsenburg. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam es zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Eckartsberga im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem es bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Eckartsberga im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2023; abgerufen am 31. Oktober 2025.</ref> 1974 wurde Sachsenburg nach Oldisleben eingemeindet.
→ Siehe auch St. Juliana (Sachsenburg)
Verkehr
Durch Sachsenburg und die Thüringer Pforte führen die Bundesstraße 85 (nach Bad Frankenhausen und Weimar) und die Bundesstraße 86 (nach Erfurt und Sangerhausen) sowie die Bahnstrecke Sangerhausen–Erfurt. Der nächste Bahnhof befindet sich zwei Kilometer nördlich von Sachsenburg bei Heldrungen.
Persönlichkeiten
- Richard von Hoff, Geburtsname Vonhof, (* 1880 in Sachsenburg; † 1945 in Bremen), Pädagoge, Politiker (NSDAP), Bildungssenator der Freien Hansestadt Bremen
Literatur
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichtliches rund um die Thüringer Pforte ( vom 16. Dezember 2014 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Stadt An der Schmücke Vorlage:Hinweisbaustein