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Südjemen-Aufstand

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Datei:South Yemen.png
Ehemalige Demokratische Volksrepublik Jemen, heute angestrebter Staat der Separatisten im Südjemen

Der Südjemen-Aufstand begann offen am 27. April 2009, am offiziellen Unabhängigkeitstag des ehemaligen Südjemens, mit Protesten und Angriffen auf Regierungskräfte des Jemen.

Es gab eine seit 2007 im ganzen Süden ansteigende Spannung, da die Unabhängigkeitsbewegung des Südens an Stärke gewonnen hatte. Es fing damit an, dass frühere Militäroffiziere des Südens, in den Pflichtruhestand gezwungen, höhere Pensionszahlungen verlangten. Die Protestler haben Präsident Ali Abdullah Salih der Korruption angeklagt und offen die Unabhängigkeit von seiner Regierung in der Hauptstadt Sanaa in einer nördlichen Bergregion gefordert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig BBC News - Civil war fears as Yemen celebrates unity.] In: bbc.co.uk. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Aufstand findet gleichzeitig mit schweren Kämpfen mit schiitischen Aufständischen im Norden des Landes statt. 1994 gab es einen anderen erfolglosen Versuch des Südens, die ehemalige Demokratische Volksrepublik Jemen (DVRJ, Südjemen) wiederherzustellen.

Der Kommandeur der südjemenitischen sozialistischen Separatisten ist der ehemalige VDRJ-Premier Ali Salim al-Baidh, sein Vorgänger Ali Saleh al-Yafee verstarb im Jahr 2010. Seither steht ihm Tareq al-Fadhli beiseite.

Bislang sind 30 Sicherheitskräfte getötet worden.<ref name="casualties">Yemeni Government Casualties: [1], [2], [3], [4], <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.presstv.ir, [5], [6], <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.khaleejtimes.com, [7], <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 15. Juli 2010 im Internet Archive)</ref>
Aufseiten der Separatisten sind mehr als 400 vermisst.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Yemen: manifestations de l'opposition.] In: Le Figaro. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 15. Juli 2010 im Internet Archive)</ref> Insgesamt wurden bis zum 12. März 2010 mehr als 70 an dem Konflikt weitgehend unbeteiligte getötet.<ref name="google">Google News Four Yemeni soldiers killed as unrest swells</ref>

Aufständische

Die politische Bewegung hinter dem Aufstand ist eine Bewegung des Südens genannte sozialistische Gruppe. Von südjemenitischen Führungs- und Oppositionspersönlichkeiten angeführt, ruft diese Gruppe zu friedlichen Protesten auf. Diese Proteste haben sich jedoch in letzter Zeit oft in Ausschreitungen verwandelt, manche mit bewaffneten Kämpfern. Überdies wird der Aufstand von islamistischen Gruppen, ehemaligen Militärbefehlshabern und südjemenitischen Stämmen durchgeführt. Es gibt mehrere dschihadistische Bewegungen, die im Südjemen aktiv sind, von denen einige zu al-Qaida gehören, insbesondere eine Aden-Abyan Islamic Army genannte Gruppe und Anhänger des Tariq al-Fadhli. Naser al-Wahishi, der Führer von Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel, äußerte seine Unterstützung für die südjemenitische Unabhängigkeitsbewegung.<ref>Mohammed al-Kibsi & Abdul Aziz Oudah: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yemen - Security, Southern movement elements kill 8, wound 18 in south Yemen (Memento vom 7. Oktober 2011 im Internet Archive), newssafety.org, 23. Juli 2009.</ref> Die sozialistischen Führer des South Yemen Movement haben jedoch wiederholt jegliche Verbindungen zu al-Qaida bestritten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Associating the Liberation Movement of South Yemen with Al Qaeda is Red Herring. (Memento vom 19. April 2012 im Internet Archive)</ref> Einige haben behauptet, dass die Regierung Salihs al-Qaida verwendet, um ausländische Unterstützung gegen Aufständische im Norden und Süden zu bekommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 27. Mai 2012 im Internet Archive)</ref>

Chronik

Einzelnachweise

<references />