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Sönke Sönksen

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Sönke Sönksen
Medaillenspiegel
Sönke Sönksen beim Maimarkt-Turnier Mannheim 2014
Sönke Sönksen beim Maimarkt-Turnier Mannheim 2014

Springreiten

DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Olympische Sommerspiele
Silber 1976 Mannschaft
(mit Kwept)
Europameisterschaften
Bronze 1975 Einzel
(mit Kwept)
Gold 1975 Mannschaft
(mit Kwept)
Deutsche Meisterschaften
Silber 1975 Herrenwertung
(mit Kwept)
Gold 1978 Herrenwertung
(mit Kwept)

Sönke Sönksen (* 2. März 1938 in Meldorf; † 15. November 2024<ref>Trauer um Sönke Sönksen. In: Deutsche Reiterliche Vereinigung. 15. November 2024, abgerufen am 15. November 2024.</ref><ref>Traueranzeige von Sönke Sönksen. In: lebenswege.faz.net. 22. November 2024, abgerufen am 14. September 2025.</ref>) war ein deutscher Springreiter.

Werdegang

Sönksen wurde als Sohn einer Bauernfamilie aus dem dithmarscher Meldorf geboren. In dem elterlichen Betrieb waren Pferde vorhanden, auf denen er das Reiten erlernte. Nach dem Tagesgeschäft blieb das Reiten als Freizeitvergnügen, später bekam Sönksen die Möglichkeit des regelmäßigen Trainings. Sein Trainer hierbei war zwölf Jahre lang Otto Hinrichs.<ref name=munzinger>Sönke Sönksen Internationales Sportarchiv 28/2010 vom 13. Juli 2010, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Im Jahr 1966 wechselte Sönksen in den Stall des Fleischwaren-Fabrikanten und Reitstallinhabers Werner Stockmeyer, da dieser einen Bereiter suchte. Bereits im Jahr 1965 hatte Sönksens Vater das Pferd Odysseus an Stockmeyer verkauft, das nach dem Stallwechsel erneut in den Beritt von Sönke Sönksen gelangte. Mit diesem gewann er im Jahr 1967 den Großen Preis von Neumünster. Bis zum Tod von Werner Stockmeyer verblieb Sönksen in dessen Stall in Versmold.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />VR Classics 2010 – Vorschau: Notizen aus der Vergangenheit… (Memento vom 16. April 2015 im Internet Archive), Auszug aus Pferd+Sport 02/10, Seite 12 (PDF-Dokument; 1,5 MB)</ref><ref>Turnierreiten / Preise: Klötze und Kommerz, Der Spiegel, 7. Juli 1969</ref><ref name="HallerKrBl">@1@2Vorlage:Toter Link/www.haller-kreisblatt.dePferdemann von Kopf bis Fuß (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Haller Kreisblatt, 4. September 2010</ref>

In den 1970er-Jahren zählte er zu den erfolgreichsten Springreitern Deutschlands,<ref name=70.Geb>Sönke Sönksen wurde 70, Pressemeldung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, 8. März 2008, abgerufen auf reitwelten.de</ref> in diesem Jahrzehnt errang er auch seine großen Championatserfolge: Bei den deutschen Meisterschaften 1975 erreichte er mit Kwept den zweiten Platz.<ref>Jasper Nissen: Großes Reiter- und Pferdelexikon, Bertelsmann Lexikon Verlag, 1977, ISBN 3-570-04580-3, Seite 462</ref> Im selben Jahr durfte er für Deutschland bei den Europameisterschaften in München mit Kwept (aus dem Stall Stockmeyer) starten: Mit der Mannschaft gewann er die Goldmedaille, in der Einzelwertung gewann er die Bronzemedaille.<ref name=munzinger/><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die goldenen siebziger Jahre: Boom im Reitsport, sportliche Erfolge überall (Memento vom 9. Januar 2009 im Internet Archive), Werner Popken (pferdezeitung.com)</ref> Ein Jahr später nahm er, ebenfalls mit Kwept, an den Olympischen Spielen 1976 teil und gewann mit der Mannschaft die Silbermedaille.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Medaillenträger Olympische Spiele von 1912-2004 (Memento vom 13. Februar 2009 im Internet Archive), Deutsche Reiterliche Vereinigung</ref> Sönksen und die Equipe wurden für diesen Erfolg mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.<ref>Stadt Landshut, Sportchronik 1974-76: ... 1976 Empfang der deutschen Olympiamannschaft im Oktober beim Bundeskanzler Helmut Schmidt und Auszeichnung mit dem Silbernen Lorbeerblatt,</ref>

Sein vierter großer Championatserfolg folgte 1978 mit Kwept: in diesem Jahr gewann er die Goldmedaille der Deutschen Meisterschaft.<ref>16.-17. Februar 2001: Springtraining mit Soenke Soenksen, hippoline.lu</ref> Nach dem Tod von Werner Stockmeyer im Jahr 1979 wurde dessen Stall aufgelöst. Sönksen wurde anschließend für 13 Jahre von den Lebensmittelwerken Rau aus Hilter unterstützt.<ref name="HallerKrBl"/>

Nach Abschluss seiner Karriere nahm er 1992 einen Trainerposten beim DOKR an der Seite des damaligen Bundestrainers der Springreiter, Herbert Meyer an und war bis 2001 rund 50 Mal Equipechef für deutsche Mannschaften bei Nationenpreisen.<ref name=70.Geb/><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.cjd.deLink auf: Besuch beim Olympia-Helden, CJD-Hauptschüler treffen den früheren Reiter Sönke Sönksen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Haller Kreisblatt, 24. März 2006</ref> Auch nach Ende dieser Trainertätigkeit beim DOKR war Sönksen als Trainer und Equipechef für deutsche Mannschaften, bevorzugt bei den Nationenpreisen von Hickstead, Dublin und Spruce Meadows, aktiv. Zudem war Sönke Sönksen seit dem Ende seiner aktiven Sportlerkarriere als Wertungsrichter für Springprüfungen tätig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNI BENE – Offizielles Programmheft zum 50. Maimarkt-Turnier 2013 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Januar 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.morgenweb.de, Seite 137: Reise mit Lolita</ref>

Aus der Trainertätigkeit von Sönke Sönksen gingen mehrere erfolgreiche Reiter hervor: So arbeitete zum Beispiel die Deutsche Meisterin von 2009 (Damenwertung), Rebecca Golasch, bei Sönksen im Stall.<ref>DM Springen Reiterinnen: Erster Meistertitel für Rebecca Golasch, horsemode.com, 14. Juni 2009</ref> Sönksens erfolgreichster Schüler ist der frühere deutsche Disziplintrainer Springreiten, Heinrich-Hermann Engemann.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Porträt: Trainer Heinrich-Hermann Engemann (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pferd-aktuell.de</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1952–1955: Hans Günter Winkler | 1959: Hans Günter Winkler | 1960: Hermann Schridde | 1961: Alwin Schockemöhle | 1962: Hermann Schridde | 1963: Alwin Schockemöhle | 1965: Peter Schmitz | 1966: Gerd Wiltfang | 1967: Alwin Schockemöhle | 1969–1970: Hartwig Steenken | 1971: Gerd Wiltfang | 1973: Hartwig Steenken | 1974: Paul Schockemöhle | 1975: Alwin Schockemöhle | 1977: Hendrik Snoek | 1978: Sönke Sönksen | 1979: Gerd Wiltfang | 1980: Paul Schockemöhle | 1981: Franke Sloothaak | 1982–1983: Paul Schockemöhle | 1984: Karsten Huck | 1985: Michael Rüping | 1986–1987: Paul Schockemöhle | 1988: Ludger Beerbaum | 1989: Franke Sloothaak | 1990: Otto Becker | 1991: Franke Sloothaak | 1992–1993: Ludger Beerbaum | 1994: Otto Becker | 1995: Lars Nieberg | 1996: Ulrich Kirchhoff | 1997–1998: Ludger Beerbaum | 1999: Carsten-Otto Nagel | 2000–2001: Ludger Beerbaum | 2002: Marcus Ehning | 2003: Marco Kutscher | 2004: Ludger Beerbaum | 2005–2007: René Tebbel | 2008: Meredith Michaels-Beerbaum | 2009: Philipp Weishaupt | 2010: Meredith Michaels-Beerbaum | 2011: Ludger Beerbaum | 2012: Marc Bettinger | 2013–2014: Daniel Deußer | 2015: Denis Nielsen | 2016: Andreas Kreuzer | 2017: Simone Blum | 2018: Mario Stevens | 2019: Felix Haßmann | 2020: Philipp Weishaupt | 2021: Tobias Meyer | 2022: Mario Stevens Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Klappleiste/Ende