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Regionaler Kooperationsrat

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(Weitergeleitet von SEECP)
Regionaler Kooperationsrat
RCC
Logo der Organisation
 
Datei:Southeast European Cooperation Process Map.svg
Bild
Teilnehmerstaaten
Englische Bezeichnung Regional Cooperation Council
Organisationsart Internationale Organisation
Status aktiv
Sitz der Organe Sarajevo,
Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Bosnien und Herzegowina
Generalsekretär Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Amer Kapetanovic
Mitgliedstaaten 13:
Amts- und Arbeitssprachen

Englisch

Gründung 27. Februar 2008
www.rcc.int
Datei:2010 Istanbul Summit SEECP - 1.jpg
Die damaligen Staatsoberhäupter der zwölf Mitgliedsstaaten beim RCC-Gipfel 2010 in Istanbul

Der Südosteuropäische Kooperationsprozess ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), SEECP) wurde 1996 auf Initiative Bulgariens als Regionalinitiative zur politischen Koordinierung der Zusammenarbeit in Südosteuropa gegründet. Organ des SEECP ist der Regionale Kooperationsrat (engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), RCC), der am 27. Februar 2008 ins Leben gerufen wurde.

Zweck des Rates ist es, die Zusammenarbeit unter den Ländern zu fördern und als einheitliches Sprachrohr der Region zur Welt zu dienen. Ebenso dient die Zusammenarbeit zum Erhalt eines dauerhaften Friedens und der Stabilität auf dem Balkan. Die Zusammenarbeit soll proeuropäische Kräfte in der Region stärken und eine Annäherung der Staaten an die Europäische Union gewährleisten. Die Mitgliedschaft im RCC und im Mitteleuropäischen Freihandelsabkommen (CEFTA) werden, nebst einzelnen Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen, letztlich als Vorstufe zu einem möglichen EU-Beitritt gesehen. Insgesamt nehmen 46 Staaten, internationale Organisationen und Banken im Rat teil. Der Hauptsitz der RCC befindet sich in Sarajevo.

Struktur und Ziele

Mit Umwandlung des Stabilitätspaktes für Südosteuropa zum Regionalen Kooperationsrat im Jahr 2008 bekam die internationale Organisation erstmals ein fixes Budget und Sekretariat mit Sitz in Sarajevo. Rund drei Millionen Euro stehen dem RCC jährlich zur Verfügung, 40 % davon finanzieren die südosteuropäischen Mitgliedsstaaten, 30 % die Europäische Kommission und 30 % von den anderen Mitgliedern.

Hauptprioritäten des RCC sind die Nachbarschaftsbeziehungen in der Region zu verbessern und dazu beizutragen, dass die Staaten Südosteuropas rascher alle EU-Beitrittskriterien erreichen. Insbesondere sollen die Anliegen Südosteuropas besser in der EU gehört werden.

Neben dem Hauptsitz hat der RCC auch ein Verbindungsbüro in Brüssel.<ref>Regional cooperation. In: Europäische Kommission. Abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Generalsekretäre

Amtszeit Generalsekretäre<ref>Secretary General. In: Regional Cooperation Council. Abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2008–2012 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Hidajet Biščević
2013–2018 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Goran Svilanović
2019–2024 AlbanienDatei:Flag of Albania.svg Majlinda Bregu
seit 2025 Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Amer Kapetanovic

Mitglieder und Teilnehmende Staaten bzw. Organisationen

Mitglieder des SEECP sind 13 südosteuropäische Staaten: die sieben Mitglieder der CEFTA, fünf EU-Mitglieder sowie die Türkei:

Staat EU-Mitglied EU-Beitrittskandidat CEFTA-Mitglied
AlbanienDatei:Flag of Albania.svg Albanien seit 2014 seit 2007
Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Bosnien und Herzegowina seit 2022 seit 2007
BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien seit 2007 1999–2007 1999–2007
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland seit 1981 1976–1981
KosovoDatei:Flag of Kosovo.svg Kosovo seit 2007
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien seit 2013 2004–2013 2002–2013
NordmazedonienDatei:Flag of North Macedonia.svg Nordmazedonien seit 2005 seit 2006
Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau seit 2022 seit 2007
MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg Montenegro seit 2010 seit 2007
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien seit 2007 1999–2007 1997–2007
SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien seit 2012 seit 2007
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien seit 2004 1998–2004 1996–2004
TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei seit 1999

Am RCC nehmen die 13 Mitglieder des SEECP, der SEECP selbst, sowie 32 weitere Länder bzw. Organisationen teil: Österreich, Kanada, der Europarat, die Entwicklungsbank des Europarates, Tschechien, Dänemark, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die Europäische Investitionsbank, die Europäische Union, Deutschland, Finnland, Ungarn, die Internationale Organisation für Migration, Irland, Italien, Lettland, die NATO, Norwegen, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Polen, die Slowakei, Spanien, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich, die Vereinten Nationen, die Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten und die Weltbank.

Weblinks

Commons: Südosteuropäische Kooperationsprozess – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />