Zum Inhalt springen

Riederinger Sänger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Riederinger Sänger sind eine bairische Volksmusikgruppe aus Riedering in Oberbayern.

Geschichte

Die Gruppe war schon in den 1930er Jahren als „Riederinger Buam“ im Umfeld des Volksliedsammlers Kiem Pauli bekannt.<ref>Anton Hötzelsperger: Blick in die musikalische Gemeinde Riedering. In: Samerberger Nachrichten. Anton Hötzelsperger, Prien/Prutdorf, 13. März 2021, abgerufen am 22. Februar 2026.</ref> Die Riederinger haben am 29. Juni 1933 die „Deutsche Bauernmesse“ von Annette Thoma in der Hl. Kreuzkapelle, auch „Badkapelle“ genannt, in Wildbad Kreuth uraufgeführt. Am 24. September des gleichen Jahres folgte die erste öffentliche Aufführung in Großkarolinenfeld.<ref>Beni Eisenburg: 80 Jahre Deutsche Bauernmesse. Tegernseer Bürgerstiftung, Gmund, abgerufen am 22. Februar 2026.</ref><ref>Andreas Estner: „Auf! Auf! In Gottes Nam’“ – 90 Jahre Deutsche Bauernmesse. In: BR-Heimatspiegel extra. Bayerischer Rundfunk, München, 25. Dezember 2023, abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>

1953 war die Besetzung der Gruppe (in Klammern die Hausnamen) Josef Staber (Huagl Sepp), Peter Staber (Huagl Peter), Franz Steinberger (Summerer von Stetten), Sebastian Staudacher (Kramer von Tahlham) und Georg Staber (Huagl Schorsch).<ref>Berühmte Persönlichkeiten der Gemeinde. In: Über die Gemeinde – Geschichte. Gemeinde Riedering, abgerufen am 22. Februar 2026.</ref> Später sangen in der Gruppe die Kinder und Enkel der ehemaligen Gründer.

Auszeichnungen

Fernsehfilm

  • Die Riederinger Sänger. Film von Sepp Eibl (46 Minuten). Bayerischer Rundfunk 2019.<ref>Die Riederinger Sänger. Sepp Eibl hat die Riederinger Sänger Anfang der 70er Jahre besucht und ihren Werdegang dokumentiert. In: Unter unserem Himmel. Bayerischer Rundfunk, München, 9. Februar 2019, abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />