Rieseberg (Naturschutzgebiet)
Rieseberg
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Blick nach Osten über das Tal der Scheppau bei Scheppau, rechts der Rieseberg. | ||||||
| Lage | Nordwestlich von Königslutter am Elm, im niedersächsischen Landkreis Helmstedt | |||||
| Fläche | 173 ha | |||||
| Kennung | NSG BR 057 | |||||
| WDPA-ID | 555519056 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 52° 17′ N, 10° 46′ O
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| Meereshöhe | von 111 m bis 167 m | |||||
| Einrichtungsdatum | 16. November 1983 | |||||
| Verwaltung | NLWKN | |||||
Der Rieseberg ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Königslutter am Elm im Landkreis Helmstedt.
Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG BR 057 ist 173 Hektar groß. Es ist deckungsgleich mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet. Das 1974 ausgewiesene, 19 Hektar große Naturwaldreservat „Rieseberg“ ist Bestandteil des Naturschutzgebietes.<ref>Steckbrief des Naturwaldes Rieseberg, Datenbank Naturwaldreservate in Deutschland, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Abgerufen am 28. Februar 2012.</ref> Das Gebiet, das nach Norden, Osten und Süden an das Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Schunter“ grenzt, steht seit dem 16. November 1983 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Helmstedt.
Das Naturschutzgebiet liegt im Ostbraunschweigischen Hügelland nordwestlich von Königslutter zwischen den Stadtteilen Scheppau, Rieseberg und Lauingen innerhalb des Naturparks Elm-Lappwald. Es stellt ein Waldgebiet auf der gleichnamigen Anhöhe unter Schutz, die eine Höhe von 158 m ü. NHN erreicht.<ref name="lgn">Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen: Top 50 - Topographische Karte 1:50.000 Niedersachsen/Bremen, Stand 2000. Die amtliche Karte bei navigator.geolife.de weist Höhenlinien von 161 m auf.</ref>
Das Waldgebiet ist von Laubmischwald geprägt. Verbreitet ist naturnaher Eichen-Hainbuchenwald zu finden. Reiner Buchenwald kommt nur vereinzelt auf den höchsten Kuppen vor. Im Südosten des Naturschutzgebietes sind kleinflächig auch Kiefernforste zu finden. Die Wälder verfügen überwiegend über eine gut ausgeprägte Krautschicht. Stellenweise sind Halbtrockenrasen und Steinbrüche zu finden.
Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum für zahlreiche in ihrem Bestand bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Zahlreiche Pflanzenarten erreichen hier außerdem ihre nördliche Verbreitungsgrenze.
Durch das Naturschutzgebiet Rieseberg führt ein Walderlebnispfad des Freilicht- und Erlebnismuseums Ostfalen (FEMO).<ref>Wald-Erlebnispfad Rieseberg, Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e. V. Abgerufen am 28. Februar 2012.</ref>
Weblinks
- Naturschutzgebiet „Rieseberg“ in der Datenbank des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
- Wald-Erlebnispfad auf dem „Rieseberg“ des Freilicht- und Erlebnis Museums Ostfalen (FEMO)
Einzelnachweise
<references />
Beienroder Holz | Hahntal und Höckels | Heeseberg | Kalksteinbruch am Lohlberg | Lappwald | Laubwälder zwischen Braunschweig und Wolfsburg | Lutterlandbruch | Politz und Hegholz | Rieseberg | Rieseberger Moor | Salzwiese Seckertrift | Sandberg bei Hoiersdorf | Soltauquelle | Südlicher Drömling Vorlage:Klappleiste/Ende
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