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Robert Dowland

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Robert Dowland (* 1591 in England; † 1641 in London<ref>Konrad Ragossnig: Handbuch der Gitarre und Laute. Schott, Mainz 1978, ISBN 3-7957-2329-9, S. 41.</ref>) war ein englischer Komponist und Lautenist der Renaissance.

Leben

Robert Dowland war der Sohn des berühmten englischen Lautenisten John Dowland. Sir Robert Sidney war sein Pate. Sir Thomas Mounson nahm ihn während des Auslandsaufenthalts seines Vaters in seinem Haushalt auf. Dort erhielt er Unterricht und wahrscheinlich auch einen Teil seiner musikalischen Ausbildung.<ref name="Poultin" details="S. 64.">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Im Februar 1613 begleiteten Downland und sein Vater als Lautenisten die Aufführung der Masque The Masque of the Inner Temple and Lincoln's Inn von George Chapman anlässlich der Hochzeitsfeierlichkeiten von Prinzessin Elisabeth Stuart und Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz im Whitehall-Palast.<ref name="Poultin1">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

1622–1623 hielt er sich mit einer Truppe englischer Schauspieler und Musiker am Hof des Herzogs Philipp Julius von Pommern-Wolgast auf und gehörte zur Hofkapelle. Einem Gesuch vom 30. August 1623 zufolge waren Dowland und zwei weitere Musiker seit einem Jahr im Dienst des Wolgaster Herzogs und beantragten, noch vor dem Winter nach England zurückkehren zu dürfen.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1626 übernahm er dessen Position als königlicher Lautenist am Hof von Karl I. in London. Die Ernennungsurkunde wurde am 26. April 1626 ausgestellt. Diesen Dienst übte er bis zu seinem Tod aus.<ref name="Poultin" details="S. 86." />

Am 11. Oktober 1626 heiratete Dowland Jane Smalley in der St. Faith's Kirche in London. Sie stammten beide aus der Gemeinde St. Anne, Blackfriars. Nach den Kirchenbüchern dieser Gemeinde hatten Dowland und seine Frau zwei Kinder. Sohn John wurde bereits am 22. Dezember 1627 beerdigt. Tochter Mary wurde am 24. April 1629 getauft.<ref name="Poultin" details="S. 91." />

Dowland starb Ende 1641, wahrscheinlich vor Michaelis (29. September). Als Nachfolger für den verstorbenen Lautenisten wurde am 1. Dezember 1641 John Mercure benannt, der am „Lady Day“ (25. März) 1642 nur das hälftige Jahresgehalt erhielt.<ref name="Poultin" details="S. 92." /><ref name="Banquet">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Schaffen

Dowland wurde vor allem durch die Herausgabe zweier Sammlungen von Lautenmusik und Ayres bekannt, A Varietie of Lute Lessons und A Musicall Banquet. Beide wurden 1610 in London gedruckt.

A Varietie of Lute Lessons widmete er Thomas Mounson. Es war das umfangreichste Druckwerk englischer Lautenmusik seiner Zeit.<ref>Frederick Noad: The Renaissance Guitar (= The Frederick Noad Guitar Anthology. Teil 1). Ariel Publications, New York 1974; Neudruck: Amsco Publications, New York / London / Sydney, UK ISBN 0-7119-0958-X, US ISBN 0-8256-9950-9, S. 15–18 (Music for the Lute), S. 88 und S. 111–113.</ref> Dieses Werk enthielt auch Kompositionen von John Dowland, Jean-Baptiste Besards Abhandlung über das Lautenspiel, die Übersetzung fertigte entweder Dowland selbst oder sein Vater John an, sowie John Dowlands Schrift Other Necessary Observations über das Lautenspiel.

Die Sammlung A Musicall Banquet widmete Dowland seinem Paten Robert Sidney. Der vollständige Titel der Sammlung lautete A Musicall Banquet. Furnished with varietie of delicious Ayres, Collected out of the best Authors in English, French, Spanish and Italian. Zu den Komponisten der gesammelten Musikstücke gehören neben seinem Vater John Dowland auch Richard Martin, Daniel Batchelar, Anthony Holborne, Pierre Guédron, Giulio Caccini und Robert Hales. Nur vier Kompositionen stammen von Robert Dowland.<ref name="Banquet" /><ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Einzelnachweise

<references />

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