Zum Inhalt springen

Robenílson de Jesus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Robenílson Vieira de Jesus Vorlage:SportPicto
Datei:Robenílson de Jesus 2016.jpg
Robenílson beim Training für die
Olympischen Spiele in Rio 2016
Daten
Geburtsname Robenílson Vieira de Jesus
Geburtstag 24. September 1987
Geburtsort Boa Vista do Tupim
Nationalität BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien
Kampfname(n) Dadai
Gewichtsklasse Bantamgewicht
Größe 1,66 m
Reichweite 1,82 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 6
Siege 5
K.-o.-Siege 1
Niederlagen 1
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
Panamerikanische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Panamerikameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Südamerikaspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Militärweltspiele
Gold 2011 Rio de Janeiro Bantamgewicht
 Panamerikanische Spiele
Bronze 2011 Guadalajara Bantamgewicht
Panamerikameisterschaften
Bronze 2015 Vargas Bantamgewicht
Bronze 2013 Santiago Bantamgewicht
Südamerikaspiele
Gold 2014 Santiago Bantamgewicht

Robenílson Vieira de Jesus (* 24. September 1987 in Boa Vista do Tupim, Bahia)<ref>Robenílson de Jesus, Otempo</ref> ist ein brasilianischer Boxer. Er war Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking, 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro.

Amateurkarriere

Robenílson de Jesus wurde 2007, 2008 und 2009 Brasilianischer Meister im Bantamgewicht<ref>Brazilian National Championships</ref> und hatte 2006 die Silbermedaille bei der Panamerikanischen Jugendmeisterschaft in Buenos Aires gewonnen.<ref>Panamerican Junior Championships 2006</ref>

Im April 2008 erkämpfte er sich bei der amerikanischen Olympiaqualifikation in Guatemala-Stadt<ref>American Olympic Qualifications 2008</ref> einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen 2008, wo er im Achtelfinale des Fliegengewichts gegen Anwar Junussow auf einem neunten Platz ausschied.<ref>Olympic Games 2008</ref>

2011 gewann er mit einem Finalsieg gegen Mohammed Ouadahi die Militärweltspiele in Rio de Janeiro<ref>World Military Games 2011</ref>, unterlag jedoch im Vorrundenkampf der Weltmeisterschaft 2011 in Baku gegen Lázaro Álvarez.<ref>World Championships 2011</ref> Bei den Panamerikanischen Spielen desselben Jahres in Guadalajara gewann er eine Bronzemedaille.<ref>Panamerican Games 2011</ref>

Im Mai 2012 erreichte er bei der amerikanischen Olympiaqualifikation in Rio de Janeiro einen Startplatz für die Olympischen Sommerspiele 2012<ref>American Olympic Qualifications 2012</ref>. Dort besiegte er Orzubek Shayimov und Sergei Wodopjanow, ehe er im Viertelfinale gegen Lázaro Álvarez auf einem fünften Platz im Bantamgewicht ausschied.<ref>Olympic Games 2012</ref>

2013 gewann er eine Bronzemedaille bei den Panamerikameisterschaften in Santiago de Chile<ref>Panamerican Championships 2013</ref>, unterlag jedoch im Achtelfinale der Weltmeisterschaft desselben Jahres in Almaty gegen Selçuk Eker.<ref>World Championships 2013</ref>

2014 gewann er die Goldmedaille bei den Südamerikaspielen in Santiago de Chile<ref>South American Games 2014</ref> und 2015 erneut eine Bronzemedaille bei den Panamerikameisterschaften in Vargas.<ref>Panamerican Championships 2015</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2015 in Doha verlor er hingegen im Achtelfinale gegen Michael Conlan.<ref>World Championships 2015</ref>

Als Vertreter des Gastgeberlandes konnte er ohne vorherige Qualifikation an den Olympischen Spielen 2016 teilnehmen und besiegte Fahem Hammachi, ehe er im Achtelfinale des Bantamgewichts gegen Shakur Stevenson auf einem neunten Platz ausschied.<ref>Olympic Games 2016</ref>

Profikarriere

Robenílson de Jesus bestritt zwischen Juni 2017 und August 2019 drei siegreiche Profikämpfe. Sein Trainer zu dieser Zeit war Luiz Carlos Dórea.<ref>Profil von Robenilson de Jesus, Onboard Sports</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />