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Roger Schneider (Eisschnellläufer)

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Datei:Roger Schneider WorldCupHeerenveen5000 WIKI.jpg
Roger Schneider (2008)

Roger Schneider (* 22. Mai 1983; † 17. Januar 2020<ref>schaatspeloton.nl: "Oud-marathonschaatser Roger Schneider overleden"</ref>) war ein Schweizer Inline-Speedskater und Eisschnellläufer.

Karriere

Im Alter von zehn Jahren begann Schneider mit dem Inline-Skaten. 2003 wurde er Europameister über die Marathon-Distanz in Padua, Italien. Mit der Siegzeit von 58:17 min und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,44 km/h stellte er einen von der FIRS anerkannten, offiziellen Weltrekord im Inline-Marathon-Speedskating auf. Roger Schneider gewann auch mehrere Worldcup-Rennen (WIC), darunter den Berlin-Marathon im Jahr 2004. Ein besonderes Merkmal ist seine für Inline-Skater unübliche Körpergrösse von 2,00 Metern.

Neben dem nichtolympischen Inline-Speedskating ist Schneider als Eisschnellläufer aktiv und repräsentierte 2010 die Schweiz bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver. 2007 wurde er in Davos Schweizermeister über 1500 und 5000 m.

Erfolge

Datei:Berlin inline marathon hohenstaufenstrasse verfolgergruppe 24.09.2011 16-28-13.jpg
Schneider (ganz rechts) beim Berlin-Marathon 2011

Speedskating

  • 2003: Europameister Marathon in Padua, Italien in Weltrekordzeit
  • 2004: Sieger Berlin-Marathon, grösster Inline-Marathon der Welt und WIC-Finale
  • 2006: Schweizermeister Marathon, Sieg WIC-Teamzeitfahren Basel, Gesamtzweiter SIC (grösste nationale Rennserie), Gesamtvierter WIC
  • 2007: Sieg WIC Rennes, Sieg WIC-Teamzeitfahren Basel

Eisschnelllauf

  • 2007: Schweizermeister über 1500 und 5000 m in Davos, Schweizer Rekorde über 1500 m (1:48,63), 3000 m (3:48,75) und 5000 m (6:21,69)

Weblinks

Commons: Roger Schneider – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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1996: Johan Langenberg | 1997: Massimiliano Presti | 1998: Philippe Boulard | 1999: Arnaud Gicquel | 2000: Arnaud Gicquel | 2001: Pierdavide Romani | 2002: Franck Cardin | 2003: Roger Schneider | 2004: Luca Saggiorato | 2005: Nicolas Iten | 2006: Massimiliano Presti | 2007: Garikoitz Lerga | 2008: Yann Guyader | 2009: Bart Swings | 2010: Ingmaar Berga | 2011: Yann Guyader | 2012: – | 2013: Bart Swings | 2014: Felix Rijhnen | 2015: Bart Swings | 2016: Gary Hekman | 2017: Bart Swings | 2018: Bart Swings | 2019: Felix Rijhnen | 2020: – | 2021: – | 2022: – | 2023: Jason Suttels

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