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Richard Krüger (Schauspieler)

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Richard Krüger, wahrscheinlich als Hermann Emmrich<ref name="Trabi"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der „Zwerg“ soll einen Trabi gefahren haben (Memento vom 14. November 2012 im Internet Archive) in: Nordkurier vom 15. Juni 2012</ref> geboren, (* 3. August 1930 in Gauernitz; † 26. August 1995 in Prenzlau)<ref name="Trabi"/> war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Richard Krüger war kleinwüchsig und wirkte in verschiedenen Märchenfilmen mit. Er war in den 1950er-Jahren in zwei Märchenproduktionen der Produktionsfirma SchongerfilmZwerg Nase (1953) und Schneeweißchen und Rosenrot (1955) – zu sehen. In dem Märchenfilm Schneeweißchen und Rosenrot spielte er den Zwerg mit rotem Bart, dem die beiden Mädchen im Wald begegnen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schneeweißchen und Rosenrot (BRD 1955) (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) Inhalt, Besetzung und Fotos (www.maerchenfilm.de; mit Fotos von Richard Krüger)</ref> In der DEFA-Produktion Das singende, klingende Bäumchen (1957) übernahm er die Rolle des bösen Zwergs, der den schönen Prinzen in einen Bären verwandelt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Besetzung bei DEFA-Sternstunden.de</ref> Für diesen Film war Krüger von Regisseur Francesco Stefani, mit dem Krüger bereits 1952 bei dem Film Zwerg Nase zusammengearbeitet hatte, verpflichtet worden.<ref name="Prinzessin"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Prinzessin erzählt… (Memento vom 27. Juni 2012 im Internet Archive) in: Nordkurier vom 16. Juni 2012 (mit Foto von Richard Krüger)</ref>

Ein Szenenfoto mit Richard Krüger und Eckart Dux aus dem Film Das singende, klingende Bäumchen, auf dem auch Krügers Kleinwüchsigkeit zu erkennen ist, wurde 1994 in dem Text- und Bildband Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–1992 im Henschel-Verlag veröffentlicht.<ref>Rolf Schenk: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–1992. Henschel, Berlin 1994, ISBN 3-89487-175-X, S. 134 (oben rechts).</ref>

Biografische Informationen zu Richard Krüger waren lange Zeit nicht bekannt. Im Juni 2012 erschienen im Nordkurier mehrere Artikel zur möglichen Identität von Krüger. Demnach war Krüger Artist, hieß mit bürgerlichen Namen Hermann Emmrich und lebte in Prenzlau in der Uckermark.<ref name="Trabi"/><ref name="Prinzessin"/><ref name="Schuhe"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Suche nach dem DEFA-Star in Prenzlau (Memento vom 16. Juni 2012 im Internet Archive) in: Nordkurier vom 13. Juni 2012</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Eintrag im Forum DEFA-Sternstunden.de vom 17. Juni 2012</ref> Die Hauptdarstellerin des Films Das singende, klingende Bäumchen, Christel Bodenstein, konnte die Identität von Richard Krüger und Hermann Emmrich nicht verbindlich bestätigen; sie lernte den Zwergen-Darsteller unter dem Namen Richard Krüger kennen.<ref name="Prinzessin"/> Mehrere Zeitzeugen, Einwohner von Prenzlau und Bekannte der Lebensgefährtin Krügers bestätigten jedoch mittlerweile die Identität von Emmrich und Krüger.<ref name="Trabi"/><ref name="Schuhe"/> Eine Frau wiederum, die ihn über Jahre gekannt hat, schloss eine vermeintliche Identität zwischen Emmrich und Krüger aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sie hätten gern das „Zauber-Bäumchen“ (Memento vom 14. November 2012 im Internet Archive) in: Nordkurier vom 22. Juni 2012</ref>

Richard Krüger darf nicht mit dem ebenfalls kleinwüchsigen Schauspieler Werner Krüger verwechselt werden, der unter der Leitung von Fritz Genschow ebenfalls in verschiedenen Märchenfilmen mitwirkte.

Laut der Stadtverwaltung Prenzlau wurde das Grab von Hermann Emmrich, das sich auf dem hiesigen Friedhof befand, zwecks Antrag am 28. Mai 2020 eingeebnet.

Filmografie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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