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Sächsischer Bergsteigerbund

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sächsischer Bergsteigerbund e. V., Sektion des Deutschen Alpenvereins
(SBB)
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Gründung 1. März 1911, Wiedergründung 21. Dezember 1989
Auflösung 1945–1989
Gründer Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.
Sitz Dresden, Sachsen
Vorläufer Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.
Nachfolger Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.
Zweck Bergsportverband
Vorsitz Uwe Daniel
Geschäftsführung Jan-Hendrik Schneider
Eigentümer Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.
Umsatz Vorlage:Str replace Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.)
Stiftungskapital Vorlage:Str replace Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.)
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Mitglieder Vorlage:DAVMITGL-Z (Vorlage:DAVMITGL-D)Vorlage:DAVMITGL-Q
Website bergsteigerbund.de

Der Sächsische Bergsteigerbund e. V., Sektion des Deutschen Alpenvereins (SBB) ist ein Bund von Einzelmitgliedern, kleinen und größeren Klubs und der größte Bergsportverband der Region für bergsportliche Aktivitäten in der Sächsischen Schweiz und deren Umgebung. Er ist der größte Sportverband in Sachsen. Ziel des SBB ist es, das Bergsteigen und alpine Sportarten in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen zu fördern. Als Gebietsbetreuer für das Klettergebiet Sächsische Schweiz im Deutschen Alpenverein (DAV) engagiert sich der Verein in erster Linie für die Sächsische Schweiz, das Sächsische Klettern und den Schutz der Natur im Nationalpark Sächsische Schweiz.

Diese Ziele verfolgt der Verein mit verschiedenen Mitteln. Auf der einen Seite sind das Maßnahmen zur Sicherstellung des Bergsteigens, wie die Betreuung der Ringe, Abseilösen und Gipfelbücher, die Felssanierung und die Sicherung von Wegen, auf der anderen Seite aber auch Ausbildungsmaßnahmen, die Fortschreibung der Sächsischen Kletterregeln,<ref>Die Sächsischen Kletterregeln, bergsteigerbund.de, abgerufen am 2. August 2018</ref> die Durchführung gemeinsamer Bergfahrten und die Pflege kultureller Werte. Der SBB hat eigene Chöre und unterhält zwei Hütten im Elbsandsteingebirge und ein Archiv für die Gipfelbücher der Sächsischen Schweiz. Eine Arbeitsgruppe des Vereins beurteilt neu erschlossene Kletterwege (Erstbegehungen) auf die Einhaltung der sächsischen Kletterregeln.

Der SBB ist ein eingetragener Verein und unterhält Geschäftsstellen in Dresden. Des Weiteren unterhält die Ortsgruppe Pirna eine eigene Geschäftsstelle in Pirna-Sonnenstein.

Geschichte

Der SBB wurde am 1. März 1911 gegründet, zu den ersten Mitgliedern gehörte unter anderem Rudolf Fehrmann. Wie alle deutschen Vereine wurde der SBB 1945 verboten. Er konnte in der Nachkriegszeit und der DDR seine Aktivitäten nicht wieder aufnehmen. Am 21. Dezember 1989 wurde der SBB in Dresden wiedergegründet. Im Sommer 1990 wurde er Sektion des Deutschen Alpenvereins, wo er mit aktuell Vorlage:DAVMITGL-Z MitgliedernVorlage:DAVMITGL-Q auf Rang 12 steht. Damit ist er einer der größten Sportvereine Deutschlands.

Organisation

Die Organisation des Vereins erfolgt in überwiegend ehrenamtlichen Strukturen. Lediglich eine Handvoll hauptamtlicher Mitarbeiter betreuen die Geschäftsstelle.

Laut Satzung ist die Mitgliederversammlung das höchste Gremium des SBB. In der Regel wird die Mitgliederversammlung einmal jährlich einberufen. Für die Umsetzung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und die Durchsetzung der Satzung ist der Vorstand zuständig, dieser besteht aus 8 Mitgliedern. Für die Verwaltung (Buchhaltung, Mitgliederverwaltung) des Vereins sind größtenteils die hauptamtlichen Mitarbeiter der Geschäftsstelle zuständig.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Schrägaufnahme eines Fachwerkhauses, der Saupsdorfer Hütte, im Grünen gelegen mit einigen Bäumen im Hintergrund
Blick auf die „Saupsdorfer Hütte“. Der SBB betreibt das 1818 erbaute Umgebindehaus in Saupsdorf seit 1993 als Unterkunftsstätte.

Kultur

Zum Bergsteigen oder Wandern gehört das Singen schon seit langem dazu. So liegt es nahe, dass der Verein sich auch auf diesem Gebiet engagiert. Die drei Chöre des SBB sind die Bergfinken Dresden (gegründet 1920), der Bergsteigerchor Sebnitz (1928) und der Männerchor Sächsische Schweiz (1977). Sie pflegen und entwickeln das sächsische und deutsche Berg- und Wanderliedergut, ihr Repertoire umfasst aber auch Volks- und Heimatlieder sowie klassische Werke. Auftritte der Chöre umrahmen verschiedenste Veranstaltungen des SBB.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Der auch bekannte Sächsische Bergsteigerchor Kurt Schlosser ist dagegen kein Chor des SBB.

Hütten des SBB

Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz)

Kletterhalle Dresden

Blick auf die Kletterhalle mit zwei Türmen, auf einem mit Logo des Sächsischen Bergsteigerbundes, auf dem anderen das Logo des Deutschen Alpenvereins
Das 2015 in Dresden eröffnete Vereinszentrum des SBB mit DAV-Kletterhalle.

In Dresden betreibt der SBB seit dem 30. Januar 2015 die Kletterhalle des SBB als Vereinszentrum.<ref>Bergsteigerbund.de: Kletterhalle Dresden</ref>

Sektionsvorsitzende

Eine chronologische Übersicht über alle Präsidenten der Sektion seit Gründung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Mitgliederversammlungen Sächsischer Bergsteigerbund</ref>

Amtszeit Präsident
1911–1911 Reinhold Greter
1911–1914 Alfred Porzig
1914–1919 Alfred Funger
1919–1921 Paul Hoffmann
1921–1923 Hermann Händler
1923–1925 Arthur Dombois
1925–1926 Johannes Thumm
1926–1931 Paul Gimmel
1932–1934 Kurt Schmiedgen
1934–1945 ― <templatestyles src="FN/styles.css" /> <sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="Skriptfehler: Ein solches Modul „URLutil“ ist nicht vorhanden.">Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
Amtszeit Präsident
1945–1990 ― <templatestyles src="FN/styles.css" /> <sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="Skriptfehler: Ein solches Modul „URLutil“ ist nicht vorhanden.">Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
1990–2002 Ulrich Voigt
2002–2005 Peter Horn
2005–2008 Paul G. Schaubert
2008–2020 Alexander Nareike
2020–2022 Peter Rüger
2022– Uwe Daniel
Anmerkung

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Ab 1934 wurden keine Protokolle über Vorstandssitzungen und damit über personelle Veränderungen dem Bund über das Mitteilungsblatt oder anderen offiziellen Weg mehr bekanntgegeben.

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Die Sektion Sächsischer Bergsteigerbund war von 1945 bis 1947 von den Besatzungsmächten verboten worden. Eine Neugründung der Sektion Sächsischer Bergsteigerbund wurde in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. späteren DDR nicht gestattet.

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Ehrenmitglieder

Der SBB hat im Laufe der Jahre Personen, die sich um den SBB und das Sächsische Bergsteigen verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernannt, einzelne ehemalige Vorsitzende wurden zu Ehrenvorsitzenden ernannt.<ref>Bergsteigerbund.de: Ehrenmitglieder des SBB</ref>

Ehrenmitglieder:

Ehrenvorsitzende:

Literatur

  • Albert Goldammer und Martin Wächtler: Bergsteigen in Sachsen; Sächsischer Bergsteigerbund. Dresden 1936.
  • Autorenkollektiv: Festschrift 100 Jahre Sächsischer Bergsteigerbund. Dresden 2011.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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