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Südostdeutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Begriff Südostdeutschland wird als Regionsbezeichnung im Gegensatz zu Südwestdeutschland kaum verwendet.

Im 19. Jahrhundert wurden darunter meist die zum Deutschen Bund gehörenden Teile Österreichs verstanden.<ref>„Südöstliches Deutschland nebst der Umgebung von Wien […] von C. Glaser“. Grenzkolor. lithogr. Karte. (Aus: Glaser, C. Vollständiger Atlas). Gebundene Ausgabe, 1840.</ref> Nach der Reichsgründung 1871 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Begriff meist auf Schlesien als südlichen Teil von Ostdeutschland bezogen.<ref>Vorkriegs-Fußballvereine in Südostdeutschland, www.fussball-historie.de</ref> Seltener wurde Bayern als der Osten von Süddeutschland mit diesem Begriff bezeichnet,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Reichsbahnkursbuch Südostdeutschland (Memento vom 7. Juni 2013 im Internet Archive)</ref> wobei es sowohl bei Schlesien als auch bei Bayern schon immer üblicher war, direkt die Landesbezeichnungen zu verwenden. Heute kann der Hilfsbegriff Südostdeutschland analog (südlicher Teil Ostdeutschlands, östlicher Teil Süddeutschlands) für Sachsen und Bayern verwendet werden.

Weblinks

Einzelnachweise

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