Zum Inhalt springen

Leimholer Mühle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Leimholer Mühle
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Leimholer+M%C3%BChle 51° 12′ N, 7° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 12′ 29″ N, 7° 20′ 2″ O
 {{#coordinates:51,208055555556|7,3338888888889|primary
dim=10000 globe= name=Leimholer Mühle region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 282 m ü. NHN
Postleitzahl: 42477
Vorwahl: 02195
Leimholer Mühle (Radevormwald)
Leimholer Mühle (Radevormwald)
Lage von Leimholer Mühle in Radevormwald
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Leimholer Mühle ist ein Ortsteil in Radevormwald im Oberbergischen Kreis im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln in Deutschland.

Lage und Beschreibung

Leimholer Mühle liegt im Westen von Radevormwald im Tal der Uelfe. Nachbarorte sind Leimhol, Neuenhammer und Im Hagen. Das Ortsbild der Siedlung an der Landesstraße 414 (Uelfe-Wuppertal-Straße) wird durch ein Ensemble aus älteren Bauten einer ehemaligen, 1857 gegründeten Feilenfabrik und dazugekommenen, neuzeitlichen Bauten eines Betriebes zur Herstellung von Stammblättern für die Natursteinindustrie geprägt. Nach Insolvenz 2013 von letzterem<ref>Insolvenzeröffnung: Heinrich Mummenhoff GmbH, Leimholer Mühle. In: Stadtnetz Radevormwald. 14. Mai 2013, abgerufen am 22. Juli 2021.</ref> und dessen nachfolgendem, mehrfachen Verkauf<ref>Libanesen kaufen Mummenhoff in Radevormwald. In: Remscheider General Anzeiger Online. 16. Dezember 2014, abgerufen am 26. Juli 2021.</ref> werden die Gebäude nur noch in geringem Umfang industriegewerblich genutzt.

Der Leimholer Bach mündet innerhalb der Ortschaft in die Uelfe. Unterhalb der Bachmündung verläuft die Uelfe auf einer Länge von 170 Meter unterirdisch durch ein Rohr.<ref>Wupperverband; Flussgebiets Geo Informations System</ref>

Politisch im Stadtrat von Radevormwald vertreten wird der Ort durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 130.<ref>Stadt Radevormwald, Öffentliche Bekanntmachung vom 20. Oktober 2008; Einteilung der Wahlbezirke für die Wahl des Rates der Stadt Radevormwald (Kommunalwahl 2009)</ref>

Geschichte

1544 lautet die in einer Genehmigungsurkunde genannte Jahreszahl über den Bau und Betrieb einer Mahlmühle. In der Urkunde „Cessionskontrakt“ vom Juni 1746 wird im Zusammenhang mit der Mahlmühle erstmals der Familienname Luhn genannt.<ref name="Dr. Luhn" /> In der Literatur wird diese Mühle mit Luhner Mühle bezeichnet.<ref name="Nicke">Herbert Nicke: Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg. Martina Galunder-Verlag, Wiehl 1998, ISBN 3-931251-36-5.</ref>

Eine weitere Mühle im Ort befand sich oberhalb der Luhnschen Mühle. 1797 wurde die bis dahin „Küppers Walkmühle“ genannte Mühle verkauft. 1812 kam diese Mühle durch Erwerb ebenfalls in den Besitz der Familie Luhn, welche die Walk- in eine Mahlmühle verwandelten. Der Ankauf der Mühle führte Johan Luhne, wohnhaft auf dem Hofe Leimhol, im Auftrag seiner Mutter aus.<ref name="Dr. Luhn">Archiv der Stadt Radevormwald, Dr. Luhn, Aufsatz: „Urkunden zur Leimhohler Mühle“, 1936</ref> Diese Mühle wird mit Leimholer Mühle bezeichnet.<ref name="Nicke" />

Die topografische Karte von 1892 bis 1894 zeigt Grundrisse von Gebäuden im Ort Leimhohler Mühle, die mit Fabrik gekennzeichnet sind.<ref>Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4710, Radevormwald und Blatt 4709, Barmen</ref>

Wander- und Radwege

Durch den Ort führt der Radevormwalder Radweg 2 Entlang der Uelfe und Wupper.

Busverbindung

Über die von der Linie 626 bediente Bushaltestelle Luhner Mühle besteht Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz.<ref>Stadtwerke Remscheid GmbH</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Radevormwald-Leimholer Mühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Altendorf | Altenhof | Auf’m Hagen | Beck | Berg | Bergerhof | Birken | Böhlefeldshaus | Borbeck | Born | Braake | Brebach | Brunsheide | Brunshöh | Buschsiepen | Dahlerau | Dahlhausen | Diepenbruch | Dieplingsberg | Eich | Eistringhausen | Erlenbach | Espert | Feckinghausen | Feldmannshaus | Felsenbeck | Filde | Filderheide | Finkensiepen | Freudenberg | Fuhr | Funkenhausen | Geilensiepen | Grafweg | Griesensiepen | Grüne | Grünenbaum | Grunewald | Hahnenberg | Harbeck | Hardt | Heide | Heidersteg | Heidt | Herbeck | Herkingrade | Hinüber | Honsberg | Hönde | Hönderbruch | Höltersiepen | Hürxtal | Hulverscheidt | Husmecke | Im Busch | Im Hagen | Im Holte | Im Kamp | Im Walde | Im Wildental | Im Wiesengrund | Ispingrade | Jakobsholt | Jägershaus | Kaffeekanne | Karlshöh | Karthausen | Kattenbusch | Keilbeck | Kettlershaus | Klaukenburg | Kleinsiepen | Knefelskamp | Köttershaus | Kottmannshausen | Kräwinkel | Krebsöge | Krebsögersteg | Kronenberg | Lambeck | Lambecker Mühle | Landwehr | Langenkamp | Leimhol | Leimholer Mühle | Leye | Linde | Lichteneichen | Lorenzhaus | Mermbach | Milspe | Möllersbaum | Nadelsiepen | Neuenhammer | Neuenhaus | Neuenhof | Niederdahl | Niedernfeld | Niederwönkhausen | Oberbuschsiepen | Oberdahl | Oberdahlhausen | Obergraben | Obergrunewald | Oberkarthausen | Obernfeld | Obernhof | Oberönkfeld | Oberschmittensiepen | Oberste Mühle | Oedeschlenke | Oege | Önkfeld | Pastoratshof | Plumbeck | Rädereichen | Rechelsiepen | Remlingrade | Rochollsberg | Scheideweg | Scheidt | Schlechtenbeck | Schmittensiepen | Schnellental | Siepen | Sieplenbusch | Sondern | Stoote | Stooter Mühle | Studberg | Tanne | Uelfe I | Uelfe II | Uelfe III | Uelfe IV | Ümminghausen | Umbeck | Untergraben | Unterm Busch | Unterste Mühle | Vogelshaus | Vogelsmühle | Vor der Heide | Vor der Mark | Vorm Baum | Vorm Holte | Waar | Walkmüllersiepen | Wellershausen | Wellringrade | Weyer | Wiebach | Wilhelmstal | Winklenburg | Wintershaus | Wönkhausen | Zum Hofe

Ortsteile, die in der Kernstadt aufgegangen sind:
Hermannshagen | Kotten

Vorlage:Klappleiste/Ende