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Roberts Creek Provincial Park

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Roberts Creek Provincial Park

IUCN-Kategorie II – National Park

Lage Kanada Kanada
Fläche Vorlage:NurWennZahl
WDPA-ID 65374
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 49° 27′ N, 123° 40′ WKoordinaten: 49° 26′ 33″ N, 123° 40′ 22″ W
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Einrichtungsdatum 21. Nov. 1947
Verwaltung BC Parks

<mapframe text="Karte des Roberts Creek Provincial Parks" latitude="49.4367" longitude="-123.67286" zoom="14" width="280" height="350" align="right"> { "type": "ExternalData", "service": "geoline", "ids": "Q2159651", "properties": { "stroke": "#008000", "stroke-width": 2 } }</mapframe> Der Roberts Creek Provincial Park ist ein 41 Hektar großer Provincial Park in der kanadischen Provinz British Columbia. Er liegt am Rand einer kleinen Gemeinde gleichen Namens und etwa 14 Kilometer westlich von Gibson sowie etwa 12 Kilometer südlich von Sechelt an der Sunshine Coast im Sunshine Coast Regional District. Der Park liegt am Highway 101.

Anlage

Der kleine Park liegt mittelbar an der Straße von Georgia. Räumlich teilt sich der Park in den unmittelbar an der Straße von Georgia liegenden Picknickbereich und den etwas landeinwärts liegenden Campingbereich. Der Campingbereich wird dabei vom Highway durchschnitten.
Bei dem Park handelt es sich um ein Schutzgebiet der Kategorie II<ref>Roberts Creek Park in der World Database on Protected Areas (englisch)</ref> (Nationalpark).

Geschichte

Wie bei fast allen Provinzparks in British Columbia gilt auch für diesen, dass er lange bevor die Gegend von weißen Einwanderern besiedelt oder sie Teil eines Parks wurde, Jagd- und Fischereigebiet verschiedener Stämme der First Nations war. Der Roberts Creek bildete dabei eine Art Grenze zwischen dem Gebiet der Skwxwú7mesh und dem der Shishalh.

Nachweislich wurde das Gebiet erstmals im Jahr 1791, durch de spanischen Kapitän José María Narváez, von Europäern erforscht. Bereit im Jahr 1792 folgte ihn jedoch schon der englische Kapitän George Vancouver.

Der kleine Park wurde dann im Jahr 1947 eingerichtet und bestand ursprünglich nur aus dem Picknickbereich. Sieben Jahre später wurde der Park um den Campingbereich erweitert. Im Laufe der Jahre sollten noch weitere Änderungen folgen.<ref>Masterplan für Roberts Creek von BC Parks (PDF; 747 kB)</ref> Benannt ist der Park nach einem englischen Siedler, welcher sich im Jahr 1889 dort in der Gegend niederließ.<ref>Walbran, John T; British Columbia Coast Names, 1592-1906: their origin and history. Ottawa, 1909</ref>

Flora und Fauna

Der Park liegt im Bereich des gemäßigten Regenwaldes. Das Ökosystem von British Columbia wird mit dem Biogeoclimatic Ecological Classification (BEC) Zoning System in verschiedene biogeoklimatischen Zonen eingeteilt. Biogeoklimatische Zonen zeichnen sich durch ein grundsätzlich identisches oder sehr ähnliches Klima sowie gleiche oder sehr ähnliche biologische und geologische Voraussetzungen aus. Daraus resultiert in den jeweiligen Zonen dann auch ein sehr ähnlicher Bestand an Pflanzen und Tieren.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. British Columbia Ministry of Forests, Lands and Natural Resource Operations; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.for.gov.bc.ca (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Innerhalb dieser Systematik wird er der Coastal Douglas-fir Zone zugeordnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 729,57 kB) British Columbia Ministry of Environment, Lands and Parks, November 1981; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/bcparks.ca (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 10,31 MB) British Columbia Ministry of Forests, Lands and Natural Resource Operations, Februar 1991; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.for.gov.bc.ca (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Hier wächst neben der Douglasien auch der Riesen-Lebensbaum (im englischen Sprachraum „Pacific Red Cedar“ genannt) und der Kreuzdorn (Rhamnus purshiana).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. CascaraSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. British Columbia Ministry of Environment, Lands and Parks; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.for.gov.bc.ca (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Die Bäume hier im Park gehören nach vergangener holzwirtschaftlicher Nutzung nicht mehr zum ursprünglichen Bewuchs der Gegend (Sekundärwald). Sie sind daher auch nicht, wie sonst im gemäßigten Regenwald sehr verbreiten, mit epiphytische Flechten und Moose überzogen. Der Wald hat allerdings auch hier einen Unterwuchs aus Farnen und Heidekrautgewächsen. Den in weiten Teilen der Provinz verbreiteten Pazifischen Blüten-Hartriegel, die Wappenpflanze von British Columbia, findet man ebenso.

Der Tidenhub der Strait of Georgia beträgt hier im Regelfall zwischen 1 Meter und 5 Meter.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. GibsonSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Fisheries and Oceans Canada; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.waterlevels.gc.ca (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Bei Ebbe besteht die Möglichkeit am Strand Muschelbänke und andere maritime Lebewesen zu sehen. An Fischen vertreten sind hier auch pazifische Lachse, vor allem der Silberlachs (engl. Coho Salmon) und der Ketalachs (engl. Chum Salmon). Die Fische locken Fischadler und Weißkopfseeadler an. Im Park finden sich hauptsächlich Kleinnager und Kleinsäugetiere wie das Douglas-Hörnchen, während im nur dünn besiedelt Hinterland des Parks sich auch Schwarzbären, Rotluchse und Pumas finden. Viele Vogelarten sind im Parkgebiet heimisch. Darunter auch der Wappenvogel British Columbias, der Diademhäher.

Aktivitäten

Besondere touristische Attraktionen bietet der Park keine. Auch sind keine besonderen Aktivitäten möglich.

Neben einem Picknickbereich hat der Park 21 (nicht reservierbare) Stellplätze für Wohnmobile und Zelte und verfügt über eine einfache Sanitäranlage.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />