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Rudiobus

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Rudiobus ist in der Mythologie der Name eines keltischen Gottes, der in einer einzigen Weihinschrift genannt wird.

Fundort

Bei Steinbrucharbeiten wurden 1861 in Neuvy-en-Sullias (Cenabum / Aureliani, römische Provinz Lugdunensis; Département Loiret) mehrere gallo-römische Bronzestatuetten entdeckt: ein Pferd, ein Hirsch, drei Wildschweine und neun menschliche Figuren. Die Bronzen sollten offenbar in dem unterirdischen Raum, wo man sie fand, nur vorübergehend versteckt werden.

Die Inschrift<ref>CIL {{#if: | 13 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|13|apo}}|{{#ifexpr: abs 13 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|13|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|13|over}}}}}}}}, 3071 Aug(usto) Rudiobo sacrum / cur(ia) Cassiciate d(e) s(ua) p(ecunia) d(edit) / Ser(vius) Esumagius Sacrovi<r=B> Ser(vius) Iomaglius Severus / f(aciendum) c(uraverunt) </ref> wurde auf dem Sockel des tänzelnden Bronzepferdes gefunden. Dieser Bronzefund war auch anderen Gottheiten geweiht – darunter gallischen Interpretationes des römischen Gottes Mars. Der Name Rudiobus hat vermutlich einen Zusammenhang mit der Farbe Rot.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

  • Assmann, Graf, Holscher, Koenen, Rupke: Archiv für Religionsgeschichte. Walter de Gruyter, 2009, ISBN 978-3-11-020895-5, S. 106 f. (books.google.at)
  • Greek and Roman Bronzes. Taylor & Francis, S. 232. (books.google.at)

Einzelnachweise

<references />