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Rich International Airways

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Rich International Airways war eine amerikanische Fluggesellschaft, deren Flugbetrieb 1997 aufgrund von Konkurs eingestellt wurde.

Geschichte

Datei:Douglas DC-6A N4989V, Rich International, Miami 16.1.0.1982, F207-23.jpg
Eine Douglas DC-6A der Rich International Airways in Miami, 1982
Datei:Douglas DC-8-62, Rich International Airways JP5829884.jpg
Eine Douglas DC-8-62 der Rich International Airways in Lissabon, 1993

1969 – Gründung und erste Jahre

Rich International Airways wurde im Jahr 1969 als Frachtfluggesellschaft von Jean Rich nach ihrer Trennung gegründet,<ref>aerotransport.org Rich International Airways, abgerufen am 25. August 2015</ref> indem sie mit einem Darlehen von 10.000 US-Dollar eine Curtiss C-46 erwarb. Sie war eine der ersten Frauen in den Vereinigten Staaten, die eine eigene Fluggesellschaft besaß und leitete.<ref name="mnt" /> Der Hauptsitz befand sich in Miami.<ref name="Airliners" />

Im Jahr 1981 wurden drei ehemalige C-118A der United States Air Force gekauft und in zivile DC-6A umgewandelt.<ref name="worldhistory" /> Im Frühjahr 1982 bekam Rich International die Erlaubnis für Charterflüge mit Passagieren<ref name="eucom" /> und stieg ins Passagiergeschäft ein. Zwei DC-8-55CF wurden gekauft, um ab Juli Passagierflüge von Florida und New York nach Europa, die Karibik und Hawaii durchführen zu können.<ref name="worldhistory" /> Ebenso kaufte sie einige Douglas DC-8, die vorwiegend von Braniff stammten.<ref name="Airliners" />

Im Juni 1983 stellte sich Rich International erstmals unter Chapter 11 des amerikanischen Konkursrechts, der Flugbetrieb wurde weitergeführt.<ref name="eucom" />

1984 – Wartungsmängel

Im Frühjahr 1984 stellte die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA gravierende Mängel in der Wartung bei Rich International fest und entzog die Fluglizenz.<ref name="eucom" /> Rich International nutzte den Gläubigerschutz um Umstrukturierungen vorzunehmen.<ref name="Airliners" /> Ebenfalls im Frühjahr 1984 fand Rich International mit George Edward Batchelor<ref name="mnt" /> einen finanzkräftigen Partner und konnte aus Chapter 11 entlassen werden.<ref name="eucom" /> Ende 1984 wurde schließlich ein Neuanfang mit neuer Führung und verkleinerter Flotte gewagt.<ref name="Airliners" />

Um die Passagierkapazität zu erhöhen, leaste Rich International Airways unter der Führung von Jean Rich einige Langstreckenflugzeuge von George Batchelor. Im Januar 1991 unterzeichneten die beiden Geschäftspartner ein Joint-Venture-Abkommen, das Batchelors Unternehmen, der International Air Leases, Inc., eine Mehrheit der Gewinne seiner Flugzeuge zusätzlich zu den Leasinggebühren. Dafür akzeptierte Batchelor, den Betriebsverlust seiner Flugzeuge zu decken.<ref name="mnt" /> Die ersten Großraumjets in der Flotte waren die des Typs Lockheed L-1011 TriStar. Diese Flugzeuge wurden für Europastrecken gebraucht und ergänzten die Douglas DC-8. Später betrieb Rich International 11 Maschinen der L-1011.<ref name="Airliners" /><ref name="eucom" />

1996 – Flugverbot

Am 27. Juni 1996 fanden Inspektoren der FAA in sechs Rich-International-Flugzeugen insgesamt 75 ungeprüfte Einzelteile. In der Folge wurde über Rich International ein Bußgeld von zwei Millionen Euro verhängt und auf alle 21 Maschinen wurde weltweites Flugverbot verhängt.<ref name="Focus" /> Der Bordcomputer sowie Teile des Fahrwerks und des Seitenruders stammten aus einer peruanischen, zuvor gekauften und ausgeschlachteten L-1011.<ref name="Focus" /> Außerdem bestand Verdacht auf unregelmäßige Wartung und unzuverlässige Pilotenausbildung. Ebenso wurden Ruhepausen der Besatzung infrage gestellt.<ref name="Focus" /> Der Verdacht bestätigte sich im September 1996, als die FAA erhebliche Wartungsmängel feststellte, was schließlich zur vollständigen Einstellung des Flugbetriebs führte.<ref name="Airliners" /><ref name="eucom" /> Im November 1996 stellte sich Rich International bereits zum zweiten Mal unter Gläubigerschutz, um einem Konkurs knapp zu entgehen.<ref name="eucom" />

1997 – Konkurs

Die US-Luftfahrtbehörde FAA wollte zwar den Flugbetrieb bis Februar 1997 erlauben, doch das amerikanische Verkehrsministerium verweigerte die Zustimmung und machte eine Lizenz von zahlreichen Auflagen abhängig.<ref name="eucom" /> Im Februar 1997 gab Rich International seinen Bankrott bekannt und wurde aufgelöst. Sie hatte die Auflagen des Verkehrsministeriums wirtschaftlich nicht mehr abdecken können.<ref name="Airliners" /> Die Flugzeuge und das gesamte Inventar wurden im Juli 1997 versteigert.<ref name="eucom" />

Flotte

Datei:Curtiss C-46 N74173 Rich Intl F210-14-b.jpg
Eine Curtiss C-46 Commando der Rich International Airways in Miami, 1982

Rich International betrieb verschiedene Flugzeugtypen:<ref name="Airliners" />

Streckennetz

Von Nordamerika aus wurde Hawaii angeflogen und von Florida wurden Charterflüge in die Karibik durchgeführt.<ref name="eucom" />

Nordatlantik-Flüge nach Europa wurden ebenfalls angeboten: In Deutschland wurde Frankfurt am Main von Kalifornien (San Francisco und Los Angeles) angeflogen. Die Fluggesellschaft flog auch Charterflüge für deutsche Reiseveranstalter.<ref name="Focus" />

Zwischenfälle

Von 1971 bis zur Betriebseinstellung 1997 kam es bei Rich International Airways zu zwei Totalschäden von Flugzeugen (1975 und 1979), beide mit Curtiss C-46 Commando. Bei keinem davon kamen Menschen ums Leben.<ref>{{#if: | Aviation Safety Network: Flugunfalldaten und -bericht des 1. Flugzeuges und des 2. Flugzeuges | Airline | Wiki = wikibase/wiki | Flughafen = database/airport/airport | Flugunfall = database/record | #default = database/record | Airline = database/operator/airline}}.php?{{#switch: Airline | Wiki = id | Flughafen = id | Flugunfall = id | #default = id | Airline = var}}=5513&lang=de {{#switch: Airline | Wiki = Eintrag | Flughafen = Flughafendaten | Flugunfall = Flugunfalldaten und -bericht | #default = Flugunfalldaten und -bericht | Airline = Daten über die Fluggesellschaft {{#if: | {{{Name}}} | Rich International Airways }} }}{{#if: |  {{{Titel}}} | }} {{#if: | {{{Detail}}} | }} {{#ifeq: Airline | Wiki | in der Aviation Safety Net Wikibase | im Aviation Safety Network}} (englisch)Vorlage:Abrufdatum}}</ref>

Kritik

Abgesehen von der schlechten Wartung wurden unter anderem auch die Serviceleistungen an Bord und diverse Sparmaßnahmen kritisiert. So fehlte es auf Langstreckenflügen oftmals an Essen oder Decken, die Check-in-Schalter, Flugsteige und Flugnummern wechselten kurzfristig und das Check-in-Verfahren wurde ohne Computer per Hand gemacht.<ref name="Focus" />

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references> <ref name="Airliners"> airlines-airliners.de Rich International, abgerufen am 5. August 2015 </ref> <ref name="eucom"> l-1011.de Rich International, abgerufen am 5. August 2015 </ref> <ref name="Focus"> focus.de Zu Gast in der Fliegerfalle, abgerufen am 5. August 2015 </ref> <ref name="mnt"> miaminewtimes.com The Last Flight Plan, abgerufen am 5. August 2015 </ref> <ref name="worldhistory"> worldhistory.biz RICH INTERNATIONAL AIRWAYS: United States (1970-1997), abgerufen am 25. August 2015 </ref> </references>