Er ist Mitglied des Royal Institute of British Architects, Mitglied<ref>Vorstand. Architektenkammer Sachsen, abgerufen am 8. März 2015.</ref> in der Architektenkammer Sachsen, war bis 2013 Mitglied der Professional Lighting Designer’s Association (PLDA) und ist seit 2014 Vizepräsident der Federation of International Lighting Designers (FILD).<ref>fild. Federation of International Lighting Designers e.V., abgerufen am 8. März 2015.</ref>
Im Jahre 1995 gründete O’Brien das Architekturbüro „robarchitects“, das später durch „robvisions“ ergänzt wurde. Das Studio „robvisions“ vereinte dabei O’Briens Kunst und Kulturprojekte. Seit 2009 wird das Architekturbüro unter dem Namen „Ruairí O’Brien. Architektur. Licht. Raumkunst.“ geführt. 2010 gründete er das Lichtplanungsunternehmen „archevolucio Ltd.“ (firmiert seit 2015 unter dem Namen "Ruairí O'Brien. Lichtdesign.") und 2014 die „Mobile School of Lighting Design“.<ref>MSLD - Licht, Lichtdesign, Lichtplanung, Konzepte für Licht und Farbe. Mobile School of Lighting Design Ltd., abgerufen am 8. März 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> O’Brien ist gelegentlich auch freiberuflich als Cartoonist<ref>Splashfreespaghetti. Ruairí O'Brien, abgerufen am 13. Juli 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und als Autor für den OECD Observer tätig.<ref>Japan’s radiant architecture. The Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), 2014, abgerufen am 24. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Changing course to responsible fisheries. The Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), 2011, abgerufen am 24. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
O’Brien lebt und arbeitet seit 1991 in Deutschland. Er wohnt mit seiner Familie in einem selbst entworfenen Niedrigenergiehaus im Dresdner Stadtteil Kaditz.
Sonstiges
Seit 2017 ist O’Brien Associate Professor für Architecture & Visual Design an der German University in Cairo.<ref>German University in Cairo - Professors. German University in Cairo, abgerufen am 17. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Als Inhaber einer Gastprofessur baute O’Brien 2001–2005 den internationalen Masterstudienganges Architectural Lighting Design an der Hochschule Wismar mit auf.
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Ruairí O’Brien war von 2011 bis 2013 Präsident der internationalen Erich Kästner Gesellschaft<ref>Pflege der Werke fördern und Jugend begeistern. Erich Kästner Gesellschaft e.V., abgerufen am 24. April 2012.</ref> und ist Vorstandsvorsitzender des Fördervereins für das Erich Kästner Museum in Dresden.
O’Brien entwarf das Konzept des kurzzeitig in Dresden gelegenen Plattenbaumuseums Betonzeitschiene, welches 2007, drei Jahre nach Eröffnung, wieder entfernt wurde. Weiterhin betätigte er sich als Mitglied der Arbeitsgruppe zur Entwicklung des Kulturleitbildes der Stadt Dresden und Begründer des Arbeitskreises für Kinder und Architektur in der Bauakademie of Northern Europe (2001–2005).
Sein Beitrag zum Wettbewerb für das Europäische Zentrum für Bildung und Kultur Zgorzelec/Görlitz - Meetingpoint Music Messiaen gewann 2009 zwar den 1. Preis, wurde aber „… wegen Nichterfüllung von Wettbewerbsbedingungen aus formalen Gründen ausgeschlossen …“ O’Brien klagte gegen den Meetingpoint Music Messiaen e.V. auf Zahlungsanspruch für seine nach dem Wettbewerb beauftragten erbrachten Entwurfsleistungen. 2013 fällte das Landgericht Görlitz ein Grundurteil zugunsten O’Briens.
Von 2013 bis 2017 war O’Brien Vorstandsmitglied der Architektenkammer Sachsen und Vorsitzender des Ausschusses Öffentlichkeitsarbeit der Architektenkammer Sachsen.
2014 war O’Brien Gründungsmitglied der Federation of International Lighting Designers (FILD)<ref>fild – federation of international lighting designers. Abgerufen am 24. Februar 2026.</ref> und von 2014–2017 war er deren Vizepräsident.
Stadt des Lichts – Erstellung eines Lichtkonzepts für die Stadt Lüdenscheid, Zuschlag im VGV Verhandlungsverfahren, Lüdenscheid, Deutschland (2025)<ref>Lichtkonzept: Ideenskizze überzeugt die Jury. Abgerufen am 24. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Lichtkonzept Kunstbahnhof Flöha (2025), Lichtinstallation für die historische Eingangshalle des Bahnhofs Flöha, Flöha, Sachsen, Preisträger LIT Award 2025, Lobende Erwähnung in der Kategorie Interior Architectural Illumination<ref>Lighting Concept for the Kunstbahnhof Flöha. Abgerufen am 24. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
“Soundless Music” Lichtkomposition für die Veranstaltung Potsdam „Unterwegs im Licht“, Städtisches Eventbeleuchtungskonzept die Potsdamer Mitte inklusive St. Nikolaikirche, Landtag Brandenburg, Filmmuseum, Landeshauptstadt Potsdam, Brandenburg, Deutschland (2020–2025), Preisträger LIT Award 2025, Sieger in der Kategorie Event Lighting Installation<ref>Lighting Concept for the Kunstbahnhof Flöha. Abgerufen am 24. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Umbau/Sanierung, Beleuchtung und Inneneinrichtung Erich Kästner Haus für Literatur / Erich Kästner Museum, in der denkmalgeschützten Villa Augustin, Dresden, Deutschland (2020–2021)<ref>Umbau 2020/2021 | Erich Kästner Museum Dresden. Abgerufen am 24. Februar 2026.</ref>
Lichtmasterplan Bahnhofstraße Lichtenrade, Berlin (2018)
Gestaltfibel Bahnhofstraße Lichtenrade, Berlin (2017)
Haus Bramsch in Dresden-Friedrichstadt (2014)<ref>In: Der Bauherr. 5/2014, S. 24.</ref>
Lichtplanung Bäckerstraße in Torgau, Sachsen (2012)<ref>Christian Wendt: In der Bäckerstraße ging das Licht an. In: Torgauer Zeitung. 24. November 2014.</ref>
"Museumslabor" - interaktiver Labor- und Experimentierraum, in dem die Teilnehmer Museumsgeschichte anlässlich des Jubiläums "450 Jahre Staatliche Kunstsammlungen Dresden" nachvollziehen konnten, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (2010)<ref>Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Staatsbetrieb Staatliche Kunstsammlungen Dresden, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juli 2015; abgerufen am 18. Juli 2015.</ref>
Licht- und Informationsskulptur „89“ (2009)<ref>Leipzig. The city with no limits.: Vorboten des Lichtfests: Informationsskulptur des Künstlers Ruairí O’Brien installiert. Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, 11. November 2009, abgerufen am 8. März 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> zum Lichtfest Leipzig 2009 anlässlich des 20. Jubiläums der Friedlichen Revolution<ref>Leipzig Tourismus, Marketing GmbH (Hrsg.): Lichtfest Leipzig – 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution. Leipziger Medien Service, Leipzig 2009, ISBN 978-3-9811948-9-0.</ref> in Leipzig/Sachsen
„Himmelweit“ - Ausstellung zum 20. Jubiläum der Friedlichen Revolution in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden (2009)<ref>P. Skyba, S. Schönfelder, S. Richter (Hrsg.): Himmelweit gleich? - Europas '89. Baerens+Fuss, Schwerin 2010, S. 100–104.</ref>
„Travelling micromuseum Exhibition“ - Wanderausstellung für das Erich Kästner Museum Dresden, die bisher nach Tokio/Japan (2005), Salzburg/Österreich (2006), London/UK (2007/2008), Omsk/Russland (2013) und Washington, D.C./USA (2014) reiste<ref>German Missions in the United States. Federal Foreign Office, abgerufen am 21. Juli 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, Stalag IV H, Zeithain/Sachsen (2003)<ref>Dauerausstellung Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain. Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft, abgerufen am 6. März 2019.</ref>
„Der Virtuelle Mensch“ für das Deutsche Hygiene-Museum Dresden (Projekt zur EXPO 2000)<ref>dhmd. Deutsches Hygiene-Museum, abgerufen am 12. Juli 2015.</ref>
Erich Kästner Museum - „mobiles interaktives micromuseum“, Villa Augustin am Albertplatz, Dresden/Sachsen (1999)
Lichtinstallation, Kapelle des Nordfriedhofs, Dresden (2016)<ref>Dresden: „Da muss man aber den Kopf einziehen“. 13. Juli 2016, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref>
Lichtpoesieperformance zu Texten von Juan Carlos Valle, mit Komponist und Musiker Günter Heinz, Sprecherin Vanessa Vidall, zum Festival für Improvisierte Musik, Ort: Deutsches Hygienemuseum Dresden (2016)<ref>Holger Knaak: Programm 2016. In: Festival Frei Improvisierter Musik (FFIM). Abgerufen am 24. Februar 2026.</ref>
Lichtmasterplan Poetika auf der Luminale (2010/2012)<ref>luminapolis. Westermann Kommunikation Gesellschaft für Publizistik mbH, abgerufen am 8. März 2015.</ref> in Frankfurt am Main/Hessen
"8 windows 9 doors" - Lichtskulptur zum 20. Jubiläum der Friedlichen Revolution in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden (2009).
"microlightsculpture 09 - Feuer" – Lichtskulptur als Hommage an die Dichterin Elke Erb zu Bardinale flows in Dresden (2008)<ref>a dresden experiment. Vimeo, konstantinos-antonios goutos, 1. Oktober 2009, abgerufen am 12. Juli 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="versalia">versalia.de - Das Literaturportal. Arne-Wigand Baganz, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 8. März 2015.</ref>
„Himmelsfenster“ - lichtpoetische Skulptur für Lucas Cranach in Kronach/Bayern (2008)<ref>Kronach Creativ. Kronach Creativ e. V., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juni 2015; abgerufen am 23. Juni 2015.</ref>
„Tag + Nacht“ Lichtpoesie-Performance als Hommage an Samuel Beckett zur Bardinale mit Light and Word als Aufführung im öffentlichen Raum in Dresden (2006)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lyrik ist wie Tanzen - Mit Licht den 100. von Samuel Beckett gefeiert. (Memento vom 12. Juli 2015 im Internet Archive) In: Dresdner Nachrichten. 18. Woche / 5. Mai 2006, S. 2.</ref>
"Städte am Meer" Lichtpoesie-Performance zur Bardinale im Staatsschauspiel / Kleines Haus Dresden mit Ronald Lippok (Klang) und Thomas Kunst (Text), Dresden (2005)<ref>Dresdner Amtsblatt. Nr. 21/2005, S. 6.</ref>
„eating the light“ - Lichtskulptur zur Belebung des Lingner Schlosses in Dresden (2005)<ref>Licht im Schloss. Dresdner Neueste Nachrichten, 18. Juli 2005, abgerufen am 18. Juli 2015.</ref>
Lichtpoesiefestival „Light and Word“ (seit 2004)<ref>Geförderte Projekte Archiv 2006. Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, abgerufen am 12. Juli 2015.</ref><ref name="versalia" />
"microlightsculpture 01" – Lichtskulptur zum Schweriner Kultursommer, Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern (2002)<ref>Kultursommer startet - Schwerin-NEWS. web-mv.de – regionale Onlinedienste, 7. Juni 2002, abgerufen am 18. Juli 2015.</ref>
The GiftGarden – wachsendes, interaktives Gesellschaftskunstwerk (seit 2002)<ref>Dokumentation The GiftGarden. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Dezember 2014; abgerufen am 10. Mai 2015.</ref> zum Thema Umweltpolitik
„Interaktiv Raum 3+4“ – Architektur-Theater-Tanz-Projekt im Projekttheater Dresden (1998)<ref>R. Edmondson, H. Rau (Hrsg.): Environmental Argument and Cultural Difference: Locations, Fractures and Deliberations. Peter Lang, Bern 2008, S. 268–270.</ref>
Ausstellungen
2026 – LIGHT II, Ausstellung in Downtown Cairo, Galerie: Access Art Space
2026 – Light sculptures aus der Reihe von 2024–2025, Bayt al Soinnari, Islamic Cairo
2025 – LICHT, Ausstellung vom 11. Januar bis 2. Februar 2025 in Downtown Cairo, Galerie: Access Art Space
2023 – Gruppenausstellung im Nationalmuseum für ägyptische Zivilisation in Kairo, präsentiert vom ägyptischen Premierminister zum 50. Jahrestag der Beziehungen zwischen Ägypten und Oman
2023 – Internationaler Künstlerworkshop zur Ehrung des omanischen Nationalfeiertags und des 50. Jahrestags der omanisch-ägyptischen Beziehungen in der omanischen Botschaft in Kairo
1997 - Die Süße des Fremden, Malerei, Kunsthalle Dresden und Literaturwerkstatt Berlin,
1987 - Pen and ink drawings, Royal Academy of Arts, Summer Exhibition, London
Auszeichnungen
2009 - architektourpreis 2009 (Anerkennung) für die Hologrammfassade Stadtspeicher in Jena,<ref>Meldung. Architektenkammer Thüringen, 21. September 2009, abgerufen am 6. März 2019.</ref>
2002 - Museumspreis des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung für das Erich Kästner Museum<ref>NSKS. Niedersächsische Sparkassenstiftung, abgerufen am 21. Juli 2015.</ref>
Literatur
R. O’Brien (2018): Sprechen wir über gute Straßenbeleuchtung! In: F. Bodenhaupt, F. Lindemuth (Ed.). Technisches Handbuch Straßen- und Außenbeleuchtung, Berlin, EW Medien und Kongresse GmbH.
R. O'Brien (2016): High Quality Lighting Designs with SSL - Practical examples and the new role of lighting designers, Conference publication LED Lighting Technologies – Smart Technologies for Lighting Innovations, 94–105, Dornbirn, Luger Research e.U. Institute for Innovation and Technology.
I. Convery, G. Corsane & P. Davis (Eds.): Displaced Heritage. Responses to Disaster, Trauma, and Loss. The Boydell Press, Woodbridge 2016, ISBN 978-1-84383-963-7.
R. O’Brien (2009): „Holistische“ Botschaft - Die Hologrammfassade des Stadtspeichers Jena, In: Neues Museum, 08/4-Feb2009, Museumsbund Österreich (Ed.).
R. Edmondson, H. Rau (Hrsg.): Environmental Argument and Cultural Difference: Locations, Fractures and Deliberations. Peter Lang, Bern 2008, ISBN 978-3-03911-062-9.
A. Mead: Seeing the Light. Memory matters. Ruairí O’Brien’s museums. In: The Architect’s Journal. London, 17. Juli 2003.
I. Mazzoni (2002): Kleine Welten, In: Deutsche Bauzeitung, 11/2002, Stuttgart, Deutsche Verlagsanstalt.
A. Mead: Dresden’s outdoor museum fusion. In: The Architect’s Journal. London, 30. Juli 2004.
R. O’Brien: micromuseums. Dresden 2003, ISBN 3-00-012918-9.
G. Walden: Das ist das Positive. Kästner-Museum in Dresden. In: Baumeister. 6/00, 14.