Zum Inhalt springen

Rädereichen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rädereichen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=R%C3%A4dereichen 51° 12′ N, 7° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 11′ 46″ N, 7° 22′ 52″ O
 {{#coordinates:51,196111111111|7,3811111111111|primary
dim=10000 globe= name=Rädereichen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 380 m ü. NHN
Postleitzahl: 42477
Vorwahl: 02195
Lage von Rädereichen in Radevormwald
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Rädereichen ist ein Ort und Stadtteil von Radevormwald im Oberbergischen Kreis im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln in Deutschland.

Lage und Beschreibung

Er liegt im Osten von Radevormwald und hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung für die Stadt gewonnen. Er ist ein Verkehrsknotenpunkt, in dem sich die Bundesstraße 483 aus Richtung Hückeswagen, die Kreisstraße K11 aus Richtung der Bevertalsperre und die Bundesstraße 229 als Hauptverkehrsachse treffen. An dieser Kreuzung liegt ein ehemaliger Schmiedebetrieb, heute Tankstelle, Heizöl- und Reifenhandel.

Weiterhin wurde von der Stadt Radevormwald ein wichtiges Industriegebiet nördlich von Rädereichen und westlich von Grüne und Grafweg ausgewiesen.

Rädereichen ist das Quellgebiet für die Uelfe, einem wichtigen Nebenfluss der Wupper.

Geschichte

In der Karte Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1825 ist der Ort eingezeichnet. Der Name der Örtlichkeit wird darin mit „Redereichen“ angegeben.<ref>Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4810, Wipperfürth</ref>

Im Jahre 1815/16 lebten 24 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Rädereichen dem Kirchspiel Radevormwald der Bürgermeisterei Radevormwald an. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit drei Wohnhäuser und ein landwirtschaftliches Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 14 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. 1836.</ref>

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 sieben Wohnhäuser mit 83 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort acht Wohnhäuser mit 85 Einwohnern, 1905 acht Wohnhäuser und 98 Einwohner.<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Band XII). Berlin 1897.</ref><ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Band XII). Berlin 1909.</ref>

Rädereichen war bis zum 15. Juni 1959 Standort eines Wahrzeichens von Radevormwald, eines 25 Meter hohen Wasserturms. Im Dezember 2004 begannen die Arbeiten zum Ausbau des Verkehrsknotenpunktes mit einem Kreisverkehr. Die Arbeiten wurden im Frühjahr 2005 abgeschlossen.

Busverbindungen

Über die im Ort gelegene Haltestelle der Linie 339 (VRS/OVAG)<ref>Busnetz 2010, Oberbergischer Kreis, herausgegeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH</ref> ist Rädereichen an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Altendorf | Altenhof | Auf’m Hagen | Beck | Berg | Bergerhof | Birken | Böhlefeldshaus | Borbeck | Born | Braake | Brebach | Brunsheide | Brunshöh | Buschsiepen | Dahlerau | Dahlhausen | Diepenbruch | Dieplingsberg | Eich | Eistringhausen | Erlenbach | Espert | Feckinghausen | Feldmannshaus | Felsenbeck | Filde | Filderheide | Finkensiepen | Freudenberg | Fuhr | Funkenhausen | Geilensiepen | Grafweg | Griesensiepen | Grüne | Grünenbaum | Grunewald | Hahnenberg | Harbeck | Hardt | Heide | Heidersteg | Heidt | Herbeck | Herkingrade | Hinüber | Honsberg | Hönde | Hönderbruch | Höltersiepen | Hürxtal | Hulverscheidt | Husmecke | Im Busch | Im Hagen | Im Holte | Im Kamp | Im Walde | Im Wildental | Im Wiesengrund | Ispingrade | Jakobsholt | Jägershaus | Kaffeekanne | Karlshöh | Karthausen | Kattenbusch | Keilbeck | Kettlershaus | Klaukenburg | Kleinsiepen | Knefelskamp | Köttershaus | Kottmannshausen | Kräwinkel | Krebsöge | Krebsögersteg | Kronenberg | Lambeck | Lambecker Mühle | Landwehr | Langenkamp | Leimhol | Leimholer Mühle | Leye | Linde | Lichteneichen | Lorenzhaus | Mermbach | Milspe | Möllersbaum | Nadelsiepen | Neuenhammer | Neuenhaus | Neuenhof | Niederdahl | Niedernfeld | Niederwönkhausen | Oberbuschsiepen | Oberdahl | Oberdahlhausen | Obergraben | Obergrunewald | Oberkarthausen | Obernfeld | Obernhof | Oberönkfeld | Oberschmittensiepen | Oberste Mühle | Oedeschlenke | Oege | Önkfeld | Pastoratshof | Plumbeck | Rädereichen | Rechelsiepen | Remlingrade | Rochollsberg | Scheideweg | Scheidt | Schlechtenbeck | Schmittensiepen | Schnellental | Siepen | Sieplenbusch | Sondern | Stoote | Stooter Mühle | Studberg | Tanne | Uelfe I | Uelfe II | Uelfe III | Uelfe IV | Ümminghausen | Umbeck | Untergraben | Unterm Busch | Unterste Mühle | Vogelshaus | Vogelsmühle | Vor der Heide | Vor der Mark | Vorm Baum | Vorm Holte | Waar | Walkmüllersiepen | Wellershausen | Wellringrade | Weyer | Wiebach | Wilhelmstal | Winklenburg | Wintershaus | Wönkhausen | Zum Hofe

Ortsteile, die in der Kernstadt aufgegangen sind:
Hermannshagen | Kotten

Vorlage:Klappleiste/Ende